Die VW Diesel sollen den Schadstoffgrenzwert 40-fach überschreiten

    • _Mayday_ schrieb:



      Man könnte auch böse vermuten, dass diese hohen Anforderungen an NOx Austoss in den USA auch deswegen kam, weil man Deutsche Technologie von Dieselmotoren (in denen die US Firmen nicht stark sind) vom heimischen Markt fern halten wollte.
      Genau das ging mir auch durch den Kopf.
      Mußte heute hinter einem älteren TDI und einem neuen Benz fahren. Gott sei Dank konnte ich einen überholen und der andere bog ab.
      Ein Gestank und Rußwolken vom feinsten.
      Gruss
      Havi17
    • Aktueller ADAC Motorwelt Seite 10 : SCR-Katalysator
      Dazu ein Artikel in der Zeit : zeit.de/mobilitaet/2015-10/abg…motor-stickoxid-reinigung
      Das Patent : google.com/patents/WO2008003508A1?cl=nl


      Einer der ersten Hersteller, der seine komplette Dieselpalette bis Ende 2013 mit SCR-Katalysatoren
      ausrüsten möchte, ist die PSA-Gruppe (Peugeot und ­Citroën)
      firmenauto.de/adblue-was-sie-u…ssen-muessen-6518467.html

      PSA (Hersteller von Peugeot und Citröen) entwickelte die erste Generation der FAP-Filtertechnologie (Filtre à particules),
      die in einem innovativen Verbrennungsverfahren Rußpartikeln bereits bei 450°C (ca. 150°C unter der normalen
      Verbrennungstemperatur) beseitigt und sonst übliche Regenerationsfahrten überflüssig macht.
      autoteilemann.de/eolys-fuer-dieselpartikelfilter/


      Als ich das erste Mal von der PSA Technologie und dem Patent hörte, fragte ich mich, wann das VW, BMW und Co
      einbauen werden. Etwas später legte ich mich mal hinter den Auspuff eines kalten Mazda nach einer Diskussion über
      den Diesel und seine Stickoxyde, Ergebnis : Nichts und ich bin da empfindlich.

      Was kam von VW, BMW und Konsorten: Eine "Eigen-Entwicklung" um Geld zu sparen. Das Ergebnis sehen wir heute.
      Gruss
      Havi17
    • Die neuen Ermittlungen wegen Bankbetrugs zeigen dem "Wall Street Journal" zufolge das erste Mal, dass die USA ein für Regelverstöße von Banken entwickeltes Gesetz außerhalb der Finanzindustrie einsetzen. Damit würde "die Rechtstheorie gegen einen nicht besonders genehmen Beschuldigten bis an die äußersten Grenzen gedehnt", zitiert die Zeitung den Columbia-Rechtsprofessor John Coffee.
      Da wird das Gesetzt nur ausgereizt, schön und gut, ich hoffe man tut dies aber auch bei "einheimischen" Firmen die betrügen. Auf der Seite Europa gehen keine solchen Milliardenklagen in dieser Grössenordnung ein, bzw. über 90% der Zahlungen werden in die USA gehen, bin ich mir sicher..obwohl da viel weniger VW Diesler sind. Dass VW betrogen hat ist klar und zu bestrafen, aber das Geld kriegen Anwälte und US Staat, vielleicht ein klein wenig noch die Kunden, aber nur ein bischen..und VW mit den Angestellen, die werden leiden.
    • burnfreak schrieb:

      wo Autohersteller, Politik und "unabhängige" Fachpresse unter einer Decke zu stecken scheinen.
      Und das soll neu sein, das weiß doch jeder der nicht an den Weihnachtsmann glaubt die ganze Presse ist von VW gekauft, ist ein VW in einem Test gewinnt der immer und das quasi ausnahmslos, und der Michel kauft brav seinen teuren Golf und Passat. VW hat übrigens das größte Lobby Budget aller Autokonzerne also scheinbar besonders dringend nötig. ;)

      Ist aber schon ein Unterschied ob ein Fahrzeug eines anderen Herstellers Grenzwerte nicht ganz erreicht (nur in unsinnigen praxisfremden Fahrzyklen (alles von der Politik sehenden Auges gedulded)) oder ein VW das nichtmal auf so nem Prüfstand schafft und zusätzlich noch mit Software schummelt. Das eine sind technsiche Unzulänglichkeiten wegen denen Diesel schon lange vom Markt gehört im PKW Bereich , das was VW macht ist darüberhinaus schlicht Betrug in großem Maßstab und zeigt einiges an krimineller Energie. Vor allem wenn man dann noch so dreißt ist sich in der Werbung als schadstoffärmster und spritsdparendster Hersteller zu brüsten.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Jahrzehntelang werden die stinkenden Dreckschleudern schon durch niedrigere Dieselsteuern subventioniert, schlucken die Behörden brav die getürkten Werte der Hersteller ohne nachzuprüfen, denn es hängen ja Arbeitsplätze, Gerwebesteuer, Einkommensteuer und Dividenden dran. :P
      Jetzt auf einmal wollen sich diese Heuchler als Aufklärer und Verbraucherschützer profilieren. 8o
      Bei jedem scheiss Autotest wird immer das ach so beliebte, sparsame und saubere Dieselmodell getestet und in den Himmel gelobt. :thumbdown:
      Da kriegt man doch echt das KOTZEN. <X
    • Und das soll neu sein, das weiß doch jeder der nicht an den Weihnachtsmann glaubt die ganze Presse ist von VW gekauft, ist ein VW in einem Test gewinnt der immer und das quasi ausnahmslos, und der Michel kauft brav seinen teuren Golf und Passat. VW hat übrigens das größte Lobby Budget aller Autokonzerne also scheinbar besonders dringend nötig.

      Aber mal halblang. Es ist ja nun nicht so, das die Presse nicht berichtet. Es weiß jeder das die Verbrauchswerte nicht stimmen, weil x mal berichtet wurde. Aber es ist legal. So weit machen das alle. Deswegen sind das aber eben noch lange keine schlechten Autos. :bier:

      Das mit der Motorstandserkennung scheint einzigartig ok. Aber nun sich einen abfabulieren das die guten Test der Autos gekauft sind. Finde ich gewagt. Es gibt ja auch noch andere Kriterien als Abgase. :bier:
    • ich hatte für Juli eigentlich eine andere Karre geplant, es sollte eine 2012/2013er C-Klasse mit Euro5/Diesel werden. Ich weiß jetzt auch nicht, ob das so clever wäre. Unseren Politikern ist der Sprit momentan sowieso viel zu billig, da drängt sich eine erhöhte Dieselsteuer bzw. Reduzierung der Diesel-"Subvention" geradezu auf. Natürlich aus Umweltschutzgründen, für die es genau genommen jetzt auch nicht mehr Gründe als vorher gibt.

      Im direkten Vergleich mit dem entsprechenden Benziner käme ich (aktuell) steuerbereinigt geschätzt ~900€ billiger pro Jahr weg. Sollte das weniger werden, hab ich auf die anfälligen Dieselböcke keine große Lust.
    • Bei der Rechnung der ach so sparsamen Diesel wir aber meist der Wirt vergessen. ;) nämlich die Werkstatt, bei Diesel ist fast alles nochmal einiges teurer als beim Benziner wenn was reapariert werden muss und die neueren Diesel scheinen da auch nicht mehr die Zverlässigkeitsmonster von früher zu sein (Turbo, Piezodüsen etc.) zeitweise hatte Mercedes da ja mal vor 2-3 Jahren massive Probleme, da hat sich bei manchem die Rechnung auch schon umgedreht zumal das bei Mercedes Werkstätten ja ganz locker mal dreistellig werden kann. Wenns sparsam sein soll könnte man ja auch mal über Hybrid nachdenken die Toyotas sind absolut solide wenn auch nicht aufregend von der Technik her und sind genauso sparsam wie Diesel, ideal für Vielfahrer zuverlässig und sparsam.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • absolut deiner Meinung. Ich würde die Karre voraussichtlich günstig bekommen, möchte mir aber die sicher auftretenden Defekte (eigentlich Verschleißteile, weil immer irgendwann auftretend) mit einem guten jährlichen Plus schönrechen. Wenn der Diesel jetzt wie auch immer verteuert wird, wird das schnell unrentabel und ich schaue mich nach einem (in diesem Fall) etwas teureren Benziner mit schlechterer Ausstattung um - ganz ohne Turbo, Kompressor und dem ganzen anfälligen Schnickschnack.
    • mich stört an der Sache wieder der Endverbraucher. Vor zwei Jahren meinen gelben Diesel gegen einen grünen getauscht und jetzt kommen sie nächstes Jahr mit der blauen und ich muss schon wieder Geld in die Hand nehmen...
      Da ist es eigentlich egal wie lange ein Diesel hält. Der wird eh vorher vom Staat entsorgt. So wie mein schöner Audi A6 2,5 TDI. Der war noch top in Ordnung.

      Warum gelten so Regelungen nicht einfach erstmal für Neuzulassungen.

      also dann lieber nicht den 2,7 TDI Quattro kaufen und eher gleich den im Vegleich umweltfreundlichen S6

      BenQ W1070 3D Beamer & Yamaha RX-A3040 Aventage - Dolby Atmos in 7.1.4
      Was treibe ich zur Zeit neben Film und Fernsehen: Über mich
    • Ich hab so das Gefühl, dass bei den gerade so beliebten Turbo-Benzin-Direkteinspritzern auch noch sowas wie bei den Dieseln rauskommt. :rolleyes:
      In dem Ruf, besonders fiesen feinen Feinstaub <X rauszublasen, stehen sie ja schon länger, kümmert aber bisher keinen. :achselzuck:
      Auch da werden die Reparaturen richtig teuer 8o , wenn mal was kaputtgeht. ;(

      Und wenn bei den Dieselrückrufen jetzt einfach der "Schongang" bei Kälte softwaremäßig abgestellt wird, und die dann schneller verrecken, wer kommt dafür auf? :whistling:
    • Nach dem VW Diesel Skandal und nun Winterkorn nicht mehr bei VW ist, will das neue Management eine Aufholjagd starten und bis 2025 fünzig Milliarden investieren. Porsche 6 Milliarden nur in Elektro, Daimler usw. entsprechend ziehen mit. Diese Aussage kommt vom Autoexperten Prof. Ferdinand Dudenhöffer, in einer Talkrunde mit Vision Money. Das Fazit; wer heute nicht massiv investiert, sich strattegisch positioniert, KnowHow andere Firmen, Technologien/Patente sichert, wird später von ausländischen Zulieferern abhängig sein und nur noch Autos assemblieren dürfen.

      Schwer vorstellbar, dass Elektro tatsächlich sich breiflächig durchsetzt, in anbetracht der Nachteile wie Reichweite, Lademöglichkeiten und vor allmen lange Ladedauer, Akku haltbarkeit und Entsorgung. Ich habe damit noch meine Mühe und würde mir heute noch keines kaufen, aber es wird wohl so kommen, denn einen Clean Diesel gibt es nicht und auch mit Hybrid sind die Grenzwerte nicht hinzubekommen..und die Investitionen in Elektro werden dazu führen diese besser werden. Städte sind der Motor der Elektroautoindustrie und der Druck ist hoch, nicht speziell in DE, aber aus dem Ausland. Die Frage is letztens wer in Zukunft der Platzhirsch sein wird, Tesla, Google, chinesische Firmen, oder deutsche Autobauer?

    • Bei meinem letzten Urlaub in Österreich war ich überrascht, wie viele Elektro-Autos in Süddeutschland (Allgäu) und Österreich (Vorarlberg) schon rumfahren. Da gibt es auch jede Menge Elektro-Tankstellen. Das ist aber auch das Problem das meiner Meinung nach bei deutlich mehr Elektro-Autos gar nicht mehr zu lösen ist:

      - an einer Rast- und Tankstelle an einer Landstraße gab es 10 "Tesla Supercharger". Wir waren dort zum Mittagessen und da konnte ich dann beobachten wie > 10 Tesla da tanken wollten = dann muss man also 1 Stunde warten bis der erste fertig ist?

      Meiner Meinung nach vollkommen nicht praktikabel. Eben so das ich mit einem momentanen Elektro-Auto auf der Fahrt in den Urlaub 2 mal "E-Tanken" müsste. Die Fahrt würde dann in der Summe wohl mindestens doppelt so lange wie bisher dauern, für eine Strecke von 600 km müsste man dann schon eine Übernachtung einplanen...

      Aber mal sehen wie es mit Hybrid und Wasserstoff weiter geht ;)
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • und die 1h am Supercharger ist gegenwärtig das Nonplusultra. Wobei ich gehört habe, es real eher so 2h dauert. Wo ist Tesla gegenwärtig, bei rund 90Kw? Sie wollen/müssen noch höher gehen. An einer normalo Ladestation oder einer Strassenlaterne laden, kannst du ein Hotelzimmer dazu buchen. Es ist denkbar, dass in Zukunft sich LiIon Akkus noch schneller laden lassen...vielleicht in 30Minuten, aber auch das wäre mir noch zu lange bzw. ein Rückschritt gegenüber dem Verbrenner, mehr wie 5 Minuten dauert ein Tankvorgang nicht. Wie will man all die Elektrokarren denn abfertigen, wenn es solange dauert? 10 Minuten Ladezeit wäre ok. Die Tankstellenshops würden sich natürlich freuen, was sonst macht man in 10 Minuten..oh moment, ich an der Tanke jetzt wieder eine Rauchen :P

      10 Minuten, bei sagen wir einem 90kwh Akku ergibt mindestens eine Stunde mit einer Leistung von 90kW laden. Bei 10Min Ladezeit ist es das 6-fache, die Ladesäule müsste in diesem Fall 450kW an Leistung bereitstellen. Bei 10 Ladestationen sind das 4.5 Megawatt! Was das an Installationsaufwand und Kosten verursachen würde ist erahnbar und die aufgestellten Windanlagen reichen dann irgendwann auch nicht, denn DE hat eine Stromwende (Ersatz gegenwärtiger Kern+Kohle Elektrizitätswerke) und da ist Verkehr+Wärme, der noch grössere Brocken, noch dabei und dessen sind sich viele nicht bewusst. Also der Strom für Superduperchargers, muss von Hochspannungsleitung abgenommen werden (die dann auch mal zu klein werden) und es braucht neue Trafostationen sowie Leitungen bis zu den Ladesäulen.

      Wer einen Tesla Sportflitzer fährt, der hat bestimmt auch noch nen Benz oder so in seiner Garage, für den Urlaub oder im Winter. Was ich viel eher sehe, ist das Laden Zuhause, auch in einer öffentlichen Garage denkbar, hier könnte es z.B. Subventionen geben. Morgens fahre ich mit dem Elektro zur Arbeit, Abends an die Steckdose und Morgens ist die Karre ausreichend geladen für den nächsten Pendler-Tripp.

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