neue Technologien, Forschung und Industrie

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    • Eines der führenden Wissenschaftsmagazine "Science" hat einen Artikel veröffentlicht (Ausgabe 25. Juli 2014) mit dem Titel "Fusion’s Restless Pioneers" der Artikel handel von General Fusion, Lawrenceville Plasma Physics, Tri Alpha Energy und Energy/Matter Conversion Corporation. Das Helion Energy Setup wird als Beispiel von Magnetized Target Fusion gezeigt, aber im Text nicht diskutiert. PDF Version des Artikels habe ich hier Science-2014-Clery-370-5.pdf
    • grenz|wissenschaft-aktuell schreibt über Fusion
      grenzwissenschaft-aktuell.blog…utsche-physikalische.html
      Von Edward Krubasik, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
      dpg-physik.de/veroeffentlichun…pix/Physik_Konkret_21.pdf

      Leider brilliert der Artikel nicht mit nützlichen Informationen, sondern gleicht eher einem Pferd mit Scheuklappen, das nicht sieht was sich links und rechts befindet, oder nicht sehen will. Warum dem so ist wird auch gleich in einem Satz erklärt
      Ab und an vorgeschlagene Alternativkonzepte, die sehr kompakte Anlagen versprechen, werden von Plasmawissenschaftlern sehr skeptisch gesehen und hier nicht diskutiert.

      Genau dies wäre aber Interessanter als die alte Leier von Sonne und Fusion die wir 100x gehört haben und auch bei einer oberflächlichen Reportage bei Welt der Wunder uns anhören können. Es sind bestimmt tonnenweise Leserbriefe eingetroffen, aber kommt dem Wunsch nicht nach. Kann man ja mla machen, Problem aber ist, es wird sogut wie nie diskutiert von den "Experten" Warum? "wir denken, glauben oder halten Alternativkonzepte für nicht Zukunftsweisend" ist keine Begründung mit Substanz. Wissenschaftsmagazine wie "Nature" berichten über Alternativen, aber hier nicht, wieso?

      Möglicherweise liegt es darin begründet, dass über 90% der Fusions-Spezialisten am Grossprojekten "Tokamak" (wie Iter) und "Laserfusion" arbeiten, Journalisten ihre Meinungen nur bei diesen Leuten abholen. "Ich fahre zu Shell und frage die Angestellten, was sie von Oel halten." Wer würde am Ast sägen auf dem er sitzt, Journalisten erzählen wo all die Probleme liegen, es andere Projekte gäbe die auch ihre Vorteile hätten, man doch bitte das Geld auch einw enig umverteilen konnte.

      Wie Laserfusion (z.B. der "National Ignition Facility (NIF)") in den Zusammenhang mit einem künftigen Kraftwerk gebracht wird, ist schon abenteuerlich im Sinne wie geschrieben im Artikel "welches Konzept wird sich wohl durchsetzen, Tokamak oder NIF". Schon klar, damit für Laserfusion die Milliarden flossen, wurde auch mit dem Argument "Energiegewinnung" geworben.

      Wer sich ein wenig mit dem Thema Fusion befasst, der weis, dass NIF nie als Vorlage für ein künftiges Kraftwerk gebaut wurde. Das Militär steckt in den USA stark mit drin, es geht um Laser..und auch um Fusionsforschung, aber es ist total das falsche Konzept für ein Kraftwerk.

      Den ganzen Tag lang eine winzige und sehr teure Ampulle mit einem DT Gemisch Tausendstelmillimeter genau auf der Spitze eines Auslegers befestigen um dann für 5 Nanosekunden eine Fusion zu erzeugem...um sie danach wieder einen Tag lang auszuwechseln für den nächsten Laserschuss. Es gibt haufenweise weitere Gründe weshalb das NIF Konzept Kraftwerksuntauglich ist. Es bringt sicherlich wissenschaftliche Erkenntnisse, aber eine solche Anlage taugt nix als Modell eines Kraftwerks, weil eine anhaltender Betrieb unmöglich ist und das sollte man den Leuten auch mal sagen.

      Kritik finde ich muss sein, auch die Alternativkonzepte sollen kritisch betrachtet werden, damit Schwächen und Stärken zum Vorschein kommen! Das wünsche ich mir aber auch für Tokamak und Laserfusion..hier aber geschieht das nicht und alternative Konzepte hält man für Unfug?!

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    • Avegant VR, die 3D Brille (die gleichzeitig ein Audio Kopfhörer ist) bei der das Bild über DLP Chips direkt durchs Auge auf die Netzhaut projeziert wird, verzögert sich. Ende 2013 hiess es noch, Ende 2014 werde sie verfügbar sein. Es scheint aber vorwärts zu gehen. Enthusiasten können sich die Entwicklerbrille bereits kaufen, allerdings zum stolzen Preis von 500$. Die Endgültige Konsumer Brille soll gemäss Avegant nun 2015 verkauft werden, es gibt auf deren Seite einen Fortschrittsanzeige. Derzeit steht der Progress in der Mitte auf "Produkt Developement/Engineering&Design" avegant.com
    • Update zum Thema Kernfusion (Tokamak-Alternativen)

      Skunk Works High-Beta-Reactor
      Lockheed Martin hat nun auf ihrer Webseite ihr Kernfusionsprojekt aufgeschaltet, ansonsten nichts Neues, das Projekt läuft hinter verschlossener Tür. Bleibt zu hoffen, dass Lockheed in anerkannten Journals (z.B. Nature) publiziert, wie Thomas McGuire dies für 2015 ankündete. Falls das geschieht, lässt sich über Reaktionen anderer Wissenschaftler besser einfangen, ob das Konzept was werden könnte, oder wenig Zukunft hat. lockheedmartin.com/us/products/compact-fusion.html

      FocusFusion (Fa. LPPF)
      Eric Lerner und sein Team, haben nun eine Million auftreiben können und sie wurden scheinbar bekannter und vernetzter, dank Crowdfunding und versch. Publikationen. News stehen in ihrem Januar Report
      lawrencevilleplasmaphysics.com…eport-January-27-2015.pdf

      Interessant werden die Resultate sein, wenn die Wolfram Cathode nun endlich eingebaut ist und arbeitet. Es soll diesen Frühling soweit sein.
      lawrencevilleplasmaphysics.com…pletion-after-long-delays

      Fusions Alternativkonzepte, Artikel bei Spectrum
      spectrum.ieee.org/energy/nucle…hnology-cheaper-than-coal

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    • Karlsruher Institut entwickelt bessere Lithium Akkus

      Höhere Energiedichte für Lithium-Batterien entwickelt am Karlsruher Institut für Technologie
      pro-physik.de/details/news/762…er_Lithium-Batterien.html

      Ultimative Halbleiter-Miniaturisierung, neues Material Namens "Silicen"
      pro-physik.de/details/news/752…ter-Miniaturisierung.html
      „Dass wir diesen einen Transistor aus nur einer einzigen Schicht eines Materials wie Silizium herstellen konnten, ist nie zuvor geschehen, und das ist wirklich etwas, das als Durchbruch bezeichnet werden kann. Auf der Grundlage dieser Leistung könnte es möglich sein, die Transistoren in vertikaler Richtung um das Hundertfache zu verkleinern.“

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    • Bio Solar verspricht neue Lithium Ionen Akkus
      Doppelte Kapazität, längerer Lebensdauer und geringerer Preis
      "Our Super Cathode can be used to manufacture a super battery that is 2 times higher capacity than the batteries currently used in a Tesla ModelS, at 4 times less cost."

      Versprochen wird viel, aber immerhin ist einer der Köpfe dahinter ein Nobelpreisträger.
      "The lead inventors of the technology are UCSB professor Dr. Alan Heeger, the recipient of a Nobel Prize in 2000 for the discovery and development of conductive polymers ..."
      Link mit mehr infos Text/Bilder und Tabellen --> biosolar.com/super_battery.php
    • Frauenhofer Institut: "Star Trek Traum, Transparentes Aluminium"?
      Wenn Sie gerne Star Trek Filme ansehen, erinnern Sie sich vielleicht an den Schiffsingenieur Scotty, als er in dem Kinofilm „Zurück in die Gegenwart“ („The Voyage Home“) die Formel für „transparentes Aluminium“ an einen Erdbewohner der 20. Jahrhunderts weitergibt. Traum oder Realität?
      Durchsichtig wie Glas aber drei Mal so hart wie Stahl ist die neue Transparent-Keramik aus Sinterkorund, einem speziellen Aluminiumoxid (Al2O3) mit geringer Korngröße. Dank eines speziellen Herstellungsverfahrens lassen sich diese Nano-Partikel so dicht packen, dass kaum Poren bleiben.

      Das Endprodukt besitzt neben der hohen Lichtdurchlässigkeit eine extrem hohe Festigkeit (650 - 700 MPa) und Härte (HV10 > 2000), sowie Kratz- und Verschleißresistenz. Zudem ist es gegen aggressive Medien sehr beständig und kann durch die Gießtechnologie in jede beliebige Formgebracht werden. Bisherige „transparente“ Keramiken sind grobkörniger, besitzen geringere mechanische Kennwerte und sind eher transluzent.

      Zudem gelang den Forschern feinkörniges Aluminiumoxid bei 1200 Grad Celsius so im Ofen zu verbacken, dass ein extrem hartes (HV10 = 10-20 GPa), durchsichtiges Material entsteht. Eine 10 mal 10 Zentimeter große Platte (Stärke: 1,0 cm) wiegt nur etwa 400 Gramm, ist aber dreimal härter als gehärteter Stahl. Eine neue feinkristalline Spinell-Keramik (Mg-Al) ist selbst bei hoher Materialstärke klar durchsichtig und vergleichbar hart (HV10 = 10-20 GPa), ideal für transparente Panzerkacheln. Die Schutzwirkung gegen Durchschuss ist jetzt eingesetztem (undurchsichtigem) Sinterkorund gleichwertig und in der Härte sogar Saphir überlegen!
      Quelle
      drg-gss.org/typo3/html/index.php?id=141
      ikts.fraunhofer.de/de/forschun…hochfestsinterkorund.html
      industrieanzeiger.de/home/-/ar…_INSTANCE_0000/maximized/

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    • Ich möchte eine andere kleine "Besonderheit" vorstellen, was nicht sehr bekannt sein dürfte.

      Xylit
      Andere Namen "Xylitol", "Pentol", "Birkenzucker" oder "E967", ist ein Zuckerersatz, ein Süsstoff der besonderen Art. Die Entdeckung geht auf den Nobelpreisträger Emil Fischer zurück († 15. Juli 1919 in Berlin).

      *) Die Besonderheit an Xylit ist seine in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene kariostatische und antikariogene Wirkung simpel ausgedrückt, ähnlich einer Mundspülung mit Fluor, das Gegenteil von Zucker, es schützt die Zähne und beugt Karies vor ;)

      Daneben aber hat Xylit noch ein paar andere besonderen Eigenschaften!

      Xylit befindet sich in geringen Mengen in vielen Gemüsesorten (u. a. Blumenkohl) und Früchten (u. a. Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren), wobei der Anteil kleiner als 1 % in der Trockenmasse ist. Die industrielle Herstellung ist aufwändig, Xylit ist ein teurer Zuckeraustauschstoff. Heute erfolgt die Gewinnung häufig aus Resten von Maiskolben nach Abernten der Körner.
      • Für den Menschlichen Körper ist Xylit absolut unschädlich, aber auf Insekten und einige Säugetiere, vor allem Hunde, wirkt Xylit toxisch!^^
      • Xylit hat 40% weniger Kalorien wie Zucker, schmeckt aber wie Zucker, das ist das was uns primär interessiert ;) Xylit ist in seiner Ursprungsform Kristallförmig transparent/weiss, es sieht fast genauso aus wie normaler Zucker.
      • Xylit schmeckt wie Zucker, hat noch einen "Nebeneffekt" Löst sich Xylit im Mund im Speichel, entzieht es der Umgebung etwas Wärme und erzeugt auf der Zunge einen Kühleffekt (kennt man auch von Menthol)
      • Xylit hat dieselbe Süsskraft wie Zucker.
      • Xylit kann zum Kochen/Backen verwendet werden, es ist hitzestabil und karamellisiert nur, wenn es mehrere Minuten auf über 200 °C erhitz wird. Wer also Karamel machen will, muss den Ofen ordentlich einheizen.
      Nun wissen wir auch warum Fruchzucker in Früchten+Gemüsse besser ist als Zucker. Der grosse Teil ist zwar auch da normaler Zucker, aber ein Teil davon ist Xylit. In der Summe also hat "Fruchtzucker" etwas weniger Kalorien weil Xylit dabei ist und es ist weniger schädlich für die Zähne weil Xylit wie Fluor auf Zähne wirkt.

      Das Kilo kostet in DE rund 10 Euro. Ich zahle leider noch mehr da Schweizer Preise, benutze es oft für den Kaffee, nicht nur Zuhause auch im Geschäft. Sollte keine Werbung sein, gibt es auch anderswo zu kaufen

      http://www.xylit24.ch/xylit.html schrieb:

      Mithana Xylit ist eine natürliche Süsse, welche über die gleiche Süsskraft wie gewöhnlicher Haushaltszucker verfügt und keinen Nachgeschmack hat. mithana Xylit wirkt nicht nur zahnschonend sondern schützt auch wirksam vor Karies und Parondontitis (bakteriell bedingte Zahnfleischinfektion).

      Mit einem glykämischen Index von 7 besitzt mithana Xylit langsam verdauliche Kohlenhydrate. Die Vorteil sind ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und gleichzeitig eine von der Bauchspeicheldrüse verminderte Ausschüttung von Insulin. mithana Xylit als natürlicher Insulinstabilisator wird entsprechend gut auch von Diabetikern vertragen.

      Zudem weist dieses wundervolle Süssemittel 40% weniger Kalorien auf als herkömmlicher Haushaltszucker. mithana Xylit kommt ganz natürlich vor und wird aus Mais gewonnen.
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      *) rund 100 Personen wurden in Saccharose- und Xylitolgruppen aufgeteilt. Die Süßmittel wurden im Verlauf eines Jahres in Kaugummis verabreicht, ca. 7 Gramm täglich pro Person. Im Vergleich zur Saccharosegruppe wurde bei den Xylitolprobanden eine Reduktion der Karieszuwachsrate um mehr als 82% ermittelt. Der Kaueffekt konnte ausgeschlossen werden, da beide Gruppen die gleiche Menge Kaugummi konsumierten. Ein Fazit der Studie ist auch, dass bereits geringe Mengen an Xylit ausreichen und eine komplette Umstellung des Süßmittels nicht notwendig ist.

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    • Da ich Zucker meide verwende ich oft Xylit schmeckt wirklich wie Zucker vieleicht etwas saurer auf jedemfall um Längen besser als Stevia Aspartam und Co.. Leider sehr teuer so daß es nur bei besonderen Anlässen zum Einsatz kommt. Für den Kaffee wärs mir zu schade den trink ich auch mit normalem Saccharin, Cyclamat Tabs.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Für den Menschen angeblich unbedenklich, aber in Tierversuchen haben größere Mengen zu schweren
      gesundheitlichen Schäden geführt. Das ist doch irgendwie komisch. Das ist mir zu heikel.

      Ich halte grundsätzlich nix von Zuckerersatzstoffen. Wobei ich aber auch versuche den Zuckerkonsum zu reduzieren.
      Suche: Beamer Sanyo PLV-Z2000/3000/4000
    • Ist wie mit allem zuviel ist immer schlecht, die anderen Süßstoffe stehen ja auch unter Krebsverdacht und wer größere Mengen Zucker wie im Tierversuch tatsächlich konsumiert wird schonmal garantiert krank (und fett :) ) Wirkliche Relevanz haben da nur Langzeiterfahrungen bei normalem Konsum. Da dürftest Du auch kein Schnitzel, kein Brot essen und keinen Kaffee trinken denn alles was gebacken oder geröstet ist enthält Acrylamid was als Krebsförderer nachgewiesen ist.

      Oder sagen wir so das Leben an sich ist ein Risiko. ;) Am besten zuhause einsperren und nur njoch Rohkost essen. Oder eben seinem eigenen Körper vertrauen der meldet sich in der Regel wenn er was nicht mag. Aber da hören viele dann auch nicht drauf, ständig Sodbrennen aber munter weiter Süßes, saures und Fettes futtern, ich habs lange genauso gemacht und fühle mich heute um Längen wohler seit ich vor einem guten Jahr alles umgestellt habe (keine Diät nur meiden von manchen Sachen). Aber auch erst nach massiven Herz- Kreislaufproblemen und beschissenen Blutwerten am Rande der Diabetis.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Die toxische Wirkung auf einige Tiere ist schon eigenartig. Der Grund dafür soll ein Enzym sein, das einigen Tieren und Insekten fehlt. Genaueres dazu nähme mich aber wunder, vielleicht finden sich im Netz ja noch Details.

      Unsere Leber soll täglich rund 15mg Xylitol produzieren und es findet sich auch in Gemüse und Obst. Also toxisch kann es nicht sein wobei es ist sicherlich wie mit allem; eine Frage der Menge! Neu ist der Süsstoff nicht, es gibt da schon Jahrzente langer Konsum, seit den 60ern wird der Süsstoff bei Diabetikern benutzt. Nur weil er teuer ist, sprang die Industrie nicht auf den Zug, bisher nur bei "Spezialnahrung"

      Anscheinend gibt es sogar noch einen weiteren positiven Effekt von Xylit

      http://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1113 schrieb:

      Xylit verhindert Karies. Das haben finnische Forscher bereits in den 1970er-Jahren nachgewiesen. Aus diesem Grund enthalten zahlreiche »Zahnpflegekaugummis« den Zuckeraustauschstoff. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass der Zuckeralkohol auch Mittelohrentzündungen positiv beeinflusst.
      ..
      Weil Pneumokokken in 60 Prozent der Fälle an der Infektion beteiligt sind, trägt auch die Pneumokokken-Impfung dazu bei, dass die Kinder seltener an Otitis media erkranken. Diese Beobachtung wurde im Labor bestätigt: In Laborversuchen hemmte Xylit das Wachstum von Pneumokokken, denn die Bakterien können den Zuckeralkohol nicht abbauen. Zudem verhindert Xylit, dass die Erreger auf den Epithelzellen der Schleimhaut haften bleiben. Außerdem regt Xylit den Speichelfluss an, wodurch es zu einem "Spüleffekt" in Mund und Rachenraum kommt.
      ---
      Zum Effekt des Xylits bei Otitis media haben finnische Forscher eine placebokontrollierte doppelblinde Studie durchgeführt. Das Ergebnis: Wenn Kinder mit ständig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen täglich Kaugummi mit insgesamt 8,4 Gramm Xylit kauten, sanken die Erkrankungsraten um 40 Prozent.

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    • Gestern war da diese Demo des Wendelstein-7x in Greifswald wo auch Merkel anwesend war und es wurde das erste Wassertoffplasma gezündet. Wendelstein ist kein Reaktor der Netto Energie liefern wird, ist aber für die Forscher dennoch sehr wichtig. ITER soll dann Überschuss liefern, hat aber ein anderes Problem. Das Stellarator Konzept ist insofern interessant, weil Wendelstein theoretisch aufgrund seiner geschwungegen Spulen ohne Induktion durch Strom ins Plasma wie bei ITER auskommt und dadurch theoretisch eine anhaltende endlose Fusion ermöglicht.

      Das Doofe ist, dass es bei solch Grossprojekten immer sehr lange dauert. ITER hat bereits die erforderliche Grösse um Energieüberschuss zu erzeugen, kann aber nur im Pulsbetrieb von einigen Minuten arbeiten. Wendelstein 7-X wird geschätzt die nächsten 10 Jahre arbeiten und müsste um Faktoren grösser sein für einen Energieüberschuss.

      Aus den gewonnen Erkenntnissen wird man dann einen grösseren Stellerator bauen, der Energieüberschuss erzeugen wird, aber immer noch ein Experimentalreaktor sein wird. Die Planung und der Bau dürfte weniger als bei 7X betragen, da man das Konzept besser versteht und die Genauigkeit der Verarbeitung der Teile nicht mehr so eine grosse Rolle spielt, also nochmal 15 Jahre Bauzeit + 10 Jahre Testzeit. Dann wird man einen Prototypen eines kommerziellen Kraftwerks bauen und testen, nochmal 15 Jahre Bauzeit und 10 Jahre Testzeit.

      Denkbar ist aber auch und ich halte das sogar für Wahrscheinlicher, dass in dieser langen Zeit Durchbrüche auf verschiedenen Gebieten passieren, welche die diese Fusionsforschung beschleunigen, oder andere Konzepte das Rennen machen.

      Heinrich Hora ehemaliger Professor der Uni "New South Wales"
      Heinrich Hora has been professor of theoretical physics since 1975 and emeritus since 1992. He is a visiting professor at the Universities of Rochester, Tokyo, Osaka, and Giessen, and the Weizmann Institute, as well as the European Organization for Nuclear Research (CERN). His areas of interest include plasma theory and lasers, nonlinear forces, relativistic self-focusing, the Schwarz-Hora effect, volume ignition, and predicted non-thermal ultrahigh acceleration of plasma blocks for ignition of boron fusion or hadron-cancer therapy. glaubt eine Alternative zu DT Fusion sei die Reaktion von Wassertsoff (1xProton) mit dem Boron 11 Isotop (HB11).
      glaubt eine Alternative zu DT Fusion sei die Reaktion von Wassertsoff (1xProton) mit dem Boron 11 Isotop (HB11).

      Anmerkung: Diese Reaktion produziert nur stabile Helium Alpha Partikel und keine energiereichen Neutronen. In etwa 99% der Energie tragen die Ionen in Form von "moving charged particles" und nicht die Neutronen. Was radioaktive Kontamination, Strahlungsprobleme quasi eliminiert. Die Fusionsbedingungen sind bei aneutroinischen Fusionen aber extrem hoch und deswegen wurde diese Art der Fusion bisher als eher unrealistisch betrachtet.

      Hora begleitete die Forschergruppe des sog. “avalanche” fusion reaction, Experimente welche in Europa durchgeführt wurden. Es wurde u.a. publiziert hier journals.aps.org/prx/abstract/10.1103/PhysRevX.4.031030 und u.a. Nature schrieb auch nature.com/news/two-laser-boro…ation-free-energy-1.13914


      Hora sagt, bisherige Laser basierte Boron-Fusionen basieren auf Standart Nanosekundenlaser Pulsen. Die benötigte Kompression von Boron muss in etwa das 100'000 fache betragen. Prof. Hora aber glaubt, dieses Problem sei mit diesem alternativen Laser überwunden, mit der sog. "block ignition". Anstelle Standard Nanosekundenlaser wie im NIF, wird mit Ultrakurzen Laserpulsen geschossen, sog. Pico-Laser, diese Laser setzen eine Energie im Petawattbereich frei.

      Besonders interessant hört es sich an, wie viel der Investierten Laserenergie tatsächlich "ankommt". Hora spricht von ultrahoher Beschleunigung von Plasmablöcken. Es sei ein nicht thermaler Prozess, die Laserenergie soll direkt in Bewegung von Plasmatomen umgewandelt werden.
      This induces ultrahigh acceleration of plasma blocks by direct conversion of the laser energy into macroscopic plasma motions by nonlinear (ponderomotive) forces.
      Durch diverse Studien sei nun gezeigt worden, dass diese "block ignition" Laser fusion von HB11 nicht schwerer sei wie eine DT Fusion. Sagt Hora

      Steve Haan vom NIF lasers.llnl.gov/news/nif-people/2015/may äusserte sich wie folgt
      HB11 has the potential to be the best route to fusion energy
      Quellen
      spie.org/newsroom/technical-ar…sing-extreme-laser-pulses
      arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1511/1511.03231.pdf
      journals.aps.org/prx/abstract/10.1103/PhysRevX.4.031030
      spectrum.ieee.org/energy/nucle…-that-are-making-progress
      livescience.com/40246-new-boron-method-nuclear-fusion.html
      nature.com/news/two-laser-boro…ation-free-energy-1.13914

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