Platzt bald die nächste Immobilienblase?

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    • Platzt bald die nächste Immobilienblase?

      Gestern Abend rief mich meine Bank an, um mir Anlagen in Sachwerten, insbesondere offenen Immobilienfonds anzudrehen.

      Ein sicherer Kontraindikator. :D

      Das machen sie immer dann, wenn sonst keiner mehr bereit ist, ihnen das Schwein für 1000 € abzukaufen oder nur noch 10 Hühner à 100 € dafür bietet. :P
      Außerdem kam dann raus, dass ich die Anteile überhaupt erstmal mindestens 2 Jahre halten muss, um dann vielleicht Gewinn zu machen, weil Transaktionsgebühren, Ausgabeaufschlag und Depotkosten anfallen. :vogel:

      Außerdem: War da nicht mal was?

      Das letzte Mal, als eine Bank mir zu der Anlage geraten hat, hat es keine 2 Jahre gedauert, bis die ganze Branche gecrasht ist, ich habe meine Anteile verkauft, als der erste größere Immobilienfonds insolvent wurde und bin mit einen kleinen Gewinn rausgekommen, danach hat es auch meinen Fonds erwischt, der wesentlich größer war. 8o

      Außerdem grüßt schon wieder das Murmeltier Griechenland, die Ölpreise sind nur vorübergehend wegen der Brände in Kanada gestiegen und mit China geht es auch weiter bergab.

      Da nehm ich doch erstmal die 0,1% Verzinsung (danke EZB :ironie: ) und warte ab. :P
    • Die anderen sind auch nicht besser. :rolleyes:

      Ich nehms der Frau ja nicht übel, die kriegt den Auftrag, "Klinken zu putzen" und macht das eben.
      Ich hab sie auch ziemlich auseinandergenommen und sie hat zuletzt auch nicht mehr viel gesagt, trotzdem war es ein nettes Gespräch. ^^
      Aber wenn ich der letzte Kunde vorm Feierabend war, ist sie mit einigem Frust nach Hause gegangen. :whistling:
    • Es ist auch zu bedenken, dass die Zinslage derzeit sehr niedrig ist und daher im Moment mehr Immobilien als sonst mittels Kredit finanziert sein dürften. Wenn nun die (Kredit-)Zinsen wieder steigen, dürfte da so die eine oder andere Finanzierung in Schieflage geraten.

      Daher würde ich derzeit Immobilieninvestments eher auf den Prüfstand stellen bzw. langsam abstoßen. Ebenso übrigens mit (Staats-)Anleihen bzw. Anleihenfonds, die in Staats-Anleihen aus dem EU-Bereich investieren.
      Wenn du mit einer Frau sprichst, hebe deinen Blick um etwa 30 Zentimeter. Die Höhe stimmt dann, wenn du ihre Augenfarbe erkennen kannst.
      Merke: 75C ist keine Augenfarbe! :D
    • also in anderen Foren ist alles mögliche zu lesen, 100 User 100 Meinungen. Nur wer Gold selbst in den Fingern hält bzw. im Tresor lagert, sei sicher auch in Krisen da noch ran zu kommen..nur ist das in der Praxis nicht so einfach. Zu Hause rumliegen lassen ist unsicher und es müsste ja dann doch in einem Bankfach sein, wo es wiederum mal so nicht versichert ist.

      Bei Gold Wertpapieren wie auch bei BullionVault, muss man allerdings darauf vertrauen, dass sie das Gold auch haben, von dem sie sagen sie hätten es physisch. BullionVault listet noch die Seriennummern der Barren auf..alles macht schon einen seriösen Eindruck..aber wer weiss das schon so genau :/

      Ein Interessanter Vergleich zwischen Gold ETF's und BullionVault: werbesurfen.de/vergleich_etf.html
    • Also wenn man bei Gold über Werte von vielleicht ein paar Tausend Euro redet würde ich es auf jeden Fall
      zu Hause lagern. Ein Plätzchen findet sich immer. Wenn es in einen höheren fünfstelligen Betrag gehr, dann sollte es schon ein gutes Versteck sein.
      Bei mir stellt sich die Frage aber leider nicht. :D
      Suche: Beamer Sanyo PLV-Z2000/3000/4000
    • Genau, scheiss auf Rücklagen, Daseinsvorsorge und Altersvorsorge, ist Dank unserer tollen Politik sowieso alles im Arsch. :yes:
      Vater Staat hats genommen, er wird uns schon wieder geben, wenn wir mit hartzigen Fingern an seiner Tür kratzen. :D
      Für die bald eingezogenen 500er wurden lt. unbestätigten Angaben von der Bundesbank schon Stempel mit 3 Nullen bestellt, die kommen wieder. :whistling: :ironie:
    • *William White, ein Schwergewicht der Finanzbranche, ehemaliger Chefökonom der Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich BIZ und heute im Dienste der OECD, warnte am WEF in Davos vor der Gefahr einer Kernschmelze des Finanzsystems. Alle Marktindikatoren seien vergleichbar wie damals vor der Krise 2007

      *war einer der wenigen die den Finanzcrash 2007 voraussagten Wikipedia

      https://www.howestreet.com/2018/01/24/oecds-bill-white-warns-of-central-bank-debt-trap/ schrieb:

      All the market indicators right now look very similar to what we saw before the Lehman crisis, but the lesson has somehow been forgotten,
      [..]
      We are running out of ammunition. I am afraid that at some point this is going to be resolved with a lot of debt defaults. And what did we do with the demographic dividend? We wasted it,..
      Siehe auch: express.co.uk/news/world/90861…OECD-world-economic-forum

      Bereits 2016 äusserte sich White mehrfach mit ähnlich warnenden Worten. Verlinkt ein interessantes kurzes Interview mit William White, Artikel ist auf Deutsch
      wiwo.de/finanzen/geldanlage/wi…trollierbar/13808480.html

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    • William White ist nicht der Einzige, es häufen sich immer mehr warnende Stimmen. Wann es passiert, weiss natürlich niemand so genau. Fakt ist, umso grösser und länger ein Boom an Finanzmärkten, desto heftiger und tiefer der Fall. Wie schlimm es werden könnte, lässt sich vielleicht ein wenig anhand 2007 erahnen. Da aber viele Staaten aufgrund der letzten Finanzkrise und dem billigen Geld bereits hoch verschuldet sind, wird es nächstes Mal keine Banken+Gläubiger Rettung geben, dieses Pulver ist bereits verschossen. Auslöser könnte diesmal China sein und alle Welt ist dort investiert. Der Chinesische Staat subventioniert selbst Firmen die werlos sind bzw. mit Verlust geschäften. Fast egal wo Investoren in China investiert sind, alles macht Gewinn, für 2% ein Darlehen und mit 10% Rendite oder mehr, ein sehr gutes Geschäft als Investor. Nun aber wächst China nur noch mit 5-6% und diese Zahlen sind vielleicht auch noch geschönt. Ziehen z.B. schon nur die US-Zinsen an, könnte dies vielleicht bereits eine Kettenreaktion auslösen; dann wenn das Risiko-Gewinn Verhältnis nicht mehr stimmt, das Vertrauen in die Anlagen schwindet, das Geld aus China abgezogen wird.

      Ökonom warnt vor Wirtschafts-Crash: "Jetzt ist der Zeitpunkt, sich Sorgen zu machen

      https://www.focus.de/finanzen/boerse/news-oekonom-warnt-vor-wirtschafts-crash-jetzt-ist-der-zeitpunkt-sich-sorgen-zu-machen_id_7867209.html schrieb:

      Die globale Wirtschaft boomt. Kaum ein Land profitiert nicht von der guten Stimmung auf den Märkten. Und genau das ist ein Problem, warnt Joachim Fels, Chefökonom der Fondsgesellschaft Pimco.

      „Dies ist genau der Zeitpunkt, wo man anfangen muss, sich Sorgen zu machen“

      ..sagte Fels in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Aus verschiedenen Indikatoren, etwa aus Investorenumfragen, ließe sich ablesen, dass die Anleger aktuell voll investiert seien. Das letzte Mal, als die Weltwirtschaft sich in einer ähnlichen Situation befunden habe, sei das Jahr 2007 gewesen - kurz darauf brach die große Finanzkrise der Nullerjahre aus.
      neu sind solche Meldungen zwar nicht, aber die Zeit arbeitet leider sozusagen gegen uns: businessinsider.de/nobelpreist…zcrash-voraus-2017-8?IR=T
      hier ne neuere Meldung. Florian Homm progostiziert den Crash auf 2019: one-fin.net/florian-homm-darum…mmste-crash-aller-zeiten/

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    • Ungewohnte Worte von Spitzen aus der Finanzwelt, bei der Diskussion über unser Geldsystem an der Tagung am Gottlieb Duttweiler-Institut GDI in Rüschlikon. Artikel: infosperber.ch/Artikel/Politik…tem-GDI-Kongress-Ja--Nein

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Vollgeld-Initiative-Finanzsystem-GDI-Kongress-Ja--Nein schrieb:

      «Das gegenwärtige Finanzsystem stinkt.» Für diese Zusammenfassung der Stimmung im Saal des GDI erhielt Martin Wolf, Bestseller-Autor, Chef-Kommentator der Financial Times und einer der höchstdekorierten Finanzjournalisten der Welt, spontanen Szenenapplaus.

      Der kanadische Ökonom William White, Präsident des «Economic and Development Review Committee» der OECD, meinte das Gleiche, drückte sich aber ein bisschen vornehmer aus: «Unser Geldsystem hat versagt.»
      Die Zahlen, die Martin Wolf präsentierte, sprechen eine deutliche Sprache. Der Aufschwung der US-Wirtschaft werde zwar überall gelobt, aber er sei «der schwächste in der US-Geschichte». Und die Eurozone habe seit der Finanzkrise ein glattes Jahrzehnt verloren. Der Produktivitätszuwachs der globalen Wirtschaft liegt seit 2004 auf dem niedrigsten Wert seit 1890. Für Wolf – definitiv kein Linker – ist dies ein Symptom der Akkumulation von Kapital: Anstatt in Investitionen in die Realwirtschaft wandert das Kapital in die Finanzwirtschaft. Und während die Reichen immer reicher werden, kämpfen knapp 70 Prozent der Bevölkerung in den 25 westlichen Ländern seit 2005 mit stagnierenden und sinkenden Einkommen. Gleichzeitig sind die Zinsen seit zehn Jahren nahe Null und damit gemäss Wolf seit 1694 auf historisch unerreicht tiefem Niveau. Die Aktienkurse dagegen lägen so hoch wie nur in den Crash-Jahren 1929 und 1987. Wir befänden uns auf ausserordentlichem Territorium, «das System funktioniert nicht, und ich bin überhaupt nicht optimistisch», schloss er sein Referat.
      Es wird was passieren, Flash Crash war ein kleines Vorbeben. Ich weiss natürlich nicht wann und wie schlimm, aber überlege mir immer mehr Gold und/oder Silber zu kaufen, für den Fall der Fälle und auch weil es auf dem Konto sowieso nix mehr an Zins gibt.

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    • @max ich habe auch nicht viel zum Anlegen, ein Kleinsparer eben, damit könnte ich mir ein schönes Auto kaufen, viel mehr aber auch nicht. Falls du ein Haus hast, ist dein Geld vielleicht dort angelegt, ich habe keines. Crashs sind nicht neu, die gab es geschichtlich schon immer. Neu ist aber wie vernetzt die Welt geworden ist, krachen die richtigen Banken zusammen, geht der rest mit..und glaub mir es wird auch dich und mich treffen, selbst wenn du jetzt sagst, das kratzte dich nicht. 2008 sind die Staaten eingesprungen. Weil dem so war, schoss Edelmetall auch nicht in die Höhe, aber nächstes mal bei dieser Schuldenlast, verläuft es vermutlich anders.

      Ein paar Argumente die für Edelmetalle sprechen
      Währungen sind inflationär z.B. der US$ hat seit seiner Einführung 1785 mindestens 90% seines Wertes (Kaufkraft) verloren, einigen sagen es seien sogar 97-99%, Gold und Silber stiegen.

      Die Menge an Silber und Gold ist auf der Welt gegeben und begrenzt. Minen werden weniger ergiebiger, es muss immer tiefer gegraben werden um die Edelmetalle zu fördern, was aber die Kosten für den Abbau hochtreiben. Die Rede ist von Vorräten zum Abbbauen von vielleicht noch 20 Jahren. Edelmetall das in Produkte steckt, wird nur zum Teil recyclet.
      "Goldvorräte der Welt: Wie werden sie sich in Zukunft entwickeln? Goldvorräte und ihre Zukunft"
      1822direkt.de/blog/goldvorraet…ch-in-zukunft-entwickeln/

      Die wachsende Mittelschicht in Asien fragt immer mehr nach Goldschmuck, die Nachfrage steigt künftig vermutlich weiter an
      n-tv.de/wirtschaft/Wird-Gold-i…lich-article14724716.html

      Andererseits ist Gold seit der Jahrstausendwende gestiegen und manche sagen es sei heute zu teuer.
      gold-barren.eu/gold-statistik-…k-diagramm-historisch.GIF

      Wo hingegen Silber als unterbewertet gilt. Siehe Gold Siber Ratio
      ag-edelmetalle.de/charts/gold-silber-ratio/

      Silber wird auch zu einem grossen Teil in der Industrie gebraucht, viel mehr wir Gold. Die Empfehlung für Edelmetallanleger ist oft, beides zu kaufen Gold und Silber. Silber eignet sich für jene mit sehr grossem Budgets meist aus dem Grund nicht, weil die Lagerung sehr viel mehr Platz verbraucht wie bei Gold. Jedenfalls, dieses Problem habe ich nicht :D

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    • Richtig ich habe in Stein investiert. Das einzige was wirklich zählt und wertstabil ist. Einzig ärgerlich, ich habe damals noch richtig fett Zinsen zahlen müssen und seit 3 Jahren wird einem die Kohle ja hinterher geschmissen. Ich kann damit leben, mein Haus ist bezahlt und der Wert hat sich gegenüber vor 15 Jahren fast verdoppelt.


      Würde ich es nochmal machen ? Nö . Alles verleben, alles ausgeben. Wir habens gerade bei einem Bekannten durch - Pflegeheim, Haus weg - da die Kosten für die Pflege nicht von der Versicherung und der Rente gedeckt werden. Im Nebenzimmer liegt der gleiche Fall, der gute Mann hatte aber nix, dafür aber 2x im Jahr in Urlaub, alle 2 Jahre neues Auto und und und --- und nun genießt er dennoch die gleiche Pflege. Schöne gerechte Sozialstaatwelt.....


      max
      bis 2004 als maxjat online ;)