Motorenentwicklung bei PKW

    • Motorenentwicklung bei PKW

      Erst Downsizing, jetzt Rightsizing :/

      t-online.de/auto/technik/id_73…rightsizing-angesagt.html

      So schön die Leistungs- Verbrauchswerte der Nähmaschinenmotörchen mit Turbolader auf dem Papier ja sind, sind es nicht doch Mogelpackungen, um den Flottenverbrauch zu drücken, die dem Kunden trotz regelmäßiger Wartung nach Ablauf der Garantie um die Ohren fliegen und teure Reparaturen verursachen? :hm: :/
    • Das downsizing geht einem schon ordentlich auf den Senkel. Wenn ich die 2-Liter Maschine von BMW vergleiche, dann hat die 4 Zylinder Variante gegenüber der 6-Zylinder Version schon ordentlich an Laufruhe eingebüßt. Was die Haltbarkeit angeht, so bin ich da auch nicht sonderlich zuversichtlich.
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      Erfahrung ist eine sehr nützliche Sache. Bedauerlicherweise macht man sie immer erst, kurz nachdem man sie gebraucht hätte....
    • Wer schnell fährt Verbraucht Sprit, so wird es immer bleiben.(oder Strom)

      Getan hat sich was, also ich kann mich nicht erinnern das ich meinen damaligen VW Passat 1,8T unter 7-7,5l/100 Km gefahren bin, lag an sich immer bei 9,5l bei moderater fahrweise.
      Und die 1,8T Maschine war wirklich gut in meinen Augen, aber auch der zog sich beim Vollgas fahren mächtig was rein.
      Jetzt habe ich 2,0Liter Maschine mit 250PS und kann den Wagen unter 7 Liter fahren, liege im Schnitt zwiscehn 7,X-8,X, man will auch Spaß haben und der wird sofort bestrafft.

      Laufzeit der neuen Motoren sehen ich auch als kürzer an, aber das wird sich zeigen.
      Bin gespannt ob man mit einem 2,0L Turbo 250PS 300.000 Km kommt wie früher mal(Benziner).

      Wir dürfen aber nicht vergessen das sich in Richtung Fertigung viel getan hat, Abrieb ...etc. sind nicht mehr so stark.
      Die überwachende Elektonik ist heute viel mehr da und macht einen Strich durch die Rechnung, reduziert die Leistung etc., schützt den Motor.

      Alles eine Frage der Zeit, dazu muss ich sagen ich fahre max. meine Autos 4-5 Jahre, dann kommt ein Neuer.
    • Pulpman schrieb:

      Das downsizing geht einem schon ordentlich auf den Senkel. Wenn ich die 2-Liter Maschine von BMW vergleiche, dann hat die 4 Zylinder Variante gegenüber der 6-Zylinder Version schon ordentlich an Laufruhe eingebüßt. Was die Haltbarkeit angeht, so bin ich da auch nicht sonderlich zuversichtlich.
      Ich gebe dir recht das ein 6-Zylinder was geiles ist und auch Laufruhiger, ich plane auch noch einmal einen zu holen, weil es sicherlich eine aussterbende Rasse ist.

      Aber jetzt kommt das Aber, mein derzeitiger BMW 4-Zylinder ist echt der Hammer, wirklich.
      Natürlich ist er etwas rauher als der 6 Zylinder wenn er kalt ist und auch im Leerlauf.
      Aber im Fahrbetrieb auf der AB ist er super leise, für viele wahrscheinlich zu leise, selbst bei hohen Drehzahlen(210Km/h im 4. Gang bei 7000U/min und nicht stören laut), man kann an sich nicht 4 und 6 Zylinder vergleichen, weil Sound und Charakteristik verschieden sind und Liebhaber immer wieder für den 6er schwärmen werden, verstehe ich.
      Wollte nur sagen das 4 Zylinder auch fahrbar gut sind und toll sein können.

      Aber du kannst und wirst einen 6-Zylinder Motor mit mehr Hubraum und gleicher PS Zahl sicherlich nicht so Sparsam fahren können im unteren Drehzahlbereich wie einen gleichen 4 Zylinder mit weniger Hubraum + Turbo und gleiechr PS Zahl.

      Denke aber, das sollte man erwähnen, das sich das bei bestimmten Drehzahlen ändern kann und bei hohen Geschwindigkeiten der 6 Zylinder weniger Verbrauchen wird.

      Alles nur so.............
    • Das Downsizing ist ja politisch verordnet von der EU und so sind es ja auch vor allem die europäischen Hersteller die das betreiben, die Japaner machen das in viel gemäßigterem Maße. Und daß kleine Motoren mit Turbo weniger haltbar sind und viel teurer zu reparieren wenn mal was kaputt ist braucht man nicht zu diskutieren das IST so. Dazu noch die Lügenverbrauchszyklen nach denen gemessen wird die völlig praxisfemd sind. Ergebnis kleine Ersparnis beim Sprit massiv mehr Kosten beim Unterhalt, ganz klasse. Ich hab damals bei meinem Neuwagen sehr wohl darauf geachtet KEINEN Turbo zu nehmen, aber der Masse verkauft man das ja noch als tolle Sache von wegen Durchzug und so, ha ha im Alltag kaum relevant aber toll wenn man an der Ampel ein paar Zehntel schneller weg kommt für den Rest gibts Schaltungen. :)

      Eigentlich stellt sich aber eher die Frage warum wir überhaupt noch mit so ner dreckigen Uralttechnik rumkurven, wo Elektro Motoren scho lange marktreif sind aber dem Konsumenten regelrecht ausgeredet werden, nichts von der Politik getan wird um ein flächenddeckendes Aufladenetz zu etablieren oder den Absatz zu fördern. Ganz klar die armen Ölmultis können und werden das nciht zulassen und das Vieh (das Volk) läuft hinterher wie die Lemminge.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Auch so eine Nebenwirkung der schönen neuen Motorwelt, Turbobenziner arbeiten heute meist per Direkteinspritzung sehr ähnlich Dieseln mit den gleichen Nebenwirkungen, Russ, Feinstaub. Dann kommt demnächst der Partikelfilter für Benziner (den Saugmotoren nicht nötig haben) wieder ein tausender mehr beim Anschaffungspreis, und wehe man ist Kurzstreckenfahrer und kriegt das Ding nie heiß genug, daß der Filter freibrennen kann, Ausfall vorprogramiert ergo Kosten, Kosten. Wie blöd sind die Leute eigentlich sich sowas andrehen zu lassen.

      Ja E-Autos sind noch teuer aber das würde sich bessern bei Massenproduktion, und man spart ja anschließend enorm beim Verbrauch, kein Ölwechsel, keine komplizierte Technik mit tausenden von beweglichen Teilen, das würde sich unterm Strich über die Laufdauer mit Sicherheit rechnen, aber soweit rechnet halt keiner und die Industrie ist ganz froh drum weiterhin ihren alten Müll verkaufen zu können und macht nichts dran außer dem einen E-Car das jeder als Alibiprojekt auflegt. Das sind zumindest Renault/ Nissan und die Chinesen schon ein wenig weiter.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Fa. "Chargepoint" zeigt an einer Messe die krasseste Ladestation ever. Die Schnelladestation bietet eine Ladeleistung von bis 400Kw -> 400 Ampère bei 1000 Volt. Realisiert wurde dies mit Flüssigkeits gekühltem Ladekabel. Natürlich wären Supraleiter bei Zimmertemperatur noch innovativer ;)
      Allerdings dürfte es gegenwärtig kein Autoakku geben, der diese Ladeleistung 'verträgt', aber unmöglich in Zukunft scheint es nicht. electrek.co/2017/01/05/chargep…ions-about-tesla-adapter/


      auch sehr interessant, Lithium-Ion Akku's mit doppelter Energiedichte verspricht "Solid Energy"..allerdings ist derer Terminplan (2016) bereits geplatzt. Vielleicht hatte ja das Problem-Smartphone Samsung Galaxy S7 einen solchen Akku gehabt :D
      Die Anode und das Elektrolyt von Solid Energy sollen sich in beliebige Akkus integrieren lassen. Die Beschaffenheit der Kathode spiele dabei keine Rolle. Solid Energy, eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT), hat nach eigenen Angaben bereits Partnerschaften mit Herstellern von Akkus und Unterhaltungselektronik vereinbart. Die Hersteller sollen die Akkus noch in diesem Jahr zum Testen bekommen. Die ersten Produkte sollen bereits 2016 auf den Markt kommen.

      Die ersten Geräte, die mit einem Solid-Energy-Akku ausgerüstet werden sollen, sind aus naheliegenden Gründen Smartphones. Das Unternehmen will einen Akku für Project Ara bauen, das von Google entwickelte modulare Smartphone, von dem kürzlich der zweite Prototyp vorgestellt wurde
      golem.de/news/solid-energy-neu…iedichte-1501-112049.html

      Tesla
      Verdoppelt den Umsatz und soll aus allen Nähten platzen. Bis Ende Jahr will Tesla 5'000 Fahrzeuge pro Woche vom Stappel lassen. Die Firma steht aber gegenwärtig auch in der Kritik, weil Monteure bis 12h lang bis zur Erschöpfung Autos zusammenschrauben. Bisher sollen rund 100 Angestellte an Erschöpfung zusammengebrochen sein und mussten medizinisch versogt werden. Firmenchef und Milliardär Ellen Musc will nun über jeden Fall persönlich informiert werden.

      Jedoch hat sich nicht nur der Umsatz verdoppelt, auch die Verluste nahmen zu. Tesla begründet dies u.a. mit den noch immer zu teuerer Akkuproduktion.
      nzz.ch/wirtschaft/quartalszahl…it-die-anleger-ld.1308977

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    • die Motoren wurden schon etwas sparsamer, aber nicht in dem Umfang wie man uns erzählt. Zunichte gemacht wird die Kraftstoffeinsparung teils wieder durch mehr Gewicht und schlechterem CW-Wert. Da muss man sich wundern bei der Beliebheit immer grösserer und Hochbeinigeren Wagen, 22" Felgen bis hin zu Panzerkreuzern mit 2.5 Tonnen Gewicht.

      Meine Eltern haben einen Nissan QASHQAI und als ich mir den neulich ausborgen durfte um zur Arbeit zu fahren, meinte mein Vater noch, der verbrauche dann weniger als mein 10 Jahre alter 3Liter BMW E46-330ci. Ich fuhr die genau gleiche Strecke wie immer, nach Möglichkeit mit Tempomat und bei Retourgabe des Wagen zeigte die Uhr einen Vebrauch von ungefähr 7.5 Liter an. Mein BMW verbraucht für diese Strecke (ohne Klima eingeschaltet) ähnlich viel, zwischen 7.5 und 8 L, hat aber auch die doppelte Leistung und ist 10 Jahre älter.

      Seltsamerweise verbraucht mein Auto sogar deutlich weniger Benzin als die Herstellerangabe von damals treffseiten.de/bmw/info/daten_320ci_325ci_330ci_coupe.pdf aber sämtliche neuzeitlicheren Fahrzeuge haben einen deutlich höheren Vebrauch wie auf den Papieren steht. So auch in diesem Fall stellt der QASHQAI keine Ausnahme, sondern die Regel dar. Es ist auch nicht so, dass mein BMW eine Ausnahem ist, davor mein BMW M5-E39 wurde mit 13.9 L/100km angeben und bei moderater Fahrweise kam ich sogar unter diesen Wert, konnte ihn im Mittel mit Sanftem Fuss auch mit 12L fahren und nur auf Autobahn, konstant mit Tempomat und 130km/h, waren es sogar unter 9 Liter. Natürlich ist das viel, aber bei 400PS und 1.8 Tonnen Gewicht und Benziner nicht viel anders wie neue Autos dieser Klasse.

      Das lässt sich nicht auf alles ummünzen, es ist nur so, dass einige hoherpreisige Autos, schon vor 10 Jahren effiziente Motoren hatten, Techniken verbauten wie variable Nockenwellensteuerungen. einige andere Autos damals hatten das aber nicht und bei denen ist natürlich ein Vergleich beim Verbrauch zu Neuen auffälliger.

      Weniger Reibung, bessere Schmierstoffe, höhere Einspritzdrücke usw. werden sicherlich noch etwas bringen. Was die Lebensdauer angeht, ist denke ich noch etwas zu früh für eine Aussage. Höhere Belastungen und mehr Technik, kann sein dass es da mehr Werkstattsrechnungen gibt, andererseits ist heute der Motor nicht der Unterhaltskostentreiber..meiner Erfahrungen nach sind es da eher die Elektronik, Kupplung oder Automat, Zahnriemen, Bremsen, Schläuche (mit den Jahren brüchig werden können) und bei manchen auch heute noch der Rost.

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    • Partikelfilter für Benziner kommt, find ich ok, nur klingt es geradezu Paradox dass Diesel EU5+EU6 neue zugeständnisse gemacht wird, das doppelte an Stickoxiden ausgestossen werden darf. Noch mehr belügt man sich selbst; auch die neusten Dieselmotoren erfüllen nicht einmal die Norm aus dem Jahr 2000, würde real in der Praxis der Austoss gemessen. Diese Zugeständnisse an die Industrie sägt auch an der Glaubhaftigkeit. So bleibt das Tor offen für den grossartigen Clean-Diesel aus der Werbung. Wie viele Skandale und Klagen es da wohl noch geben und brauchen wird?..

      Mehr dazu hier, trifft es auf den Punkt
      nachdenkseiten.de/upload/podca…03_Abgas_Anarchie_NDS.mp3

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