Erfahrungen mit Selbstbau-Ambilights?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Erfahrungen mit Selbstbau-Ambilights?

      Hi,

      Das Projekt wurde Ende letzten Jahres an einem HTPC umgesetzt :)

      Bedenken im Vorfeld, aber zu meiner Zufriedenheit geklärt:
      * wieviele LEDs nötig, 50, 100 oder 200? => bei "Pixel" sind 100 LEDs auf 55" genug!
      * SMD-Leds eher für TV-Wandmontage, da zwar von der Anzahl mehr, aber etwas dunkler und meist flach aufgeklebt und somit nicht ausgerichtet
      * Stromverbrauch: mehr als 40W dekadent => 100 Pixel brauchen lt Messgerät bei 100% weiß ca. 31W. Im Schnitt geschätzt ~10W
      * über App steuerbar (an/aus, Helligkeit und auto/feste Farben)? => in "Ambibox" lässt sich an/aus auf Taste legen, anschließend Harmony
      * im Betrieb ein/ausschaltbar ohne PI/Arduino/HTPC neu zu booten? => funktioniert mit Schaltsteckdose
      * Kosten: 2x 50 WS2801 (Pixel) + Arduino-Nachbau aus China, Netzteil Reichelt, Rahmen Baumarkt. Gesamt je nach $-Kurs und Ali-Aktionen ca. 60-70€


      MeineTeileliste:
      * 12mm WS2801 pixel module,IP66;DC5V input;full color;50pcs a string
      * UNO R3 MEGA328P CH340G for Arduino Compatible NO USB CABLE
      * Arduino Uno Gehäuse Transparent Klar
      * Schaltnetzteil, 50W, 10A, 5V
      => Bei Ali gibt es sehr große Versandkosten-Unterschiede, auch ist die Versanddauer extrem unterschiedlich. Die obigen LEDs kommen innerhalb von exakt 1 Woche via DHL Express. Auf die Arduinos (zur Sicherheit 2 bestellt) habe ich ~10 Wochen gewartet. Die LEDs sind beim Nachbau minimal versetzt gegenüber dem Original, das Gehäuse selbst passt aber einwandfrei.


      Software:
      ....


      Bilder + Videos:
      ab hier ein paar Bilder vom Bau des Rahmens. Und hier die fertige Rückseite des TVs.
      Im Einsatz sieht das dann so aus.

      Bilder/Videos von Hans Dampfs sowie Iron76s gelungenen Verwirklichungen sind ebenfalls gleich bei den Links zu finden :).



      Möglichkeiten:

      Noch immer nicht falsch, aber ggfs im Detail verfeinert. Bei Interesse nochmal selbst kurz recherchieren.
      Spoiler anzeigen
      HTPC-Lösung/Linux-Receiver:
      a) HTPC mit eingebundenem Programm/Plugin zur Bildanalyse: LED-Steuerung zB mit über USB angeschlossenem Arduino

      (+) kein Eingriff in HDMI nötig, 24p und CEC ohne Einschränkung
      (+) mit HTPC und angeschlossener TV-Karte ist alles möglich
      (-) HTPC/Linux-Receiver als Voraussetzung


      universelle Lösung:
      b) AVR oder HDMI Switch, um mehrerer Geräte anschließen zu können. Signal-Abgriff für Analyse erfolgt über HDMI Ausgang des AVRs/Switches oder einzelnen Geräts, Bildanalyse dann im Raspberry PI (über Converter & Video-Grabber). Ein HDMI Splitter ist zur Aufteilung des Bildsignals nötig (entfällt bei AVR mit 2x HDMI Ausgängen).

      (+) alle erdenklichen HDMI-Quellen können angeschlossen werden
      (-) kein 24p und CEC möglich, 24p Videos ruckeln mit 60Hz, da kein HDMI2AV Converter 24p unterstützt
      (-) vermutlich auch kein ARC


      TV mit internem Tuner und/oder HTPC-Erweiterung: klick
      c) Abgriff über Scart/Cinch-out: ein Analog-Bild des internen Receivers geben die meisten TVs parallel über Scart/Cinch aus (PayTV und HD+ fraglich). Hier kann direkt ein VideoGrabber + RasPI ansetzen

      (+) einfache Lösung für TV und als Ergänzung für HTPC


      Idealfall, aber selten:
      d) Abgriff über Scart/Cinch-out: wenige TVs geben alle Signale parallel über Scart/Cinch-Out aus, auch HDMI und Pay-TV als Quellen. Panasonic soll hier recht freizügig sein. Unbedingt vorher testen (zB mit dann sowieso nötigem USB VideoGrabber ~10€)

      (+) komplett autark, alles ohne jede Einschränkung nutzbar
      (+) vermutlich auch 3D ootb möglich


      Allen Lösungen bis auf d) gemein ist: 3D ist nicht ootb möglich, da der TV SBS/OU erst vor Ausgabe zusammensetzt, die Bildanalyse mit geteiltem 3D-Bild aber schon vorher stattfindet. Möglicherweise eine 3D-Erkennung im Hintergrund möglich oder Umstellung via App.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Fletch ()

    • Hi und danke dir! :bier:

      Ich hab das mal überflogen: leider machen sie die Sache unnötig kompliziert mit einer Zusatzplatine und anderem Heckmeck, auch stark limitiert. Das sollte seit rd. 2 Jahren einfacher gehen... wenn man denn weiß wie 8o

      Das Thema geht in Richtung PI: viel nachlesbares Basiswissen, aber leider wenig Greifbares...

      Hier schauts schon besser aus ... klick :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Fletch ()

    • Am einfachsten geht es über den HTPC, was mir evtl vorschwebt. Eine Software im Hintergrund analysiert den Bildinhalt. Nachteil natürlich, dass es weder über einen im TV integrierten Tuner noch über eine andere Quelle wie zB BD Player oder Konsole klappt. Für den Zweck wird wohl oft ein Arduino genommen.

      Schwieriger ist das Abgreifen des Bildes, wenn man keinen HTPC einsetzt. Dann braucht es (alles afair ;)) einen RasPI, einen HDMI Splitter (sofern der AVR keinen 2. HDMI Auagang hat), einen SVideo Converter/Grabber und wohl noch paar Sachen. Ist sicher die bessere Lösung, aber mir zu hart, da ich auch schon von 24p- und 3D Problemen gelesen habe, sofern es über einen Splitter laufen muss. Vage, ob das dann via ARC auch mit im TV integrierten Tunern geht.

      Alles nicht ohne :rolleyes:
    • es gibt wohl Splitter und Converter, die HDCP unterstützen. Die Möglichkeiten sind aber so mannigfaltig, dass es an Masochismus grenzt, sich da kplt einzufuchsen. Warum manche hier zB auf Livelight mit einer nicht ganz unkompliziert selbst zu erstellenden Platine setzen, verstehe ich zB gar nicht.

      für so ein Projekt bräuchte man topaktuelle Infos und jemanden an der Hand mit etwas Erfahrung. Und man sollte sich für die Zeit nicht viel anderes vornehmen ...


      edit: schon 1200 Hits?!?!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fletch ()

    • So ein Aufwand für ein kleines Lichtchen scheint mir doch arg übertrieben, wenn das bloße Licht und einfach zufällige Variationen nicht ausreichen (warum denn nicht?) dann würde es wohl einfacher werden einfach nur den Ton per SPdif vom Player oder noch einfacher von nem Analogausgang des TVs abzugreifen, das sollte dann ja auch spannungsabhängig auf das Lämpchen wirken. HDCP an ner Beleuchtungsregelung ts das ist wohl was für akademische Perfektionisten die es sich unnötig schwer machen wollen zumal ja HDCP auch öfter mal neu aufgelegt wird, demnächst Vers. 2.2 da wollt ihr dann jedesmal neu rumlöten und teuer Chipsätze dafür irgendwo kaufen.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samurai ()

    • ob ich sowas baue, weiß ich noch nicht. Falls ich aber in einem schwachen Moment das ganze Zeugs (nach noch mehr Recherche natürlich) bestelle, gibts halt kein Zurück mehr :D.

      Grundsätzlich sehe ich das auch als ziemlich unnützen Zeitvertreib mit ziemlich hohem Cholerikerpotential an (check/check :D). Momentan habe ich ja meine (fast genauso unnütze) Philips LED-Lampe mit Farbwechsel hinter dem TV stehen und das macht schon Laune. Von daher kann ich schon verstehen, dass viele davon begeistert sind und manche davon das dann auch nachbauen ... und wenigen das dann auch gelingt :D.

      Da ich praktisch kein TV schaue (nur FreeTV Fußball meines Vereins), dafür regelmäßig Filme über den HTPC, würde ich wohl die einfachere Lösung mit Arduino/XBMC favorisieren. Mal sehen ...
    • Ich war da auch schon mal dran, aber auch beim lesen der Sammelposts irgendwann die Lust verloren. Bauvorschläge waren mangels ausverkaufter LEDs nicht direkt machbar. Einen Fehlkauf wollte ich vermeiden.

      Für mich käme auch kein PC in Frage, nur RasPi oder ähnliches.
      Aber wozu HDMI? Da handelt man sich doch bloß Schwierigkeiten ein. Irgendwo wird ein Video-Out schon abzugreifen sein.
      Dune HD Smart D1, Yamaha RX-A2010, NuLine 122-Set
    • Das kommt drauf an was der Publisher des Films da vorgesehen hat, klar der Film läuft immer über HDMI am Component Ausgängen kannst Du dann entweder ein SD Bild haben oder auch gar keins. Ich hab das noch nie probiert, ich könnte mir gut vorstellen der AVR schaltet schon von sich aus den Component Ausgang tot wenn eine geschütze BluRay abgespielt wird. Denn irgendwie glaub ich nicht, daß der HD und SD gleichzeitig ausgeben kann selbst wenn er dürfte, aber weiß ich nicht.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • @Samurai: mhmm, blöd :). Ohne das genau zu wissen, ist das zu riskant. Bei meinem Yamaha 467 kann ich das sicher irgendwie testen, idealer wäre aber, wenn man das von mehreren Herstellern/Modellen mit Bestimmtheit wüsste ...


      @blackburner: ja, um das parallele Abgreifen gings gerade. Die Frage ist halt, ob das zuverlässig und nachvollziehbar bei allen AVRs so gehandhabt wird. Ne Webcam kann ich für meinen Fall ausschließen ;)
    • :bier:

      Ein paar unschöne Neuigkeiten. Lt. diversen Posts im RaspberryPI Forum kann man sich eine parallele analoge Ausgabe vom AVR praktisch abschminken, wenn die Quelle HDMI ist. Manchmal klappt es wohl, wenn der Eingang SD ist, aber wer will das :).
      Quellunabhängiges Scart-out über den TV klappt wohl bei manchen LG und Sony TVs, bei den allermeisten anderen aber nicht. FreeTV ÖR geht von intern wohl auch in HD, private wie RTL in HD aber wohl nicht. Ergo ist auch der Weg potentiell eher unzuverlässig.

      Was bleibt ist ein HDMI2AV/Composite Adapter ... und ne Menge weiterer Lesestoff.