Argentinien droht Staatspleite, Grund: Ein Hedge Fonds Manager!

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    • Argentinien droht Staatspleite, Grund: Ein Hedge Fonds Manager!

      Die Story haben einigen sicherlich mitgekriegt, aber in den Nachrichten kam nur Ansatzweise rüber worum es wirklich geht. Hier das Wesentliche in Kurform

      2001 war Argentinien in einer schweren Wirtschaftskrise. Das Finanzsystem zerbricht, die Regierung sieht sich außerstande, ihre Schulden - mehr als 100 Milliarden Dollar - zu bedienen. Es ist der bis dahin größte Zahlungsausfall eines souveränen Staates.
      • Die meisten Investoren treten damals panisch die Flucht an, sie versuchen ihre Anleihen zu verkaufen, egal, zu welchem Preis.
      • In den USA ist Paul Singer Chef des Hedge-Fonds "NML Capital"
        Singers "Vulture Fund", auf Deutsch: Geierfonds kauft große Mengen der nun spottbilligen argentinischen Staatspapiere auf, wie ein Aasgeier, der sich über seine tote Beute hermacht. Er spekuliert darauf, dass der Staat Argentinien eines Tages zahlen kann..oder zahlen muss!
      • Und tatsächlich, Argentinien erholt sich, auch weil die meisten Investoren nicht ganz so abgebrüht agieren wie Singer. 2005 und 2010 einigen sie sich mit der Regierung auf einen sogenannten Schuldenschnitt d.h. die "Papiere" haben weniger wert, die Investoren kriegen nur noch einen drittel der Investitionen zurück...weil Argentinien nicht alles zahlen kann und wer investiert trägt ein Risiko, so sollts auch sein oder etwa nicht? :yes:
      • 93% der Gläubiger stimmen den Deals zu. Sieben Prozent aber verweigern sich, darunter NML Capital. Die sieben Prozent sind seitdem eine tickende Zeitbombe, die nun, mit der Entscheidung des Supreme Courts, hochgegangen ist.
      denn das US Supreme Court hat im Sinne von Singer entschieden "Argentienen müsse den Hedge Funds die volle höhe auszahlen". Rund 15 Milliarden Dollar schuldet der südamerikanische Staat einer Gruppe Altgläubiger, an deren Spitze Singers Hedge-Fonds NML Capital steht. Da nun nebst Singer aus alle andern ihre Ansprüche geltend machen werden, ist Argentinien pleite.

      Die Explosion trifft Argentinien in labilem Zustand. Einerseits macht das Land nach Jahren des Wachstums wieder eine ökonomische Schwächephase durch. Andererseits versucht es trotzdem nach Kräften, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

      Auf der einen Seite steht ein ganzes Land. Auf der anderen ein einzelner Hedge-Fonds-Manager :thumbdown: Bis 30.Juni bleibt Zeit sich zu einigen. Sonst droht Argentinien eine Katastrophe
      ..wegen EINES gierigen Hedge Funds Managers..wie verrückt ist das denn! :ugly:

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Zum Staatsbankrott wird es aber wohl nicht kommen, weil Singer interesse hat möglichst viel Geld auszuhandeln. Er wird also den Staat vermutlich stark bluten lassen, damit er Milliarden kassiert..aber nicht ganz bankrott gehen lassen.

      Paul Singer, ein Kapitalist wie im Bilderbuch..
      de.wikipedia.org/wiki/Paul_Singer_(Gesch%C3%A4ftsmann)

      Grundsätzlich sollten Schulden zurückgezahlt werden, aber wer riskant investiert und auf hohe Renditen schielt, sollte auch ein entsprechendes Risiko tragen.

      Ja eben, 93% haben den Schuldenschnitt akzeptiert, weil es ja klar war, dass die Papiere den Wert nicht mehr haben können, wenn es dem Staat miserabel geht, Singer aber nicht..er hätte gezwungen werden sollen, aber dafür gab es wohl kein Gesetz.

      Das ist ein Paradebeispiel wie Finanzspekulanten hemmungslos werkeln, einen ganzen Staat in die Pleite treiben können. Schuld sind auch wir bzw. die Politik, das System. Seit jahren warnen Experten/Ökomen, dass das System gravierende Mängel hat, es viele härtere Grenzen braucht für die Finanzinstitute, die Börse, Banken, Spekulanten..passieren tut nichts.

      Wer zahlt den letztens Singer die Milliarden, es ist der Staat und damit die Bürger Argentiniens. Einer wird noch reicher, hundertausende ärmer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Ab heute läuft die «Gnadenfrist» für Argentinien: Bis Ende Juli hat das Land Zeit, die ausstehenden 1,3 Milliarden US-Dollar an zwei Hedge Funds aus den USA zu zahlen. Die Frist wäre allerdings schon Ende Juni abgelaufen. Aber die um seine Zahlungsbereitschaft zu demonstrieren, und eine Fristverlängerung bis Ende Juli im Streit mit den sogenannten «Geierfonds» zu erreichen, zahlte Buenos Aires vergangenen Donnerstag über 1,3 Milliarden Dollar auf zwei US-Konten ein. Auch am Montag bekräftigte Argentinien mit grossen Inseraten in englischsprachigen Zeitungen und einigen deutschen Medien seine Zahlungsbereitschaft gegenüber seinen Gläubigern.
    • Ich mach mal eine kleine Zusammenfassung (Infos zog ich aus versch. Quellen)

      Die Verhandlungen mit den Hedgefonds Managern, an der Spitze Paul Singers "Geierfonds" sind gescheitert. Argentinien ist jetzt technisch Pleite. Das bedeutet folgendes: Sie sind (noch) nicht Pleite, aber alle Wege enden schrecklich bzw in der Zahlungsunfähigkeit. In den USA hat Argentinien Geld deponiert das jetzt aber eingefroren wurde, bis Argentinien 1.5 Milliarden an "NML Capital" bezahlt hat. Argentinien jedoch will die Summe nicht begleichen, da ansonsten alle anderen HedgeFonds ebenfalls ihren Anspruch geltend machen werden. Es sind die 7% welche nach der früheren Krise nicht bereit waren auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten; in der Summe bis dreistellige Milliardenbeträge. Für das Land kommen diese Forderungen in einem sehr ungünstigen Moment.

      Es könnte die Notenpresse anwerfen um die Schulden zu bezahlen, da aber die Inflation bereits 30% beträgt, ist dies ein grosses Problem. Das würde den Geldverlust weiter anheizen. Die jetzt schon rel. arme Bevölkerung muss noch mehr bluten. In Argentinien sind aktuell rund 40% auf staatliche Zuschüsse angewiesen.

      Die zweite Möglichkeit: Argentinien wird die Forderungen nicht begleichen. Dies wird aber wahrscheinlich scharfe Konsequenzen mit sich ziehen z.B. Ausschluss vom Dollar, Strafsanktionen usw, Handelsstopp usw.

      Die dritte und Beste (aber leider eher unwahrscheinlichste) Variante: Argentinien erhält von irgendwo (z.B. bei der Weltbank) Kredite um die Schulden zu bezahlen. Bisher fand sich aber kein Geldgeber.

      Quelle: tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Ar…eut-pleite/story/24994312

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • _Mayday_ schrieb:

      da aber die Inflation bereits 30% beträgt,


      Allein der Satz genügt um zu verstehen, daß Argentinien sich da in erster Linie mal selber reingerudert hat. Den Hedgefond zu verteufeln ist da ein bisschen sehr einfach und ein typisches Sündenbockmodell. Deren Verhalten kann und darf man kritisieren aber die Darstellung, daß der Hedgefond Schuld an der Krise von Argentinien ist ist ja wohl völlig deplaziert und geht meilenweit an der Wahrheit vorbei. Keiner hat Argentinien gezwungen Schulden aufzunehmen und an deren Missmangement sind auch nur sie selber Schuld, daß sie jetzt gewaltig im Regen stehen hätte man wohl auch anders machen können, aber in erster Linie sollten die sich dann doch schon mal als erstes selber an die Nase fassen ehe mans anderen in die Schuhe schiebt.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • So einfach ist es nicht finde ich. Ja Argentinien hat sich selbst reingerudert. Die schlimme Finanzielle Lage ist eine Folge der ersten Finanzkrise, bei der sie natürlich verantwortlich waren. Seitdem hat das Land aber Schulden zurückbezahlt, die Bevölkerung musste diese Lasten tragen, deswegen geht es ihnen heute nicht gut..nun aber komtm der nächste Hammer. Argentinien hat nicht damit gerechnet bzw. es unterschätzt (das war dumm), dass einige HedgeFonds auf die volle Summe bestehen, keinen Deal eingehen und damit noch durch kommen.

      Wie ich oben erwähnte haben 93% einen Deal gemacht. Rechtlich gesehen haben die 7% ja nun richterlich abgesegnet das Recht auf die volle Höhe. Entschieden vom US Prime Court. Moralisch betrachtet aber ist es ein Unding, weil es auf Kosten der Bevölkerung geht. Das muss einem bewusst sein; eine erneute Krise in Argentinien kann Unruhen, Proteste, womöglich Aufstände, verletzte und tote bringen, währendem HedgeFonds mit dem Geld Party feiern. Es ist aus meiner Sicht etwas, was nicht passieren darf, vielleicht ein "Systemfehler" in unserer kapitalistischen Welt; wer kann reizt das System aus und richtet grossen Schaden an. Es hat wohl auch mit dem Freiraum zu tun, den sich die Finanzwelt nahm und man ihnen gab, früher gab es strengere Regeln.
    • Sehe das wie mayday. Schulden dürfen niemals zum absoluten Bankrott führen.

      Schon gar nicht bei Staaten.

      Ich stell mir das mal so vor. Bankrott und erholen sich. Kommt einer an Bäng bankrott. Und das geht dann laufend so.

      Irgendwo stehen doch Menschen vor dem Kapital. Vielleich ist diese Ansicht heute veraltet aber ich sehe das so.

      Das mag rechtlich korrekt sein aber das ist inhuman in meinen Augen.
    • Und was wäre der Umkehrschluss, daß Staaten Schulden machen können wie sie wollen ist ja auch einfacher als irgendwo zu sparen und mal Ausgaben zu überprüfen. Auf der einen Seite wirt hier ständig gejammert, daß die EU den armen Mitgliedern ständig unter die Arme greift und wir das ja alles zahlen müssen. Auf der anderen Seite wenns einen Staat mal anders trifft und kein Rettungsschirm gespannt wird ists auch wieder nicht korrekt. Sehr konsequente Einstellung kann ich da nur sagen. ;) (Hauptsache draufhauen)

      Wir wärs denn mal mit einem uralten Grundsatz nicht mehr auszugeben als man hat, wer spekuliert kann eben auch auf die Nase fallen das sollte für Staaten nicht anders gelten als für Privatpersonen damit zu so nem Käse auch noch ne Hemmschwelle erhalten bleibt. Daß es da böse "Buchmacher" gibt ok nicht die feine Art aber ich muss mich ja auch nicht in deren Fänge begeben und mich anschließend wundern wenn ich mit blutiger Nase da rauskomme. Die Konsequenz wäre ja wohl eher, daß die Argentinier sich ne neue Regierung besorgen oder die alte mal was lernt, ohne Druck wird dieser Lernprozess aber eher nie eintreten. Das ist nämlich das gefährliche an Staaten die gehen meist den Weg des einfachsten Widerstands heißt neue Schulden, Inflation statt Reformen man will ja widergewählt werden. Deshalb finde ich auch bei Staaten so ein wenig Druck und Zwang auch mal nicht verkehrt, dann muss sich nämlich was ändern weil ihnen nichts anderes übrigbleibt. Daß das wie immer die Kleinen ausbaden müssen wissen wir ja.
      :bier: Tschüß :bier:

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    • Natürlich ist es anders, denn die werden nur wieder Geld kriegen wenn sie die alten Schulden zumindest diesen riesen Brocken der Hedgefonds zurückgezahlt haben. Ohne den Zwang hätten sie einfach neue Schulden gemacht ein paar kleinere Gläubiger bezahlt und so weiter gewurschtelt wie bisher. Können sie jetzt aber nicht mehr und genau deshalb sind se pleite, also müssen sie was ändern sonst droht der finanzielle Exodus.
      :bier: Tschüß :bier:

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    • Auch Privatpersonen werden nicht in den Bankrott getrieben. Wenn da jemand in Not ist gibt es eben die Privat Insolvenz.

      Wenn Menschen in Not sind. Spielen die Gründe gar keine Rolle.

      Wenn jemand am Boden liegt tritt man nicht nach. Und sagr "Merkt es dir" so simpel ist das.

      Wobie hier ja nicht nur einen getreten wird.

      Ich bin recht sicher. Würde es uns treffen würde einige Kommentare anders ausfallen. ;)
    • Privat Insolvenz gibts bei uns, aber nicht überall und wenn Du das in Anspruch nimmst hast Du auch jede Menge Auflagen zu erfüllen so einfach kriegste Du die nicht. Und was der Spruch mit dem nachtreten soll weiß ich auch nicht, eine Metapher die hier nichts zu suchen hat, es geht um planke Fakten und die kann man nicht einfach verdrehen nur weil ein böser Hedgefond mit im Spiel ist. Ich hab schon ganz oben geschrieben, daß man deren Verhalten ZU RECHT kritisieren kann, ändert aber rein gar nichts an der Tatsache daß Aregntinien in erster Linie selber schuld an seiner prikären Situation ist. Und wenn man jetzt nicht was draus lernt dann wohl nie mehr, so ein wenig sanfter Druck ist da oft besser als einfach weiter machen lassen. oder was war nochmal Deine Lösung? Wenn Staaten Schulden nicht zurückzahlenm macht ja nix oder so ähnlich, Geld verprassen wohl auch nicht, um bei Deiner Metapher zu bleiben die haben sich selber auf den Boden geschmissen und jammern jetzt, daß ihnen keiner auf die Füße hilft. Mag gemein sein aber mein Mitleid ist da eher begrenzt genauso wie bei einem privaten Spieler der seine Möglichkeiten überschätzt und überreizt hat und mit leeren Taachen dasteht. Tja wenn Du argentinische derzeit wertlose Staatsanleihen hättest und einer der Schuldner wärst wäre Deine Meinung da wohl dann nochmal ganz anders. Wer selbst nichts zu verlieren hat dem fällt das natürlich leicht sowas locker zu sehen ;)
      :bier: Tschüß :bier:

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    • Und Du glaubst ernsthaft bei unseren Banken wäre das anders?, da muss ich Dich aber enttäuschen die sind genauso gnadenlos wenns ums Geldeintreiben geht. Warum wohl muss immer der Staat mit unseren Steuergeldern herhalten wie im Fall Griechenland. Eben genau darum weil unsere Banken genauswenig bereit sind was abzugeben. Der Unterschied ist nur, daß wir ne EU haben was Argentinien nicht hat. Zeigt einerseits daß so ne Gemeinschaft doch zu was gut ist aber anderseits wer die Macht hat. Denn die Banken sind ja zum Teil selber schuld, aber statt die Nase selber hinzuhalten springt der Staat ein und blecht. Und Greichenland hat massive Auflagen die uns auch noch unbeliebt dort machen, das Geld bekommen die ja nur damit sie ihre Schulden zurückzahlen können und wer sind die Schuldner natürlich auch wir selber bzw. unsere Großbanken. Die bekommen also mit der einen Hand Geld, das wir sofort mit der anderen Hand wieder einkassieren. :) Das begreift nur der normale Bürger nicht und jammert wir würden denen alles einfach so in Rachen stopfen. Die Sauerei ist natürlich mal wieder die Umverteilung von unten nach oben die dadurch gefördert wird. DAS ist der eigentliche Skandal. Die Griechen haben da wenig von.

      Und mal als Denkanstoss, wer ist denn so ein Hedgefond, klar Großbanken und der böse Fondmanager. Aber wessen Geld investieren die denn, da sind auch die Ersparnisse der alten Oma drin die Geld in den Fond einzahlt um ihre Rente aufzubessern. Möchtest Du der ihr schwererspartes einfach absprechen. Und natürlich sind da viel mehr größere und einflussreicherte Invester dabei die Druck machen. Wenn ich dann hier immer so die Verschwörungstheorien ala Bilderberger Illuminati :) und Co. lese. Ist doch Quatsch die Wahrheit ist sehr viel simpler, die Idioten von Fondmanger die solche Summen in diesen maroden Staat gesteckt haben, was meinst Du wohl passiert mit denen wenn sie das Geld abschreiben müssen. Da rollen Köpfe und deren eigener Kopf ist denen allemal wichtiger als die der argentinischen Regierung. Deshalb sind die so hart um wieder an ihr Geld zu kommen so simpel ist das, kommt man völlig ohne Verschwörung aus, weil das zwar hartherzig sein mag aber seien wir mal ehrlich menschlich völlig normal und vorhersehbar.

      Ich schildere da nur die Realitäten so wie sie sind, gefallen tut mir da so manches auch ganz und gar nicht, aber dann müßte die Welt sehr viel anders funktionieren damit sich daran mal was ändert.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

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    • Und Du glaubst ernsthaft bei unseren Banken wäre das anders?


      Habe ich das gesagt?


      da sind auch die Ersparnisse der alten Oma drin die Geld in den Fond einzahlt um ihre Rente aufzubessern.


      Wers glaubt.
      Wobei die Fonds ja auch mitmischen. Ist nicht so das die kein Kapital daraus geschlagen haben.

      PS: Mir ist schon klar das sich da nix ändern wird. Aber dennoch ist es Moralisch zu kotzen. :yes:

      Es trifft ja eben die wo eh schon gebeutelt sind.

      Mayday hat es schön gesagt

      Moralisch betrachtet aber ist es ein Unding, weil es auf Kosten der Bevölkerung geht. Das muss einem bewusst sein; eine erneute Krise in Argentinien kann Unruhen, Proteste, womöglich Aufstände, verletzte und tote bringen, währendem HedgeFonds mit dem Geld Party feiern. Es ist aus meiner Sicht etwas, was nicht passieren darf, vielleicht ein "Systemfehler" in unserer kapitalistischen Welt; wer kann reizt das System aus und richtet grossen Schaden an.


      Wer zahlt den letztens Singer die Milliarden, es ist der Staat und damit die Bürger Argentiniens. Einer wird noch reicher, hundertausende ärmer.