Turbulentes 2016 und ein paar Gedanken zu 2017

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    • Turbulentes 2016 und ein paar Gedanken zu 2017

      Hallo zusammen

      Nur kurz zwei Dinge die mir durch den Kopf gehen.

      2017 wird die EZB für weitere 2.3 Billionen Euro vorwiegend Staatsanleihen von GIPS Ländern kaufen, womit sich stark verschuldete Länder weiterhin günstig eindecken können. Das frisch gedruckte (im elektronischen Sinne) Geld wird natürlich auch an die Börse gespült, die Gefahr einer Euro Blase/Abwertung/Inflation nimmt auch zu.

      Was ich damit sagen will und das ist nur als Denkanstoss gedacht und keine Allerweisheit; in Zeiten von Nullzinsen und Euro Abwertung und hoffen wirs es nicht; einer erneuten Finanzkrise, sind Edelmetalle natürlich ein sichrer Hafen. Es wäre also eine Überlegung wert einen Teil des eigenen Vermögens (vielleicht so 10-20%) in z.B. Gold oder Silber zu investieren. Wer dies tun möchte sollte aber darauf achten, dass auch Goldzertifikate nur Papier sind und nur physisches Gold tatsächlich Kriesensicher ist. Physisch heisst nicht unbedingt, dass ein Goldbarren zuhause aufbewahrt werden muss, kann auch irgendwo eingelagert sein. Eine Möglichkeit z.B. wäre gold.bullionvault.de

      Nochwas, das vielleicht einige nicht wissen bzw. so nie in den Medien so nie gesagt wurde. Ich glaube jetzt zu wissen was der Haupgrund für die Abschaffung des 500 Euro scheins ist. Natürlich nicht die Kriminalität, das ist ein Scheinargument. Nachfolgende Aussage kommt nicht von mir, sondern hat Prof. Werner Sinn kürzlich im Dezember gemacht: Banken versuchen sich dem Negativzins der EZB zu entziehen, indem sie Tresore mieten und riesige Mengen Bargeld physisch horten. In der Schweiz ist das Vermieten von ungenutzten (Militär)Stollen zur Geldlagerung zu einem Geschäftsmodell geworden. Eine Bank deren Namen aber nicht genannt wurde, soll z.B. für 10 Milliarden Geldscheine in Bergwerken eingelagert haben.

      Das habe (nach angaben von Werner Sinn) die EZB aber sehr wütend gemacht und daraufhin entscheiden, dass der 500 Euroschein weg müsse. Bei einer Lagerung von 200er Eroscheinen betragen die Lagerkosten das 2.5 fache, wenn es nur noch den 100Euro Schein gäbe sogar das 5-Fache. Das Ziel ist also die Hortung von Bargeld unatraktiv zu machen, damit der Zins weiter ins Minus gedreht werden kann. Man kann dies glauben oder nicht, jedenfalls klingt das für mich plausibel.


      US-Wahlen 2016
      Der grosse Showdown ist vorbei, meiner Meinung war es eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Was mich persönlich gestört hat war die oberflächliche Berichterstattung in Medien. Z.B. wurde in Bezwug auf Hillary's EMails nie genaueres gesagt, obwohl Wikileaks die Papiere veröffentlichte. Nebst viel unwichtigem Mailverkehr gibt es da auch brisantes z.B. Hillary's Beteiligung in Lybien; dem Sturz von Gadaffi, oder 'die Allianz zwischen Iran + Syrien (Assad) + Russland aufgebrochen werden müsse', 'Assad muss weg!' wegen Israel. Solches wagt offensichtlich keiner zu drucken, was wirklich schade ist. Eigentlich wundern diese Matchspiele mitlerweile nicht mehr, aber es ist nun eben offiziell geworden, auch wenn keiner darüber spricht. Link zu einem dieser brisanten Dokumente hier: wikileaks.org/clinton-emails/emailid/18328 ..ob nun Trump das geringere Übel ist, ich habe keine Ahnung, das wird sich noch zeigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Acht Männer haben mehr Vermögen als die Hälfte der Menschheit
      Nach einer aktuellen Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam die sich auf Daten der Bank Credit Suisse bezieht, besitzen die Reichsten 8 Männer ein Vermögen von 426 Milliarden Dollar und damit mehr als die gesamte ärmeren 3.6 Milliarden Menschen der Welbevölkerung.
      Oxfam forderte einen weltweiten Mindeststeuersatz für Konzerne, die Schließung von Steueroasen, Transparenz bei Gewinnen und Steuerzahlungen internationaler Konzerne sowie Steuern auf sehr hohe Einkommen und Vermögen.
      Seit Jahren ist natürlich Gegenteiliges der Fall; der Internationale Steuerwettbewerb sorgt dafür, dass die Steuern für Konzerne weiter purzeln. Panama Papers interessiert niemanden mehr. Die Daten wurden nicht den Steuerbehörden jeweiliger Länder übergeben. Die 'Anleger' sind jetzt einfach abgewandert in Steueroasen wie Dalaware.
      Auch reiche Länder sind laut Oxfam von sozialer Ungleichheit betroffen. In Deutschland hätten 36 Milliardäre so viel Vermögen (297 Milliarden US-Dollar) wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, und das reichste Prozent besitze rund ein Drittel des gesamten Vermögens.
      aber nicht nur Deutschland, in meiner Heimat Schweiz sieht es ähnlich aus und es ist global
      Oxfam kam weiter zu dem Schluss, dass das reichste Prozent der Weltbevölkerung 50,8 Prozent des weltweiten Vermögens besitzt – und damit mehr als die restlichen 99 Prozent zusammen.
      Diese Entwicklung hänge eng mit den Möglichkeiten reicher Menschen und internationaler Konzerne zusammen, sich Vorteile auf Kosten des Allgemeinwohls zu verschaffen, kritisierte die Organisation. Sie nutzten aggressive Steuervermeidung, verschöben ihre Gewinne in Steueroasen und trieben Staaten in einen ruinösen Wettlauf um Steuersätze.
      Was dazu führt dass Steuern immer stärker auf dem Buckel der Mittelschicht getragen wird, denn sie müssen ja dennoch bezahlt werden..fragt sich wie lange das noch gut geht.
      Weltweit fühlten sich immer mehr Menschen abgehängt, beklagte Jörn Kalinski von Oxfam Deutschland. „Regierungen betreiben das Spiel der globalen Konzerne und reichen Eliten – und die Bevölkerung zahlt die Zeche.“
      Quelle: welt.de/wirtschaft/article1612…elfte-der-Menschheit.html

      ..noch dies zum Schluss, "Wahljahr 2017: Merkel verspricht Sicherheit und Wohlstand" ..öehm, Wohlstand, fragt sich nur für wen.

      t-online.de/nachrichten/id_800…erheit-und-wohlstand.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • öehm, Wohlstand, fragt sich nur für wen.

      Die meisten wissen diesen Wohlstand nicht zu schätzen weil Sie gar keine Not kennen.

      Das ist mit vielen Sachen So. Also Meinungsfreiheit, Demokratie usw.

      Den Deutschen geht es einfach zu gut. Und wissen das was Sie haben und wie Sie leben nicht zu schätzen.

      Die korrekte Bezeichnung für die Deutschen lautet dabei: berufsempört.
      Sich über alles zu kleinstlich aufzuregen gehört mittlerweile zum fixen Hobby des deutschen Bürgers.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • klar der Satz taugt immer, nur das als Argument alleine istn mir zu billig. Auch wenn es mir gut geht, kann ich unfairness wahrnehmen und verurteilen. Die Welt funktioniert heute anders, 'wer fleissig ist wird Wohlstand ernten' gilt längst nicht mehr. Es läuft dann was schief im System, wenn in einem reichen Land eine hart arbeitende Bevölkerungsgruppe ihren Lebensunterhalt kaum noch selbst finanzieren kann und im Ruhestand eine Mininrente droht. Wenn dem so ist, dann können all jene nicht am Wohlstand des Landes partizipieren und das ist nicht ok. Nun könnte man sagen, naja selbst schuld, hätten die eben eine andere Arbeit erlernen sollen..aber wer verteilt dann noch die Post, bringt den Müll weg und putzt die Spitäler, wenn alles studierte sind? Jeder der arbeitet und etwas sinnvolles tut, trägt seines dazu bei, dass eine Gesellschaft überhaupt gut funktioniert und die Früchte geernet werden können.

      Jedes neugeborene Baby trägt bereits heute ein Schuldenlast von über 25'000 Euro, währendem es gleichzeitig immer mehr Millionäre zu Milliardären schaffen. Die Vermögensschere klafft immer weiter auseinander, aber Irgendwann muss sich auch wieder etwas von oben nach unten verteilen, nur geschieht dies irgendwie nicht und wenn dies nie geschieht, wird dies zwangsläufig irgendwann scheitern müssen.

      Wenn Löhne und Renten stagnieren und erspartes keine Zinsen mehr bringen, ist das auf Raten ein Verlust, der am Ende sehr weh tun wird. Das eigentliche ungemacht passiert latent, indem Risiken auf die Allgemeinheit umgewälzt werden, eine Schuldensozialisierung. Wenn nicht mehr diejenigen das Risiko tragen müssen die sie eingehen, werden immer höhere Risiken eingegangen, immer höhere Schulden generiert, für dann andere aufkommen müssen. Deswegen müssen solche Löcher gestopft werden, im Finanzsektor bräuchte es schon längst viel konsequenteres durchgreiffen und neue Regeln, aber da geschieht absolut nichts.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Wohlstand ist überall relativ. Die einen fühlen sich wohl, wenn sie eine sichere Arbeit haben und ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Andere haben gerne ein eigenes Haus und vielleicht Auto. In anderen Gegenden zählst du nichts, wenn du keine Yacht hast, eine Hütte im zweistelligen Millionenbereich und ein passendes italienisches Auto, vorzugsweise 3+. In wieder anderen Gegenden ist derjenige überglücklich, der eine Ziege mehr als sein Nachbar hat.
      Die Situationen lassen sich kaum vergleichen. Denn wer entscheidet, wem es zu gut geht? Wer entscheidet, was man wem nimmt und wem gibt? Was ist genug? Es ist imo nicht verwerflich, nach mehr zu streben. Und dieses "mehr" definiert wiederum jeder anders.
    • Ich denke schon das es ein gewisses Grundlevel gibt.

      Nicht umsonst will die halbe Welt hier her. Weil der Deutsche Standard Weltweit gesehen einer der höchsten ist.

      Man darf ja nicht vergessen unser Armutsbegriff ist Wohlstand wenn man sich weltweit umsieht.

      Wie gesagt die meisten kennen hier Not gar nicht. Weder Obdachlosigkeit noch wirklichen Hunger usw. Sie kennen keine Verfolgung und wissen nicht was keine Meinungsfreiheit ist.

      Ok vielleicht die Ex Ossis wissen es noch.

      Die wohlhabendsten Länder der Welt 2016
      1. 1. Neuseeland
      2. 2. Norwegen
      3. 3. Finnland
      4. 4. Schweiz
      5. 5. Kanada
      6. 6. Australien
      7. 7. Niederland
      8. 8. Schweden
      9. 9. Dänemark
      10. 10. Großbritannien
      11. 11. Deutschland



      Man könne aber meinen Deutschland rangiert hinter dem Jemen. :weg:

      Wenn man nun mal den Sozialstaat sieht. Welches Land hat einen höheren Anteil?
      bundeshaushalt-info.de/#/2015/soll/ausgaben/einzelplan.html

      Den gemessen an der Wirtschaftsleistung größten Sozialstaat leistet sich nach Daten der OECD Frankreich. Dort werden 32,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für staatliche Sozialleistungen ausgegeben. In Deutschland sind es trotz der nach wie vor hohen sozialen Folgekosten der Wiedervereinigung nur 26,2 Prozent

      Nur ist gut damit liegen wir auf Platz 3 wenn die Daten die gefunden habe stimmen.

      Man darf nicht übersehen es wird auch viel getan.
      faz.net/aktuell/wirtschaft/wir…-wirtschaft-13731229.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • Dass DE einen hohen Standart hat ist mir klar, auch dass der Staat ordentliche Sozialausgaben tätigt. Stelle dir aber jetzt die Frage, warum der Staat das überhaupt muss? Ich will nicht den Kommunismus, aber der Kapitalismus erreicht langsam ein Niveau das nicht mehr gesund ist. Es ist ein schlechtes Zeugnis wenn ein Staat seine Auffangnetze ausbauen muss, wenn gleichzeitig eine brummende Wirtschaft Löhne zahlt die für einen bescheidenen Lebensstandart kaum genügen. Damit meine ich nicht DE im speziellen sondern es ist Weltweit ein Phänomen. Ein Staat hätte hier Möglichkeiten indirekt Einfluss zu nehmen um die Situation zu verändern. Es ist etwas anderes wenn Firmen einen zu geringen Gewinn erwirtschaften und deswegen nur kleine Löhne zahlen können. So aber ist es oft nicht, Konzerne geben Milliarden für Fusionen aus die sich nicht selten später als ungesund erweisen und bei jeder Firmenfusion verdienen einige wenige dicke mit, auch deswegen ist das so beliebt. Allgemein wird ein Teil des Firmengewinns über Dividenden ausbezahlt, wovon wiederum Otto Normalbürger nichts hat.

      ein Kleinsparer hat niemals diese Anlagemöglichkeiten wie ein Grosser, das und noch viel mehr in der Summe führt dazu, dass wer viel hat, viel leichter Geld vermehren kann. Geld sammelt sich dort wo es bereits viel gibt. Das geht auch prima innerhalb der Gesetze, manche tuns in einer Grauzone und manche ausserhalb, aber selbst dann, selten hat es Konsequenzen. Siehe Panama Papers, ein paar Medienwirksame Fälle und es läuft wie wie bisher obwohl Steuerflucht illegal ist gibt es keine Bemühungen die Konti-Daten den jeweiligen Steuerbehörden zu übergeben.

      Panam ist nichtmal der Grosse Fisch, es gibt dutzende Srteuroasen, eine Studie aus dem Jahre 2012 nannte die unglaublieb Zahl von bis zu 31 Billionen Dollar in Steueroasen z.B. auf den britischen Jungferninseln (z.B. Jersey) gibt es pro Einwohner 15 Firmen, also das Verhältnis Registrierte Firmen/Einwohner ist 15:1 und die USA ist zum Land der grössten Steueroasen aufgestiegen. Hat deswegen das US AID die Panama-Papers-Aktion mitfinanziert, damit die Schwarzgelder von Panama in die USA transferiert werden? telesurtv.net/english/news/US-…s-Leak-20160409-0013.html
      USA mausert sich zu dem Land mit der grössten Steueroasen, mitlerweile in vier Staaten. Deshalb suchten die USA nach einem neuen Weg, um an das Geld von Steuerflüchtlingen heranzukommen und änderten die eigene Taktik: Im Rahmen der G8 und der G20 spielten sie die eigene Macht aus und erwirkten, dass deren Mitglieder und die der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) einem Abkommen über den automatischen Informationsaustausch (AIA) zustimmten. In diesem Abkommen verpflichten sich fast 100 Staaten, die Vermögensverhältnisse von ausländischen Staatsbürgern offenzulegen. Nur wenige Länder haben dieses Abkommen nicht unterzeichnet – Bahrain, Nauru, Vanuatu... und die USA.

      In anderen Worten: Die USA haben die halbe Welt mit Nachdruck zur Offenlegung des Steuergeheimnisses gedrängt, die dazu durchgesetzten Vorschriften selbst aber nicht übernommen. Und das ist nicht alles: In den vergangenen Jahren haben sie vier ihrer Bundesstaaten in wahre Steuerparadiese für internationales Kapital verwandelt.

      So galt der Staat Delaware bereits seit langem als idealer Platz zur Steuervermeidung und zur Einrichtung von Briefkastenfirmen. Dort sind, wie die New York Times 2013 ermittelte, in einem einzigen Haus in Wilmington 285'000 Gesellschaften «ansässig». Sämtliche Dax-Unternehmen wie auch die Deutsche Bank und internationale Giganten wie Apple und Coca Cola nutzen die Steuervorteile und die Verschwiegenheit der Behörden. Superreiche nutzen anonymisierte Trusts mit Sitz in Delaware, um ihre Vermögen zu verstecken, auf die sie jedoch mit einer nicht auf sie ausgestellten Kreditkarte Zugang haben.

      Nicht nur Delaware, sondern auch die US-Bundesstaaten South Dakota und Wyoming zählen inzwischen zu den US-Plätzen, in denen ein uneingeschränktes Bankgeheimnis gilt und in die seit einiger Zeit Milliarden aus aller Welt fliessen. Die Genfer Vermögensberatung Cisa Trust, die ultrareiche Südamerikaner berät, ist ebenso nach South Dakota gezogen wie Trident Trust, einer der weltgrössten Anbieter von Offshore-Konten, der der Schweiz und den Cayman Islands den Rücken gekehrt hat.

      infosperber.ch/Gesellschaft/St…uerflucht-Helfer-sind-USA

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • _Mayday_ schrieb:

      Ein Staat hätte hier Möglichkeiten indirekt Einfluss zu nehmen um die Situation zu verändern.
      Nun, ich denke, dass zumindest bei o.g. Themen die Industriellen, große Firmen, Banken und Lobbyisten im Hintergrund
      einflussreicher sind als unsere Politiker in vorderster Front. Ein großes, wenn nicht das größte Problem des Kapitalismus.
      Wir werden es nicht ändern, irgendwann zerstört sich das System selbst. War schon immer so.
      Suche: Beamer Sanyo PLV-Z2000/3000/4000
    • Ich fand die Schweizer Banken schon immer einen Schandfleck, zumal es sich die Schweiz hätte leisten können mit einer Weissgeldstratgie voraus zu marschieren. Nebst einigen Grosskonzernen, tragen in der Schweiz nämlich die KMUs alleine zu 60% zum BiP bei, das wissen viele nicht, ist also nicht so, dass in der Schweiz Banken immens wichtig sind. Die grössten Banken UBS und Credit Suisse haben die letzten Jahre ordentlich Federn gelassen und mit AIA bald, ist dann nix mehr mir Schwarzgeld verstecken in der Schweiz auf Banken..aber wie gesagt, dafür fliesst das Schwarzgeld jetzt woanders hin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Nun, ich denke, dass zumindest bei o.g. Themen die Industriellen, große Firmen, Banken und Lobbyisten im Hintergrund
      einflussreicher sind als unsere Politiker in vorderster Front. Ein großes, wenn nicht das größte Problem des Kapitalismus.
      Wir werden es nicht ändern, irgendwann zerstört sich das System selbst. War schon immer so.
      Das denke ich auch, die Lobby in Brüssel ist auch ganz gut aufgestellt
      fr-online.de/wirtschaft/finanz…sel,1472780,26796076.html
    • Stelle dir aber jetzt die Frage, warum der Staat das überhaupt muss? Ich will nicht den Kommunismus

      Ich stelle die Gegenfrage wo ist das anders?
      Alle Staaten machen das und die, wo das nicht machen. Da ist echte Armut.

      Ich gebe dir ja im Grundsatz recht. :yes: :bier: Aber leider ist die Welt kein Paradies.

      Ich finde man muss doch sehen das ist überall so und Deutschland tut dagegen wirklich extrem viel.

      Und nun der Kapitalismus.
      Der mag nun nicht Ideal sein aber dennoch leben wir da recht gut. Man braucht sich ja nur in der Welt umsehen. Wirklich andere Erfolgsmodelle kann ich nicht sehen.

      Welche Alternative siehst Du?
      Es gibt ja die Idee geht es der Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen gut. Und das ist in teilen auch der Fall. Frage mal Menschen wo die Welt Wirtschaftsriese miterlebt haben.

      Da sah man den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Lebensstandard.

      Ok ich denke einen Sozialeren Kapitalismus wünschen sich die meisten. Das fällt aber auch nicht vom Himmel. Eines darf man auch nicht vergessen. Die CDU & SPD haben sich nicht selber gewählt. Klingt öfters so als habe das Volk damit nix zu tun. :P


      Damit man das nicht falsch versteht. :luxhello: Ich kann das Forum alleine mit Sachen füllen die nicht ok sind. Da sind wir uns einig. :bier2: Aber wenn ich mich mal Weltweit so umsehe. Fahren wir bei allem Mist immer noch sehr gut. :bier:

      Ehrlich will jemand nach USA, China, Russland, Italien, Spanien usw. Es gibt echt nur wenige Länder das sich mit Deutschland messen kann. Selbst Frankreich ist ja ein Land was starke Probleme hat. Ich war viel in der Welt unterwegs. Daher weiß ich wohl Deutschland zu schätzen. :D :lupe: :tanzen: auch wenn es nicht im Ansatz Optimal ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • @trecordings
      Sorry, hier die verspätete antwort

      trecordings schrieb:

      Ich stelle die Gegenfrage wo ist das anders?
      Alle Staaten machen das und die, wo das nicht machen. Da ist echte Armut.
      Es ist fast nirgends anders, aber macht es das besser? Umso stärker die wirtschaft, desto mehr sollte die Masse auch davon profitieren können. Klar wenn 3-Weltländer mit DE verglichen werden, ist der Unterschied enorm. Diesen Vergleich stelle ich aber nicht an, das Probme ist, dass das Geld sich Weltweit verstärkt dort ansammelt, wo es bereits viel hat und eine Umverteilung nie statt findet.

      WEF sieht ungleiches Einkommen als grösste Gefahr
      derbund.ch/wirtschaft/wef-sieh…ste-gefahr/story/19817990

      Auch wenn es uns jetzt noch gut geht, das kann sich verschlechtern. Die dicken Rechnungen werden uns noch serviert, nur ist das nicht so offensichtlich, deswegen geht keiner auf die Strasse. Nullzinsen lassen die Alterersparnisse und Renten schrumpfen (Prekärbeschäftigte werden zudem grosse Probleme kriegen im Alter) Finanzkrise, Bankenrettungen haben Staatsschulden in die Höhe getrieben, das wird an Steuerzahlern hängen bleiben und wir oder unsere Nachkommen bezahlen. In Italien wird gerade wieder auf Staatskosten Banken gerettet. Die Rettungspakete bleiben letztens an den Geldgebern hängen un das sind wir, ein Staat seine Schulden nicht begleichen kann (z.B. Griechenland). Ein dicker Brocken wird zudem die Alterspyramide sein, immer weniger junge bezahlen die Renten der Alten.

      trecordings schrieb:

      Welche Alternative siehst Du?
      Es gibt ja die Idee geht es der Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen gut. Und das ist in teilen auch der Fall. Frage mal Menschen wo die Welt Wirtschaftsriese miterlebt haben.
      Ein rigoroses stopfen von Steuerschlupflöcher, austrocknen von Steueroasen. Kapitalgewinnsteuer, schärfere Vorschriften für den Finanzmrakt, Verbot von innpvations Finanzprodukten wie z.B. dem Hochfrequenzhandel. Azufsplitten von Banken in Risikogeschäft und Vermögensverwaltung, wir müssen darauf hinarbeiten dass eine Bank nicht ToBig to Fail sein kann, eine Bank ist eine Private Firma die auch Pleite gehen dürfen muss.

      Guck dir bitte mal die ARTE Doku mit Harald Schumann an, er hat schon mehere Preise gewonnen u.a. 2013 den deutschen Fernsehpreis in diesem Zusammenhang
    • Es ist fast nirgends anders, aber macht es das besser? Umso stärker die wirtschaft, desto mehr sollte die Masse auch davon profitieren können.

      Tut Sie ja auch.

      Nehmen wir mal die Bankenrettung. Was wäre wohl gewesen wenn das nicht passierte und wir wirklich eine Weltwirtschaftkriese bekommen hätten. Also nicht das pille palle sondern wie früher.

      Ich weiß das ist schwer zu sehen das alle Profitierten. Weil es ist ja relativ gesehen nur wenig passiert. Den Faktor was passiert wäre. Der ist den Leuten schwer zu vermitteln. Also als Wert.

      Wieso ist den Deutschland aus der Krise relativ gut raus gekommen. Es gibt ja kaum ein Land das so glimpflich weg Kamm.

      Natürlich kann ich nun auch eine Ellenlange Liste machen wo was im Argen liegt keine Frage.

      Zu dem anderen: Bankenrettung
      Erst mal können. Wir sind ja heute nicht mehr Autonom. Viele Sachen muss man International machen. Und da braucht es eben Partner. Siehe zb Irland und und ihre Steuer Paradies. Wie zwingt man die denn nun dazu? England will auch in die Richtung was ich so gelesen habe.

      Vieles ist auch einfach daher gesagt aber das umsetzen, das ist ja die Krux. Siehe zb Trump der die Regelungen für Banken gerade zurückdreht.

      Ich finde auch Deutschland verteilt extrem viel um. Wie gesagt der größte Haushalsposten ist Soziales. Wir würden alle dumm gucken wenn das nicht so wäre. Ich sagte immer der Soziale Friede in Deutschland verdanken wie auch der Umverteilung.

      Natürlich bestreite ich nicht die Probleme nur mir ist die Diskussion echt zu einseitig. Man beachtet oft nicht das auch extrem viel gemacht und versucht wird.

      Mindestlohn, Mietpreisbremse in Berlin wird gerade das Sozialticket billger usw. Klar nun höre ich wieder. Das taugt doch nix und das ist nix. Ok stimmt auch. Aber man sollte doch sehen es wird was gemacht und viel versucht.

      Zur Altersarmut.
      95% der Weltbevölkerung wäre gern in Deutschland Arm. :)
      Wobei da vermutlich eh irgendwann das Bedienungslose Grundeinkommen kommen wird. Ob ich das noch erleben keine Ahnung aber es wird kommen. Aber dennoch wird man eben Arm sein wenn der Reichtum eben extrem hoch ist.

      Und natürlich ist das für mich Relevant. Wenn ich sehe wie es den Menschen weltweit geht. Könnte die Welt besser sein. Klaro gebe ich dir 100% recht. Leben die Deutschen inkl der Armen weltweit gesehen sehr gut. Ja klaro.

      Wie sagte Gabriel bei TTIP. Deutsche sind Reich und Hysterisch. So ganz unrecht hat er nicht.

      Übrigens früher war auch nicht alles besser. Vor kurzem kam im TV ein Bericht über Lohn, Zinsen und Inflation.

      daserste.de/information/wirtsc…niedrig-inflation100.html
    • trecordings schrieb:

      Nehmen wir mal die Bankenrettung. Was wäre wohl gewesen wenn das nicht passierte und wir wirklich eine Weltwirtschaftkriese bekommen hätten. Also nicht das pille palle sondern wie früher.
      Wie früher wäre nicht passiert, weil die Staaten zum Zeitpunkt der Finanzkrise nicht pleite waren. Einige Investoren wären leer ausgegangen, einige firmen hätte es überstellt und ein paar Banken mehr wären pleite gewesen..und dann? Enstehen eben neue Banken, die es besser machen müssen und andere springen ein, so ist der Prozess. Es war eine Finanz und keine Wirtschaftskrise, den Unternehmen ging es gut. Banken sind Dienstleister der Wirtschaft und nicht umgegehrt der Motor, das gibt keine Weltwirtschaftskrise.

      Mit Steuergeldern gab es einen Investoren BaleOut im Video z.B. anhand Irland, aber auch andere Euroländer z.B. Spanien. Im gesamten EU Raum wurden über 700 Milliarden in die Finanzwelt gepumpt, Steuergeldern, letztens. Eine Schuldensozialisierung ist auch deswegen Problematisch, weil all jene die Spekulieren auch das Risiko tragen müssten, aber tun sie das nicht, gehen sie nächstes Mal noch höhere Risiken ein. Gewinne kassieren und Schulden sozialisieren, ist ansich ein Unding und darf nicht die Regel sein. Es wird immer wieder gesagt schlimmeres wurde angewendet, es wurde für die Menschen getan, in Tat und Wahrheit sind einige wenige die Gewinner und die Mehrheit die Verlierer. Es gibt Daten die belegen wie das Vermögen der Reichen nach der Finanzkrise zunahm. Geld kann nicht beliebig gedruckt werden, es wird umverteilt, jedem Vermögen steht eine Schuld ein gleicher Höhe gegenüber, die Frage ist wer diese Schulden in den Fingern hält. Die Staatsschulden der Eurländer sind nun am oberen Rand und bei einer erneuten Finanzkrise, hoffen wird es nicht, wird die Frage sein was passieren wird..denn wie letztes mal, umlegen auf den öffentilchen Sektor, Staatschulden, wird in diesme Umfang nicht mehr möglich sein.

      Auch am Bsp Greichenland z.B. Studie Attac Oesterreich, es gibt auch noch eine andere Studie die zu einem ähnlichen Ergebnis kam
      nachdenkseiten.de/upload/bilde…GRIECHENLAND_SCHULDEN.jpg
      nachdenkseiten.de/?p=18230

      trecordings schrieb:

      Erst mal können. Wir sind ja heute nicht mehr Autonom. Viele Sachen muss man International machen. Und da braucht es eben Partner. Siehe zb Irland und und ihre Steuer Paradies. Wie zwingt man die denn nun dazu? England will auch in die Richtung was ich so gelesen habe.
      Ja das schon, nur innerhalb des EU Raumes gäbe es viel mehr Möglichkeiten. Dringende Reformen werden zaghaft/schwach angegangen. Das liegt einfach auch an der überstarken Finanzlobby. Merkel holt sich Rat bei Bänkern, aber nicht nur sie, da muss mna sich nicht wundern. Das geht soweit, dass Gesetzestexte von der Lobby geschrieben und übernommen wurden, anstelle unabhängigere Berater ins Boot zu holen und Schranken zu setzen um Auswucherungen einzudämmen, passiert genau genommen nicht viel. Die Minimaleigenkapitalvorschriften der Banken sind ein Witz, undurchsichtliche Finanzprodukte existieren weiterhin. Steueroasen werden nicht ausgetrocknet. Ok Panama einen Dämpfer verpasst, ein Tropfen auf den heissen Stein wenn überhaupt; nichts wurde den Steuerbehörden gemeldet, Geld wanderte in andere Oasen ab. Es gibt Studien/Schätzungen, dass über 30 Billionen $ in Steueroasen versteckt sind, tendenz zunehmend..und wie gesagt, diesem Betrag stehen Schulden in gleicher Höhe gegenüber.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • ]Wie früher wäre nicht passiert

      ???

      Heute sind wir doch viel abhängiger von einer globalen Finanzwirtschaft als jemals auf der Welt? Nicht umsonst hat es ja die Länder um uns stark getroffen und viele kämpfen immer noch mit den Auswirkungen. Jetzt stell ich mir mal vor, was gewesen wäre wenn man die Banken hätte wirklich kollabieren lassen. Was wäre los in den anderen Ländern, wenn da die Wirtschaft zusammenbricht. Wenn sich dann Länder destabilisieren. Nicht umsonst gelten diese als System relevant. Selbst ohne "Pleite gehen lassen" waren in vielen Ländern ja schon sehr starke folgen zu sehen. Mit den Pleiten hätte es auch Deutschland viel stärker erwischen können und andere Länder die nicht so stark sind wäre sehr wahrscheinlich destabilisiert worden.

      Wie ich das auch drehe. Einen Vorteil für die Welt, damals nicht einzugreifen. Die kann ich echt nirgends sehen.

      Ok sie Sollten nicht System relevant sein. Aber dazu siehe unten.

      Systemrelevant sind danach Institute, deren Bestandsgefährdung aufgrund ihrer Größe, der Intensität ihrer Interbankenbeziehungen und ihrer engen Verflechtung mit dem Ausland erhebliche negative Folgeeffekte bei anderen Kreditinstituten auslösen und zu einer Instabilität des Finanzsystems führen könnte. Die Einstufung als systemrelevantes Institut erfolgt einvernehmlich zwischen BaFin und Bundesbank. Der Begriff „systemrelevant“ ist mithin inhaltlich ein Synonym für die Finanzdoktrin too big to fail.Je größer das Unternehmen, desto größer sind die Wirkungen auf andere Wirtschaftsteilnehmer. In diesen Fällen wird es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu Rettungsaktionen durch Gläubiger, Wettbewerber oder den Staat[9] kommen, um diese Auswirkungen zu vermindern oder gar zu beseitigen

      Nun gebe ich dir recht. Das sollte nicht sein. Nur was sollte alles nicht sein. Wenn wir in einer Perfekten Welt leben würden.

      Ja das schon, nur innerhalb des EU Raumes gäbe es viel mehr Möglichkeiten. Dringende Reformen werden zaghaft/schwach angegangen. Das liegt einfach auch an der überstarken Finanzlobby.

      Ja zugegeben aber wir sind ja nicht bei „Wünsch dir was“ es ist schon so wie es ist. Der Bürger macht sich das immer leicht. Das ist ja die Krux, dass man heute eben mit Alleingängen nix mehr erreichen kann.

      Ich gebe dir inhaltlich ja recht. :luxhello: :bier:

      Ich mein ist nicht allen der Gedanke in einer Global Vernetzen Welt. Die Weltwirtschaft davon auszunehmen? nicht eine Utopie? Selbst wenn man nun den Zaubertrick hin bekäme alle zu vereinen für dieses Ziel.

      Ich fürchte ja da trifft einfach der Wunsch auf die harte Wirklichkeit. :yes: :bier:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von trecordings ()