Henri 4



    • # Darsteller: Julien Boisselier, Joachim Król, Roger Casamajor
      # Regisseur(e): Dr. Jo Baier
      # Komponist: Jordi Savall
      # Format: Dolby, PAL
      # Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
      # Untertitel: Deutsch
      # Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
      # Anzahl Disks: 2
      # FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
      # Studio: Universum Film GmbH
      # Erscheinungstermin: 15. Oktober 2010
      # Produktionsjahr: 2010
      # Spieldauer: 148 Minuten

      Protestanten und Katholiken kämpfen um die Vormachtstellung in Europa, sprich Hugenotte Henri, König von Navarra, gegen Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet Henri deren Tochter Margot. Doch die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der Bartholomäusnacht, bei der Tausende Hugenotten umgebracht werden. Henri überlebt, und kann seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa.


      Eigener Kommentar:
      Auf diesen Film bin ich gestoßen, weil ich ein Fan von Joe Baier bin, der mit Der Laden, Schwabenkinder, Nicht alle waren Mörder, 3 wie ich finde sehr gute Filme gemacht hat. Entsprechend war auch meine Erwartung.

      Leider konnte diese aber nicht erfüllt werden. Gerade was früher die Stärke war von Joe Baier, eben die klasse Auswahl und hochwertigen Schauspieler da versagt Henri 4. Die Schauspieler spielen alle wie eine Laiendarstellergruppe im 1 Semester. Hölzern und steril. Man könnte annehmen das liegt an der Synchronisation nur, das ist ja ein Deutscher Film also kann das nicht als ausrede herhalten, warum die meisten so Hölzern ihre Rollen bringen. Viel gedarstellert wenig geschauspielert. Stellenweise wirkt das Groteske.

      Eine Rezension bei Amazon bringt es auch auf den Punkt.
      Dieses sehr bemüht ambitionierte Epos ist ein Ausfall auf nahezu allen Ebenen. Pardon,dieser Film artet in eine höfische Freakshow-Groteske aus in einer Art betulicher Kammerspielatmosphäre.


      Dem Film geht also von Anfang an jeder Flair flöten bzw baut keinen auf. Habe den schnell wieder ausgemacht. Demnach auch meine Wertung. 0% vollkommen vergeigt.