[Referenz] Game of Thrones - alle Staffeln

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    • Der Autor ist bei keiner Folge der Regisseur gewesen (und wird dies auch bei Season 4 nicht sein).
      Er ist Mitproduzent und Drehbuchautor für einige Folgen.

      Da die Serie unabhängig von den Büchern (und deren Erscheinungsdatum) ist, braucht man sich um eine Fortsetzung keine Gedanken machen.
      Wie man mittlerweile weiß, wurden die beiden Hauptproduzenten der Serie ja schon inhaltlich bis zum Ende der Geschichte informiert.
      Es gibt Ideen, dass man das "Ende" in 2 oder gar 3 Kinofilmen umsetzen könnte (plus die ca. 7 angedachten Seasons).
      Dies könnte insbesondere den Spezial Effekten zugute kommen.
      Aber dies sind natürlich nur Spekulationen.

      Man muss halt wissen, dass 1 Folge so ca. 10 Millionen $ kostet, also 1 Season ca. 100 Millionen $.
      Da wäre man mit einem Film und Produktionskosten von dem 2-3 fachen einer ganzen Season natürlich gut dabei und könnte alles erstklassig umsetzen.
      Diese Idee mit Abschlussfilmen fänd ich gar nicht so schlecht.
      Gruß
      Grolli

      Mein Motto:
      Brennen bis ich :sleep: oder :silly: werde.
    • Lange hab ich gewartet. Und jetzt bin ich auch mal auf den GOT-Zug aufgesprungen. ;)
      Da ich vorher fast direkt von Banshee kam, war das doch echt ne Umstellung.
      Banshee ist aus meiner Sicht einfach nur "Rock'n'Roll" pur! Langweilig gibt's da nicht!
      Sehr kleine und überschaubare Serie mit extrem starken Emotionen und Leidenschaft (!!) wie ich es zuvor so noch von keiner Serie kannte und was ich da verdammt mochte.

      Da hab ich bei Game Of Thrones 7 Folgen gebraucht bis ich einigermaßen rein gekommen bin und selbst jetzt Mitte der 2. Staffel gehen mir die immensen Längen manchmal echt noch ziemlich auf den Geist.
      Sicherlich hat die Serie ihre Vorzüge. Enormes Aufgebot an Darstellern. Alleine sich all die Namen erstmal zu merken braucht schon einige Zeit.
      Aber nochmal auf den Vergleich zu Banshee zurück zu kommen (obwohl die beiden Serien grundverschiedener Natur sind):
      Beide haben Folgen von jeweils im Schnitt etwa 55min.
      Bei Game Of Thrones kommen mir die Folgen manchmal teils fast doppelt so lange vor wie die von Banshee. Denn Längen gibt's da sozusagen keine. Deswegen meinte ich oben auch Rock'n'Roll. :juhu:
      Da konnte ich garnicht mehr aufhören weiterzugucken.
      Hier bei GOT ist das wegen der gemächlicheren Art etwas anders und der Suchtfaktor ist zumindest bei mir eher auf längere Sicht. Diese Gier, jede Folge regelrecht "fressen" zu müssen, erzeugt sie bei mir jedenfalls nicht.

      Würde GOT eine 8,5/10 geben (bei bis jetzt Mitte 2. Staffel).
    • @klex
      Kann ich verstehen, wenn das wer als lahm empfinden kann, denn GoT gehört nicht zur Sorte Action-nonstop, man muss es mögen. Mir persönlich gefällt GoT genau so wie es ist; Story, Schauspielerische Leistungen und Machart/Umsetzung sind fast makellos, es kommt nie das Gefühl auf "das war jetzt aber billig gemacht" Herr der Ringe hat auch zähe Szenen, die den Film aber eben ausmachen (naja ok, die elend langen Szenen mit Golum waren vielleicht etwas zuviel des Guten) GoT hat was zeitloses, kein schnelles Popcorn-Kino. G.Martin will die Komplexität der Charaktere zeigen und viel Tiefgang geben, deswegen wohl auch gemächliche Filmminuten, die aber unterbrochen werden durch wirklich gute Highlights z.B. Staffel1 als Viserys Targaryen seine goldene Krone bekam, epische Szene :D Künftige Staffeln werden wohl eher rasanter ausfallen, bereits zu spüren mit Staffel drei und vier soll weiter zulegen. Interessant ist, dass GoT nicht nachgelassen hat, sondern eher anzieht..da darf man gespannt auf künftige Staffeln sein. Vielleicht besser so, als wenn das gesamte Pulver gleich zu beginn zu verballert wird. Letztens auch eine Frage wieviel Geld HBO locker macht, wenn das Budget nochmals deutlich erhöht würde, wären grössere Spektakel drin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • GoT ist doch Dallas im Mittelalter mit Fantasy und Poppen und Metzeln.
      Jeder will den "großen Hut" tragen. :sombrero:
      Jeder ist bereit, jedes Versprechen, jeden Pakt und jeden Vertrag von vornherein zu brechen, die Guten unterscheiden sich dabei nicht von den Bösen, die Rechtfertigung ist, dass es von den Anderen schon erwartet wird. Insoweit ist die Handlung teilweise sehr vorhersehbar. :rolleyes:
      Ist die Handlung oder eine Situation festgefahren - hui, hilft man sich mit Fantasy aus der Patsche - als wenn man bei Monopoly eine Ereigniskarte zieht. :rolleyes:
      Ebenso willkürlich scheint die Wandlung mancher Charaktere. :S
    • burnfreak schrieb:

      Handlung teilweise sehr vorhersehbar. :rolleyes:


      ? Markenzeichen der Serie ist für mich ja eher die Unvorhersehbarkeit und die stetigen Wandlungen des Glückes der Charaktere. Ich denke kaum jemand der das Buch nicht schon kannte hat die Geschehnisse auf der Hochzeit bei den Freys vorhergesehen, wo ein aufstrebender Stern Rob Stark von einem Moment zum anderen wegradiert wurde, gleich zusammen mit dem Großteil der Starkdynastie. Da hat wohl so mancher um den liebgewonnen Helden geweint. :) Der aber bei Licht betrachtet auch entscheidende Fehler begangen hat sich nicht an das Hochzeitsabkommen mit Walter Frey zu halten, den Königsmörder entkommen zu lassen und seine wichtigsten Vasallen einfach bei wichtigen Entscheidungen zu übergehen und selber nur stur seinen eigenen Weg zu gehen den er für richtig hielt. Taktisch hätte er imho ein Abkommen mit den Baratheons schließen müssen und Stannis als König anerkennen müssen, das hätte sein Vater getan, eine Frey Tochter geheiratet und keiner seiner Vasallen hätte es wohl gewagt ihn zu verraten.

      Die Geschehnisse in Königsmund sind da zugegebenermaßen schon eher immer gleichförmig. Der Gnom, die Königin und Geoffrey werden sich in allen Situationen immer wieder ähnlich verhalten. Der Vergleich mit Dallas ja passt auf den ersten Blick was die Verstrickungen und vielen Intrigen angeht, aber der entscheidende Unterschied in Dallas sind die Typen stereotyp entweder böse oder gut, da gibts keine Überraschungen. Bei GoT sind die viel vielschichtiger und wandelfähiger, da hat auch die böse Königin ihre Momente wo sie einem leid tut und auch der Held Rob macht wie oben erwähnt Fehler und läßt seine Truppen genauso marodierend und rücksichtslos durch das Land ziehen wie die der anderen.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Samurai ()

    • Ebenso willkürlich scheint die Wandlung mancher Charaktere.


      Sind sie festgelegt, sind sie Stereotyp. Sind Sie flexibel, sind Sie zu flexibel. Man kann es einem eben nicht recht machen. :P :luxhello:

      Ich finde die Wandlung gehört dazu. Und nicht jeder eben klassisch Böse oder Gut ist.

      So ist das auch gedacht.
      Martin (Author der bücher) legt einen Fokus auf die „dunklere Seite“ von Menschen und Gesellschaft und die moralischen Schattierungen der Charaktere, im Gegensatz zur – in der Fantasyliteratur traditionell deutlichen – Zuschreibung von Gut und Böse


      Und ich finde das nicht vorhersagbar. Also ohne Buch Kenntnisse staunte ich in der ersten Season schon, wie die Rollen nach und nach Starben. Wer wirklich draufgeht, kann ich echt kaum sagen.

      Oder die Hochzeit, wo die halbe stark Familie draufgeht. Wer das ohne kenntnisse vorhergesehen hat. Glückwunsch. Der sollte Lotto Spielen. :bier:

      Man muss die Serie nicht mögen. Sie ist sehr dialoglastig. Das Erzähltempo ist langsam. Kaum bis keine Action. Kann man mit den Dialogen nix anfangen, kann man die Serie simpel langweilig finden. Man muss schon etwas überhaben für diese Art von komplexen dialoglastigen Serien.

      Wobei ich nur 8 Punkte gebe. Stellenweise fehlt einfach etwas Spannung. zb Snow geht zur Wall. Er geht und läuft. Kommt an und nix. :achselzuck: :yes:

      Ich frage mich ob die Bücher wirklich spannend sind. Oder ob der Autor nicht doch mächtig schwadroniert in den Büchern.
    • Sehe ich auch so, diese strikte Unterscheidung zwischen Gut und Böse gibt es in GoT eben gerade nicht. Die Charaktere sind zu komplex, als das man sie in eine der zwei Kisten stecken könnte z.B. Jersey ist ne fiese Person, andererseits wird einem klar warum sie so ist und manchmal kommt auch da Mitleid auf. Anderes Beispiel Theon, der im Grunde auch ganz anders hätte handeln können, das stand auf Messers schneide und er entschied sich. Theon ist aber nicht gemacht für das was er tat, er ist kein guter Feldherr, wollte vermutlich auch nie den Starks was antun, aber sein Drang nach Anerkennung und Akzeptanz bei seinem eigenen Volk/Vater siegte über ihn..nun musste er bitter dafür bezahlen.

      Charaktere in GoT ändern ihr Verhalten nicht wie Unterhosen bzw sie ändern ihr Verhalten, aber primär auf Grund dessen was sie erleben. Wenn man sich die Serie ein zweites oder drittes mal ansieht, fallen einem Details auf, die anregen zum Nachdenken und so fand ich dann es viel logischer warum so gehandelt wurde. Es ist eine brutale Welt und da wird so mancher gutmütiger Mensch zum Tier, das bringt die Serie sehr gut und glaubhaft rüber.
    • Ich finde schon dasss man noch zwischen "Guten" und "Bösen" unterscheiden kann.
      Sicherlich gibt es auch eine Menge Charaktere bei denen man Überraschungen erlebt, aber zum Glück eben nicht bei allen.

      Jaime Lannister werden sie hoffentlich irgendwann mal seine Eier abschneiden. :D
      Dem sadistischen Schwein von Joffrey Baratheon sollten sie alles abschneiden was möglich ist. :cursing:

      Favoriten hab ich mehrere:

      Daenerys Targaryen zu mögen fällt nicht schwer. ;)
      Die beiden Kiddies Bran und Arya Stark finde ich klasse, insbesondere Arya.
      Auch Jon Snow und seinen dicken Kumpel Samwell Tarly.
      Tyrion Lannister spielt ebenfalls hervorragend gut, auch wenn er nicht direkt der absolute Sympathieträger ist, mag ich diesen Charakter ebenfalls sehr.
      Jorah Mormont ist ebenfalls ein sympatischer Charakter, wenn auch ein klein wenig eintönig bzw. manchmal fast etwas zu langweilig.
      Außerdem durchaus interessant ist Osha.
      Bronn...
    • Ich finde schon dasss man noch zwischen "Guten" und "Bösen" unterscheiden kann.

      Jap es geht, ist aber abhängig wie die Kriterien für "Gut und Böse" definiert werden. Das wollte ich mit "strikte Unterscheidung" zum Ausdruck bringen z.B. Robb Stark genoss eine Bodenständige Erziehung, ist kein Sadist, kennt Gande und hat ein Gewissen. Dennoch schickte er tausende in den Tod für "seine Sache". Kann ein Kriegsherr ein netter Mensch sein? Alles eine Frage des Standpunktes.

      Bei Jofrey hingegen ist die Sache klar; er ist ganz offensichtlich ein Egoman, Sadist und Feigling obendrein. Es gab nur eine einzige Szene in denen er Schuldgefühle zeigte; das war kurz bevor er König wurde, bevor er komplett korrumpierte, als er sich bei Sansa entschuldigte und beteuerte er werde sie ewig lieben und nie wieder demütigen/schlagen. Auch wenn mans kaum glaubt, da sprach der Junge aus ihm, der sich insgeheim eine schöne Welt wünschte, er meinte es wohl damals tatsächlich ernst..natürlich ist danach nichts davon übrig geblieben und das pure Gegenteil trat ein.

      Jaime Lannister werden sie hoffentlich irgendwann mal seine Eier abschneiden.

      Nehme an du hast Staffel drei noch nicht gesehen. Staffel 1-2 ist Jaime ein ziemlicher Fiesling! Ich will nicht viel verraten, aber du liegst nahe dran; Jaime wird für seinen Hochmuth bald bezahlen und verliert was, es sind aber nicht seine Eier. Das Allerwerteste aber verliert tatsächlich wer in Staffel drei :whistling: Jaime verändert sich, das macht nicht ungeschehen was er tat, aber er hatte seine Gründe. Das mit Bran ist nicht entschuldbar "für die Liebe", aber er tat es damit die Beziehung nicht aufliegt und damit die ganze Familie und ihr Sohn Joffrey nicht gefährdet wird..und nicht weil Jaime das Spass machte, er ein Sadist ist. Das mit dem irren König hingegen war schon fast ruhmreich, an seiner Stelle hätte ich den wohl auch getötet ^^

      Daenerys Targaryen zu mögen fällt nicht schwer.

      Jap das fällt wirklich schwer sie nicht zu mögen. Aber auch hier fliesst wegen ihr Blut. Hoffe sie bleibt wie sie es bisher tat und nach Möglichkeit "unschuldige" nicht dran glauben müssen, was sie bisher sehr gut hinbekommen hat..deswegen und auch wegen ihrem Aussehen und den coolen Drachen, ist sie Publikumsliebling. :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Was muss man tun, das eine Hure kein Geld nimmt

      Podrick, du musst uns ganz genau erzählen was passiert ist ^^

      Die Jersey ist schon ne Kuh

      hihi, passend :D

      Finde ich auch, Tyrion und die Dialoge sind genial, für seine Leistung kriegte er auch einen Emmy dalje.com/en/foto.php?id=26&rbr=23474&idrf=931627 und auch Daenery gefällt mir, wenn eine der beiden stirbt wäre das sehr schade ;( Daeny wird uns sehr wahrscheinlich noch ne Weile erhalten bleiben, wie sonst soll die Story mit den Drachen weiter gehen. Bei Tyrion habe ich eher sorgen, weil er für die Story eher verzichtbar ist.
    • _Mayday_ schrieb:

      Nehme an du hast Staffel drei noch nicht gesehen.
      Ja, Du hast recht. Habe gestern gerade erst s03e01 angesehen.

      _Mayday_ schrieb:

      Das mit Bran ist nicht entschuldbar "für die Liebe", aber er tat es damit die Beziehung nicht aufliegt
      Mir ist schon klar warum er das getan hat. Aber nicht bloß deswegen finde ich ihn einfach immer wieder höchst arrogant und selbstverliebt.

      _Mayday_ schrieb:

      Jaime wird für seinen Hochmuth bald bezahlen und verliert was, es sind aber nicht seine Eier. Das Allerwerteste aber verliert tatsächlich wer in Staffel drei :whistling:
      Na da bin ich aber mal gespannt. Wem ich noch gönnen würde "etwas zu verlieren" ist Baelish. :rolleyes: