Umweltkatastrophen - immer mehr?

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    • Umweltkatastrophen - immer mehr?

      Hi!
      Ist es denn wirklich so, dass immer mehr passiert oder kommt es nur mir so vor, dass einem das einfach mehr auffällt? Hochwasser, Hitzewelle und anderes, immer mehr passiert, aber was soll man dagegen tun?
      Mir ist schon klar, man kann das alles nicht unbedingt vergleichen, aber wie das Land denn damit um wenn das hochwasser da ist, findet ihr da gibts genügend Hilfestellungen oder könnte das alles besser unterfüttert werden?
    • Es gibt nicht mehr Katastrophen.

      Was sich geändert hat, ist die Berichterstattung. Wenn was passiert, geht das tagelang 24 Stunden lang. Da wird gelabert bis zum Erbrechen. Auch wenn es nix zu berichten gibt.

      Und auch die Masse. Früher war es keine Meldung, wenn in Spanien mal ein Bus umkippt. Es gab eben auch nicht 40 Sender, die alle dasselbe palavern.

      Dazu kommt noch das Netz. Da sind dann eben nicht nur die Zeitungen, sondern Millionen und Milliarden Seiten. Chats und dergleichen.

      Man muss sich mal ansehen, wie oft im Netz Nichtigkeiten News sind.

      Beispiel
      Curiosity hat fotografiert, wie der Mars-Mond Phobos vor dem Mond Deimos vorüber fliegt


      Die Rakete Grasshopper von SpaceX ist in einem Testflug nicht nur 250 Meter in die Luft gestiegen und wieder gelandet, sondern hat während des Fluges eine Seitwärtsbewegung um 100 Meter durchgeführt. Das gab das Unternehmen von Elon Musk bekannt


      2 Aktuelle Heise perlen.
    • Daß die Medien den Eindruck verstärken und mehr ins Bewußtsein rücken ist sicher richtig, aber es stimmt auch daß Umweltkatastropehn häufiger, stärker und immer teurer werden, das sagen alle Rückversicherungen. Z.B. Hurrikans treten in den letztzen 20 Jahren viel häufiger auf als früher und es gibt immer mehr sehr starke davon, dasselbe bei den Tornados die immer größer und häufiger werden. Das sind keine Zufälle sondern Vorboten der Klimaveränderung.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • aber es stimmt auch daß Umweltkatastropehn häufiger, stärker und immer teurer werden, das sagen alle Rückversicherungen


      Also auf Versicherungen gebe ich gar nix.

      Klar nehmen die Schäden zu. Flog früher ne Strohhütte weg und heute eine Bude mit teurer Technik nehmen die Schäden zwangsläufig zu. Das liegt simpel an der Urbanisierung.

      Außerdem gibt es durchaus auch andere Meinungen. Klar passen die nicht in das Konzert der Weltuntergangspropheten. Damit ist kein Geld zu machen.

      Ich wäre da nämlich vorsichtig. Die wo da predigen leben wunderbar von dem was Sie da Predigen.

      Hier mal ein paar andere Meinungen als die Gleichgeschaltete Massenmedien.

      kaltesonne.de/?p=8245

      wetterjahr.de/webtipp/webtipparchiv/webtipp10_2008/

      scienceblogs.de/weatherlog/200…sturme-durch-klimawandel/

      eike-klima-energie.eu/lesezeic…rwendisch-wie-das-wetter/

      Das eigentliche Problem liegt woanders :
      Es ist die totale Ideologisierung und Politisierung des Klima-Themas  - gegen die Fakten und zum erheblichen Teil gegen die eigenen Erkenntnisse, unter Mitwirkung aller "Mächtigen"  wie Politiker, Medien, Institute  - wobei früher seriöse Institute wie DWD, UBA, AWI ... neuerdings bei der Vermittlung von Klima-Hysterie kräftig mitmachen; möglicherweise geht es auch hier inzwischen um Forschungs-Gelder, öffentliche Reputation und politische Anbiederung ... ?
    • Nunja dann weiter so wie bisher, 100% unwiderlegbare Beweise werden erst in 100 Jahren vorliegen, nur dann ist es leider zu spät und unumkehrbar, aber was solls wir habens ja nicht besser verdient.

      Komisch nur, daß angeblich immer so viele Gegenbeweise vorliegen betrachtet man das dann näher findet man bei diesen Gegenbeweisen aber praktisch keine Erkenntnisse ernstzunehmender Klimaforscher auch Deine Links sind eher Blogs oder Meinungen aber keine echten wissenschaftlichen Gegenbelege sondern mehr rethorisch aufbereitete Zweifel (die kann man halt teilen ist ja auch bequem oder eben nicht), und schaut man mal bei den echten Klimaforschern vorbei dann ist deren Meinung erstaunlich einhellig und da zu behaupten die sind alle unisono geschmiert oder gleichgeschaltet ist wohl eher abenteuerlich. Und die Theorie, daß von der Politik Hysterie erzeugt und Geld generiert wird also sorry, es gibt ja zwar wirklich in unserem System nichts was nicht irgendwie zum Vorteil bestimmter Gruppen versucht wird auszunutzten, mit Sicherheit auch in Sachen Klimadiskussion, aber daß die Politik da besonders hinterher wäre kann man ja wohl kaum behaupten, fast alle Länder liegen in Sachen Klimaschutz hinter ihren eigenen Zusagen zurück und selbst die waren ja eher zaghaft pro Wirtschaft schon ausgelegt. Wenn man dann sieht wie leicht sich Unternehmen um Ökosteuer etwa drücken können, also wer da Aktivismus der Polkitik erkennen will muss sehr übersensibel sein. :)

      Wer öfter in die Alpen fährt kann über die angeblich begründeten Zweifel nur den Kopf schütteln, es ist nämlich regelrecht erschütternd wie dort innerhalb von nur ca. 20 Jahren die Gletscher abgeschmolzen sind, viele sind schon verschwunden andere auf die Hälfte geschrumpft, ja wo sind se hin wenn alles in Ordnung ist? In der Großstadt kriegt man davon natürlich nix mit, schon gar nicht hinterm Computer.

      P.s. Daß die Klimadiskussion ausgenutzt wird für andere Zwecke ist dann wieder ein anderes Thema ich stimm ich Dir zu, daß da Missbrauch betrieben wird und noch werden wird Bsp, die armen Energieversorger lassen sich ihre neuen längst sowieso notwendigen Stromtrassen mal schön subvebtionieren und teilweise vom Steuerzahler bezahlen, sowas ist ne Sauerei, da die sich eh schon dumm und dämlcih an ihren überhöhten Energiepreisen verdienen, aber das ist dann wieder ein anderes politisches Thema und kein Beleg gegen Klimawandel.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Samurai ()

    • Wer öfter in die Alpen fährt kann über die angeblich begründeten Zweifel nur den Kopf schütteln,


      In der Tat und zwar deswegen, wie schön Ereignise in die ideologischen Ansichten passen. Oder eben auch nicht.

      Es gab schon immer Kälte und Wärmeperioden.
      de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit

      Wenn man genau guckt, kommen von allen Seiten können und möglich.

      zillmer.com/geo_18.html

      Inzwischen weiß man aber, dass beispielsweise die Alpen in den letzten 6000 Jahren viermal eisfrei oder nahezu eisfrei waren.


      zillmer.com/home_4.html

      lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/pr…-kleiner%20ueberblick.htm

      Nun mag man wirklich alles ausblenden. Wie kommt es eigentlich das so viele Funde aus dem Eis kommen?

      Ich mein, wenn ein Özi im Eis eingefroren ist. Muss es auch mal Eisfrei gewesen sein. Selbst wenn ich nun die ganzen Hinweise als Hirngespinste abtue, dann muss ich doch die Tatsachen sehen das offenbar das Eis schon einige mal weg war.

      Die Felsformationen unter dem Gletscher Eis, die man nun sieht sind auch durch Erosion entstanden.

      Dasselbe Wüsten.
      Wüste aussagen über die Wüsten.

      Die Sahara war einer im Jahr 2009 veröffentlichten Studie zufolge in den zurückliegenden 200.000 Jahren dreimal für einige tausend Jahre begrünt: zunächst vor 120.000 bis 110.000 Jahren und dann wieder vor 50.000 bis 45.000 Jahren


      War bestimmt auch der Mensch der das Grün jedesmal vernichtet hat.

      Wie gesagt, das passt aber eben nicht in den Weltuntergang.

      Natürlich spricht das nicht gegen Klimaschutz. Es wird einfach immer behauptet man sei gegen Klimaschutz, wenn man die allgemeine Meinung mal hinterfragt.

      Für mich der Klassische Fall "wie man ein Volk einseift" ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • trecordings schrieb:

      Die Sahara war einer im Jahr 2009 veröffentlichten Studie zufolge in den zurückliegenden 200.000 Jahren dreimal für einige tausend Jahre begrünt: zunächst vor 120.000 bis 110.000 Jahren und dann wieder vor 50.000 bis 45.000 Jahren


      Korrekt, das lag aber nicht an irgendwelchem natürlichem Klimawandel sondern nach neueren Erkenntnissen an einem sich zyklisch leicht verändertem Winkel der Erdachse, eine nur leichte Änderung bewirkt bei der Sahara, daß die Wolken in der Regenzeit aus äquatorialen Gebieten mal mehr oder mal weniger weit nach Norden vordringen können. Und das ist eben auch ein gutes Beispiel dafür, daß solche Veränderungen bisher im Rahmen von mehreren Tausend Jahren vonstatten gingen. Seit wir unseren Abfall in die Luft blasen geht das innerhalb von 100 Jahren, klar kann alles reiner Zufall sein. :)
      :bier: Tschüß :bier:

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      kicktipp.de/movie2digital
    • Sowas hat es immer schon gegeben. :achselzuck:

      Aufzeichnungen und Messungen gibt es ja erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit.

      Man kann einiges auch auf das Verhalten der Menschen zurück führen, andere sind unabwendbar.

      Wenn ein "Jahrhunderthochwasser" innerhalb von 10 Jahren 2x übertroffen wird, sollte man sich schon Gedanken machen, ob man an der gleichen Stelle immer wieder aufbaut. :S
      Die Begradigung von Flüssen und Ausweisung von Baugebieten in Überschwemmungszonen war da sicherlich nicht hilfreich.

      Ob es früher hier schon Windhosen - neuerdings ja Tornados genannt :rolleyes: - in dem Ausmaß gegeben hat, kann ich nicht sagen.

      Die Medien haben auch ihren Anteil daran, da gibt es für jeden Scheiss gleich einen "Brennpunkt", egal ob es drei Tage hintereinander regnet oder die Sonne scheint oder ein paar Züge nicht fahren. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

      Wenn durch Profitgier irgendwo eine Ölbohrplattform hochgeht, ist das von Menschen gemacht, Erdbeben kann man nicht beeinflussen.

      Die vom Hochwasser betroffenen haben Glück, dass gerade Wahljahr ist, da will sich keiner von der Politik lumpen lassen. :thumbsup:
      Hochwasserschutz ist in unserem Land - wie alles, was langfristige Planung erfordert - schwierig.
      Da sitzt dann auf einmal ein Hamster im Loch oder eine Fledermaus im Busch, wo was gebaut werden soll - ein Fest für unsere Grünen! :P
      Und dann der Egoismus.
      Jeder Scheisser kann hier bis in die höchste Instanz klagen, wenn er einen Meter von seinem Grundstück für einen Deich abgeben soll.
      Lass doch die ganze Stadt absaufen, Hauptsache ich behalte meine schöne Aussicht. :yes:

      Wir glauben hier auf einer Insel der Glückseligen zu leben und allein die Welt verbessern und retten zu können, im Ausland machen sie weiter, was sie wollen und lachen sich über uns kaputt.
      Wenn ich da nur an das Geschachere mit "Klimazertifikaten" denke, was für ein Schwachsinn. :nein:
    • Ehrlich, ich würde gar nix geben.

      Natürlich ist das tragisch aber das ist Lebensrisiko. Wenn jemand ein Haus oder Wohnung hat in Flut gebieten, dann ist das ja eine freiwillige Entscheidung.

      Da kann ich das Risiko nicht auf andere abwälzen. Im TV gab es mal so ein Beispiel da hatte eine Familie ihr Haus idyllisch am Fluss mit Terrasse. Nun ist die halbe Terrasse weg. Was kann der Staat dafür das Sie das Haus da so nah hinbauen?

      Oder man baut das Haus direkt an den Berg und guckt dumm, wenn der Felsbrocken durch die Wohnung kullert.

      Will man Spuntwände aufstellen gibt es x Bürger Beschwerden, weil die hässlich sind. Ist die Wohnung dann weg wollen Sie, kohle vom Staat.

      Von den Leuten dehnen schon 3 mal die Einrichtung wegschwamm nicht zu reden. Wann macht es da mal Klick?

      burnfreak hat es schon angedeutet. Wehe der Bauer soll dann man sein Land zur Überflutungsfläche machen. Dann ist die Hölle los. Lieber saufen sie ab.

      Klar dumm, wenn das Land nix wert ist, Aber hallo beim Kauf vom Land sollte man auch die Augen aufmachen. Das ist ja nicht die erste Flut.

      Das ist wie, wenn ich in Hamburg ne Wohnung Paterre am Fischmarkt miete. Und dann dumm gucke das, das Meer ab und zu vorbei sieht. So überraschend wie jedes Jahr der Wintereinbruch. :D :bier:
    • Ich rechne da mit keiner Hilfe - wenns hochkommt :D gibts ein paar warme Decken und das wars. :yes:

      Wenn das Geschrei größer ist und ganze Städte medienwirksam betroffen sind, gibts in Wahljahren vielleicht etwas mehr, da wird dann großzügig mit Millionen und Millarden "Hilfsfonds" jongliert, aber ob das auch alles bei den Leuten ankommt - keine Ahnung. :achselzuck:
      Wenn irgendwo nur ein kleines Dorf mit 5 Höfen absäuft ist das höchstens eine Randnotiz im Sommerloch und die Leute können sehen, wo sie bleiben. :(

      Wenn Deutschland nicht ständig irgendwo "die Welt retten" müsste, wäre schon Geld da, um im Inland vorbeugend etwas zu machen. aber so... :S

      Dort, wo Überschwemmungen wiederholt auftreten und deichmäßig nichts zu machen ist, sollte man Hilfen zur Umsiedlung anbieten, ähnlich wie beim Braunkohle-Tagebau. Wer das nicht annimmt, dem ist nicht zu helfen. :achselzuck:

      Dass in Deutschland noch Planungsverfahren, auch für Hochwasserschutz, noch einmal zügiger ablaufen, davon können wir uns verabschieden, dafür haben wir zuviele Bedenkenträger und zu wenige Entscheidungsträger und einen Gesetzeswust, der nicht mehr durchschaubar ist. :achselzuck:
    • Also es hat sicher schon immer Unweltkatastrophen gegeben, allerdings denk ich weniger und vor allem ist halt natürlich weniger darüber berichtet worden.

      Der Klimaanlage ist ein Faktor, und dazu kommen die Leute, die dort bauen, wo man dies nicht tun sollte und sich dann wundern, dass dann das Wasser in die Häuser dringt usw. Und meistensgibt es sogar auch eine Bewilligung dafür.

      Dürre und so kann man nicht verhindern, das hängt ja nicht vom Menschen ab. Da haben die Bauern keine Schuld. Und im Wahlkampf kommt das besonders praktisch, war ja doch vor einigen Wochen auch in Salzburg so, als die ÖVPler gleich zu den Bauern gefahren sind. Hat ja beispielsweise auch im Kurier einen großen Artikel zum Thema gegeben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jumpero ()

    • BurgHerr schrieb:

      Welchen denn, hast du den noch? Würd ich mir auch gerne ansehen?!
      Sollte allerdings nicht nur im Wahlkampf ein Thema sein, wie jetzt bei der bevorstehenden Nationalratswahl, sondern auch mal abseits des Wahlprogrammes, einfach auch natürlich eingeflochten werden und sich darum gekümmert.
      Den hatte ich in der Printausgabe gelesen, und ich kann den Artikel grad online nicht finden. Aber es auf kurier.at andere Artikel zum Thema, beispielsweise hier kurier.at/chronik/oesterreich/…t-duerre-hilfe/22.656.264.

      Und ich sehe das genauso wie du, das sollte immer ein Thema sein... aber leider sehen das die Politiker offenbar nicht genauso.