Linux Erfahrungen

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    • Linux Erfahrungen

      Da hier in der Linux Sektion wenig los ist, dachte ich mir, ich belebe die noch mal etwas.

      Nach den schönen Threads zu Windows 10, habe ich noch mal getestet ob Linux für mich eine Alternative ist.

      Verwendete Hardware: MSI Cubi = Intel Celeron N3150, 8 GB Ram, 256 GB mSata SSD

      Die Hardware wurde bewusst so gewählt, weil Windows darauf recht träge läuft und Linux ja weniger anspruchsvoll sein soll.

      1. Test - Linux Mint in der Version LMDE-2 mit Cinnamon Desktop

      - schon die Installation fand ich grottig, man musste viel "Googeln" um rauszufinden wie die SSD "Linux Konform" partitioniert werden muss. Alles andere als für "Laien geeignet"
      - ein Problem nach dem Start: so einem Uefi Bios muss man beibringen das es Linus als "sicheres System" erkennt, sonst startet gar nix. Das ist von Bios zu Bios unterschiedlich und hat mich viel Zeit gekostet
      - der Cinnamon Desktop stürzt leider immer ab
      - Suchen ergab das es bei mir kein Einzelfall ist
      - auch der Alternative Mate Desktop macht wohl mit vielen Grafikkarten Probleme

      Fazit: den Versuch bezeichne ich mal als fehlgeschlagen

      2. Test - Ubuntu 17.04

      - die Installation erheblich besser gelöst, man musste nicht manuell eingreifen
      - es wurde sogar angeboten ein Dual-Bootsystem einzurichten
      - der Standard Desktop hat eine "Apple Optik" = was mir persönlich gar nicht gefällt
      - diverse andere Desktop habe ich ausprobiert = das hat mir gezeigt das alles unter Linux doch nicht so einfach ist

      - leider (egal welcher Desktop) läuft alles noch langsamer als unter Windows - Ursache noch unklar..

      Ich bin gespannt ob mir ein Arbeitskollege, der Linux-Fan ist, weiterhelfen kann.

      Fazit: bisher scheint zumindest auf der Hardware Linux keine Alternative. Denn "anspruchsvolle Programme" habe ich noch gar nicht ausprobiert.
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Also ich hatte Mint mit Cinnamon vor kurzem versucht.

      Installieren ist eigentlich einfach. Es fragt ob es Installiert werden soll und bietet DualBoot an. Erkennt also Windows. Klar das mit dem security boot das wusste ich. Also das man es aus machen muss. Und ich nutze eh nur Lecagy und nicht den UEFI mist. Macht nur ärger ohne nutzen.

      Hart wird es,wenn man Linux dann zb auf eine Externe USB Platte machen will.
      Das Problem ist die meisten Anleitungen sind falsch. Die Meldung, dass keine Root Partition eingebunden ist. Lassen alle Anleitungen weg. Gab nur eine die das Partionieren erklärt. Ließt aber das Einbinden auch weg. Habe das also wirklich nach 5 Stunden nur durch Zufall hinbekommen. Hatte dazwischen echt schon aufgegeben. Das mit der Root Partition ist im Netz oft Thema aber eigentlich keiner hatte eine Lösung parat.

      Eigentlich macht Mint Cinnamon einen sehr guten Eindruck. Hardware wurde erkannt. Mit RTFM gehen auch Drucker (Samung 2020 Mono Laser) usw. Optisch das beste Linux. Man findet sich da schnell zurecht. Gibt ein schönes klassisches Startmenü. Schöner als das Win 7 Original Menü.

      Natürlich ist viel Lesen angesagt. Vieles ist halt anders. Aber Cinnamon ist bis jetzt der beste Linux Desktop den ich gesehen habe.

      Leider leider leider ist Linux immer noch Frickelware. Wenn man es installiert und es geht alles. Und man will nix anpassen. Kein Problem. Alles Toll.

      Wehe aber es geht eben nicht alles. Oder man will anpassen. Dann ist nicht nur RTFM angesagt. Sondern Frickeln. Und ich meine Frickeln. Also wirklich stellenweise, bis einem die absolute Wut hoch kocht. Linux scheint nach dem Motto entworfen. Warum einfach wenns kompliziert geht.

      Beispiel es gibt ein Intel Tool um die Integrierte Linus Treiber zu aktualisieren. Das sagt Disbu nicht unterstützt. Das hinzupachten. Ein enormer Aufwand im ggs zu einer setup.exe. Oder, wenn man ein Programm installieren will, das der Paketmanager nicht kennt. Dann darf man erst mit command dem Paketmanager das beibringen. Also was bei Linux dann 20 Minuten dauert macht man bei Windows in 2 Minuten. Inkl Downloads. :)

      Seit den man hat wirklich alle Commands in Kopf und Tippt die eben sofort im Richtigen Syntax aus dem Handgelenk. Da hat man sich aber extrem viel zu merken. Daran verzweifeln die Anfänger.

      Aber bei den Nvidia Treibern bin ich gescheitert.

      Es gibt hier zwar eine Beschreibung. Die ich echt Monströs finde.
      linuxmintusers.de/index.php?topic=23174.msg306662#msg306662

      Aber ab den Punkt
      Jetzt muss der X-Server (das grafische System) beendet werden, da sonst der Nvidia-Installer die Arbeit verweigert:

      War ende. Dann wird der Bildschirm schwarz und blind tippen ist unmöglich. Ich weiß nicht mal ob das System noch aktiv ist. Also überhaupt Eingaben annehmen würde. Also da ist mir dann echt der Geduldsfaden gerissen.

      Leider war mein Ausflug nicht von Erfolg gekrönt. Ich hatte mit einem Laptop ein Display Flackern.

      Hier hatte ich einen Thread erstellt.
      linuxmintusers.de/index.php?PH…1e7ed88ed49&topic=42231.0

      Das Problem hatten alle Disbus. Hatte 4 versucht.

      Wobei Cinnamon wirklich das beste war. Zum ersten mal hatte ich den Eindruck Linux könnte trotzt aller Schwächen brauchbar sein. ubuntu,Antergos fand ich deutlich schlechter vom Desktop. Soweit ich weiß ist der Desktop selbst bei den Linux Anhängern extrem umstritten was ich so lesen konnte. Scheint das Win 10 Pendant von Linux :weg:

      Ist hart aber wenn ich trotzt umfangreicher Erfahrung mit PCs das Problem vom OS nicht lösen kann. Ist es eben unbrauchbar. Es hilft mir ja gar nix wenn andere dieses Problem nicht haben. Ich kann ja nicht den Laptop im Wert von 1600 Euro wegwerfen in der Hoffnung das neue ist dann Linux Freundlich. Das geht so einfach nicht.

      Das mit dem Ressourcenschonend halte ich auch für ein Märchen. Auch bei Linux werden die Ansprüche an das OS höher. Desto mehr Komfort umso kleiner der unterschied. Die wo Ressourcenschonend sind. Haben noch weniger Komfort.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • ich hatte schon mal was dazu geschrieben. Meine Tests liefen auf einem sehr schwachen Pentium M Laptop (Single Core). Performance-technisch sehr gut funktionierte Lubuntu. Was gegen Kubuntu sprach, weiß ich nicht mehr. Xubuntu sah richtig toll aus, aber zog mir zu stark an der Hardware. Arch wird regelmäßig empfohlen, wenn es um schwache Hardware geht, aber dafür sollte man schon ein ausgeprägter Nerd sein (sehr viel Kommandozeile). So viel Zeit war es mir nicht wert.

      Positive Erfahrungen gab es zweifellos. Negativ waren ganz klar diese seltsamen Pakete, die man für jede Distribution oder fast jedes Programm braucht oder keine Ahnung was, habe es längst wieder verdrängt. Da muss ständig irgendein Müll händisch nachinstalliert werden, seltstredend über Kommandozeile. Die Treiberinstallation für meinen uralten Canon Drucker zu der Zeit war auch extrem besch.... . Dann lief TeamViewer auch noch unter Wine, mittlerweile soll es ja nach knapp 100 Jahren Entwicklung sogar nativ laufen. Unter Wine war das alles andere als zuverlässig und die beiden Fenster starteten lustigerweise in 2 Instanzen, die bei jedem Systemstart offen blieben. Die Energieoptionen gingen nach dem Mond, allen voran Bildschirm aus und dieses verfluchte wieder Einloggen (Kennwort Eingabe), wenn der Monitor wieder anging, raubte viele Nerven.

      Letztlich wurde ich nicht enttäuscht, ich rechnete einfach mit nichts Intuitiverem. Wenn man mit den mitgelieferten Standardprogrammen auskommt und halbwegs aktuelle Hardware (Drucker) hat, kommt man imo mit wenig Gegoogle zu einem guten System.
      Hat man aber viel anderes Zeug zum Installieren, etwas ältere Hardware, für die es keine 08/15 Lösungen gibt, vernichtet man zig Stunden mit der Lösungssuche. Und dann braucht man auch nicht zu glauben, dass gefundene Tricks zu Vorversionen derselben Distribution funktionieren. Nene, alle naselang gibt es neue Linuxversionen, selbst die LTS Zeiträume kommen einem kurz vor ...

      Für mich: Kontakt nur noch im äußersten Notfall.
    • Noch ein paar Anmerkungen

      Positiv
      Was mir Positiv aufgefallen ist. Mint hat bei meinem Laptop die FN Tasten erkannt. Ich brauche also nicht wie bei Win 7 erst die Dell Treiber dafür. Das hatte mich echt überrascht muss ich sagen.

      Dann es wurden alle Geräte des Laptops erkannt. Auch die Netzwerkkarte die zb Win 7 nicht erkennt.

      Neutral bzw leicht negativ
      Selbst wenn man Drucker/Scanner zum Laufen bekommt. Muss man Abstriche machen.
      Zb nach viel RTFM hatte ich meinen Samung 2020w Drucker zwar drin. Aber der Treiber war deutlich rudimentärer als der von Windows. Es gab zb keine Druckvorschau, Toner sparoptionen.

      Sicher mag das nicht an Linux liegen, sondern am Hersteller. Aber es ist natürlich dann ein Nachteil. Wobei ich nicht geguckt habe ob es Software gibt die das ausgleicht. Zb gibt es bei Windows Fineprint also auch eine Art Software die sich vorschaltet vor den Druckertreiber und mehr ermöglichst als der Hersteller Treiber. Könnte sein das es so was auch für Linux gibt.

      Für meine Microsoft Explorer 3 Maus gibt es keine Software um die Tasten zu belegen. Ok ich habe da nicht lange Ersatz gesucht.

      Für die Lichtsteuerung des Laptops gibt es auch nix von Linux. Zumindest habe ich da nix gefunden. Es ist zwar nicht SO wichtig aber eine Einschränkung.

      Was mich auch sehr gewundert hat. Linux hat offenbar keine Gamecontroller Steuerung. Also diese wo man die Tasten testen kann und das Gamepand kalibrieren. Dass ein OS im Jahre 2017 keinen Gamecontroller Eintrag in der Systemsteuerung hat. Fand ich erstaunlich. Erkannt hat Linux das Pad. Aber ich habe keine Einstellungen gefunden. Logitech bietet wie zu erwarten für Linux nix an.

      In Anbetracht das Linux einen gewaltigen Nachteil hat. Also die Spiele Problematik. Finde ich es echt krass das Linux wie man lesen kann, mit den Grafikkarten Kombinationen Interne/Externe Probleme hat. Wo ja nun alle modernen CPUs eine Grafikkarte eingebaut haben. Es werden also immer mehr gerate mit Dual Grafikkarten. Dann diese schwache Gamecontroller Sache. So wird Spielen unter Linux ja nie was. Da hinkt Linux Windows immer noch weit hinterher.

      Bei den Programmen machte ich mir echt kaum sorgen. Ich hatte kurz unter Wine Photoshop Portable laufen. Es meckerte zwar wegen der GPU Unterstützung und kackte dann ab. Aber immerhin ist die Liste der Programme die laufen sehr lang. Dazu hatte ich unter Win 7 schon mit VMWare ein XP laufen. Das war sogar mit DX8 Spiele tauglich Zb Startopia oder C&C Generals liefen sauber in der VM. Wenn man nun unter Linux ein XP oder Win 7 damit emuliert. Wird man fast alle Anwendungsprogramme von Windows auch unter Linux zum Laufen bekommen. Also DVD Profiler, Soundforge usw. Da machte ich mir also echt keine Sorgen.

      Was das Ganze auch einfacher macht. Zb mein Open Office Portable mit Duden Korrektor ging sofort ohne alles unter Wine. Klar gibt es das auch für Linux. Aber man sieht, das Migrieren wird so sehr einfach. Wenn man erst mal vieles einfach portiert. In eine VM oder Wine. Und dann nach und nach sich Linux pendants sucht.

      Würde ich das flacker Problem in den Griff bekommen. Würde ich durchaus noch mal Cinnamon antesten. Das ein kompletter OS Wechsel nicht einfach ist. Ist mir vollkommen klar. Aber das Einrichten und alternative Programme Suchen usw. Macht man ja auch nur einmal. Wenn das Grund System mal steht. Kann man es fein tunen.
    • Ich habe mir heute von einem Arbeitskollegen, ausgewiesener Linux Verfechter, ein paar Tipps geben lassen.

      Temperaturabhängig :D werde ich diese die Tage mal ausprobieren und berichten.

      In der Tat gibt es auch nach seinen Aussagen oft massive Probleme die Grafikkarten optimal zu verwenden. Mein oben genannter Cubi hat eine Intel Onboard Grafik - und gerade die sollte eigentlich keine Probleme machen, hat aber mit "Cinnamon" gar nicht funktioniert.
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Ich könnte natürlich auch mal mein Dell XP 17 testen. Aber ehrlich gesagt das mache ich nicht.

      Also wegen schrotti Linux den PC Downgraden.

      Hatte vorhin mal andere Kernel und andere Treiber probiert. Nix zu machen. :nein:


      Und ehrlich ich muss mich gerade beherrschen keine Wüste Schimpfkanonade abzugeben.

      Hatte einen Error. Nun wollte ich den Text in die Textverarbeitung pasten. Ok nun Speichern.

      Keine Schreibrecht auf USB Stick. SDKarte, Interne Festplatten. :banghead: :brutal: :pistolero:

      Wer denkt sich so was aus. Der gehört erschossen und geteert und gefeder dann erwürgt und öffentlich verbrannt. :vogel:

      Ok nun habe ich es doch gesagt. Nicht zu reden was man wieder frickeln muss um auf einen USB Stick schreiben zu können. Automout Nachinstallieren Systemdateien ergänzen. Also Optionen ändern, die es da gar nicht gibt. . :punk: :silly:

      Ein OS das default nicht aus USB Stick schreiben kann. Hätte ich es nicht gesehen. Und würde mir das jemand sagen. Würde ich ihn für verrückt erklären. :shocked:

      Und nicht vergessen Mint gilt als die Einsteiger freundlichste. Da möchte ich nicht die komplizierte sehe wenn das die beste für Einsteiger ist. Da hast wohl einen schwarzen Screen und ein Command in kyrillisch.

      Ich muss mich erst mal abregen :whistling: :bier:

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • Ja das live System merkt sich dann die Einstellungen nicht. Und ist dann auch nicht das schnellste.

      Daher habe ich es auf eine Externe USB Platte wo dann eben nur Linux zum Experimentieren drauf ist. Und ich dann ggs immer wieder mal neu fummeln kann. Falls ich da noch eine Lösung zum flackern finde bzw mir da jemand helfen kann.

      Natürlich musste ich das Linux nun auch schon 3 mal neu Installieren. Es sagte mir die Boot Partition ist voll. Keine Updates mehr mehr möglich error, error error. Natürlich nicht welcher. Warum einfach geht ja kompliziert.

      Größe ändern geht nicht. Dann sagt es die Installation wäre hin. Also alles gelöscht neu Partitioniert. boot braucht man gar nicht LOL

      Wir war der Spruch in den 80er.
      "Was machst Du Wochenende. Wing Commander installieren."

      :weg:
    • Also meine Versuche entwickeln sich immer zum Desaster:

      Mein Arbeitskollege hat mir OpenSuse/Leap und Fedora empfohlen:

      - OpenSuse/Leap = da fehlen im ISO wohl wesentlich Dateien das ein UEFI System Booten kann. Jedenfalls gelingt es mir nicht dafür einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen
      - bei Fedora ging das - aber die Installation stürzt schon nach wenigen Minuten ab

      Also wieder Ubuntu 17.04 mit dem Standard-Desktop drauf - das scheint die einzige Konfiguration zu sein die im Betrieb nicht zu Fehlermeldungen führt. Bei anderen Desktop ist das der Fall.

      Fazit: das ist doch alles andere als eine ernstzunehmende Alternative zu Windows

      ..ich werde meinen Kollegen aber heute noch mal löchern ;)
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Für mich ist Linux @Home keine gute Alternative, genau wegen dem Rumgeflickel, was natürlich auch daran liegt dass ich mich zuwenig damit auskenne. Es fehlt mir aber die Lust (und Zeit) mich da reinzuhängen. Meiner Meinung war früher Linux mehr ein Argument wie heute, weil damals Windows noch nicht so stabil lief. Ich sehe die Vorteile von Linux vorwiegend im Serverbereich, jedoch nicht für alles also z.B. keine Userverwaltung (Active Directory Ersatz). Nur für eine bestimmte Aufgabe abgestellt. Zum Beispiel als Webserver (Appache), php, mysql, ist es prima.

      Jedoch ist auch das Serverdasein nicht immer positiv..bei einem Stromausfall neulich im Betrieb, sind alle Windows Server wieder gestartet, nur die Linux (Ubuntu) Server nicht, 'inkonsistentes Filesystem' Das konnte behoben werden, aber kostete Zeit und Nerven. Kein Server hat es gerne wenn mitten im Betrieb der Stecker gezogen wird, aber es kann passieren und mitunter ist solches bei uns in der IT auch ein Grund warum vorwiegend Windows Server verwendet wird, wir diese mehr mögen; kann jeder easy verwalten und läuft mitlerweile auch zuverlässig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Meiner Meinung war früher Linux mehr ein Argument wie heute, weil damals Windows noch nicht so stabil lief.

      Bei mir ist das genau anders herum. Mit der Stabilität damals hast Du recht.

      Aber bei der Entwicklung von Win 10 wird Linux immer interessanter. Ich sage ja immer der Aufwand das frickeln braucht gute Gründe sich das anzutun. Und Windows 10 ist auf dem besten Wege das sich das gefrickel lohnt. Zumindes wenn einem die Datenschutz Problematik nicht ganz egal ist.

      Der Punkt ist halt, ist es eine alternative. Wenn man es einfach nicht richtig ans laufen bekommt. Hat man keine Wahl.

      Dann muss man sich echt was einfallen lassen. Oder eben Nackig machen unter Win 10.
    • Ich denks auch dass sich bei Win10 das Gefrickle lohnt, weil der Kern von Win10 ok ist und das gefrickle (noch) einfach geht. Es sei denn Microsoft verbockt es und diese Gefahr besteht. Indem sie Beispielsweise dein Gefrickle bei jedem Update wieder aushebeln. Immer mehr DRM Mist und Spionage einbauen, neue Werbung schalten, Gimicks verbauen die sich nicht oder nur mit Handständen deinstallieren lassen, Windows fast kostenlos, aber als aufgeblasene Comercial Betriebsystem verscherbeln..dann bin ich auch weg und könnte mir sogar Apple's MAC OSX als mein Neues vorstellen.

      trecordings schrieb:

      Der Punkt ist halt, ist es eine alternative. Wenn man es einfach nicht richtig ans laufen bekommt. Hat man keine Wahl.
      Das interessante ist, dass du fast alles zum Laufen bringst, es lassen sich neue Treiber einbinden bis hin zum Kernel selbst kompilieren. Alte Linux Hasen können ohne grafische Oberfläche mit den starken Befehlen umgehen..aber im 21. Jarhundert will der User kaum noch ein Buch wälzen und das versteh ich, denn da zähle ich mich mit dazu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Na ja aber man kann das Mittelalter immer als den Fortschritt anpreisen.

      PCs sind ja nun nicht mehr nur für Langhaarige Bombenleger die blass vor einer Obstkiste hocken und weder Freundin und Sonne sehen. :)

      Zb habe ich nun in Mint dank Foren Hilfe die nvida Treiber drin ohne das Sie abstürzen. (hoffe ich mal) aber das Flackern immer noch.

      Nun kannst Du sagen. Man kann alles. Eher man könnte in der Theorie. Ohne eine Idee der ursache kann man ja nur blind herum stochern. Und nicht alle sind da auch so Stur wie ich. Und Fummeln da 2 Wochen. Bei 90% der Leuten wäre Linux schon im hohen bogen weg bzw runter geflogen.

      Zeichnet ein OS wirklich aus das man alles hinbiegen kann oder doch eher das man nix biegen muss?

      Wäre Linux als Android wie Linux auf dem PC. Hätte Android wohl 2% Marktanteil. Also nur die Verrückten die sich das antun. :P
    • Mich hat der Ehrgeiz gepackt und ich habe so lange rumprobiert, bis es mir gelungen ist SuseLinux/Leap 42.2 zu installieren.

      Das Problem mit dem bootfähigen USB-Stick habe ich nicht alleine. Im Netz findet man die abenteuerlichsten Anleitungen dazu was man machen soll. Selbst mit der Anleitung auf der SuseLinux Seite erhält man keinen funktionierenden Stick.

      Offenbar ist es aber so, dass die entsprechenden Tools das ISO-Image nicht korrekt entpacken können. Auf den damit erstellten Sticks finden sich statt der korrekten Dateien nur zwei große .IMG Dateien. Wenn man weiß was zu tun ist, kann man sich einfach behelfen: ich habe das Image mit Win-RAR entpackt und die Dateien dann einfach auf den bootfähigen Stick geschoben. Damit hat die Installation dann geklappt.

      Das Leap 42.2 macht einen guten Eindruck. Es ahmt Windows nach, so das man als Windows Anwender die Dinge erheblich einfacher wieder findet als bei den anderen Distributionen. Ein intensiver Test steht nun noch aus, aber es läuft augenscheinlich auch viel flüssiger als die anderen und hat bisher keine Fehlermeldungen gebracht. Die Treiber scheinen auch besser zu sein, jedenfalls wurde der Lautsprecher (Dell Soundbar via USB) bei der Distribution sofort korrekt erkannt und eingerichtet.
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Also ich nehme Rufus zum USB Stick machen.

      rufus.akeo.ie/?locale=de_DE

      In der tat sollen nicht alle Tools was taugen.

      Edit:
      Rufus konnte das Leap 42.2 tadellos brennen.

      Finde es aber extrem schwach das es von Leap 42.2 keine Live-Medien gibt. Mein versuch das zu installieren ist gescheitert. Nach 1 Stunde rumgerödel war nix auf dem Platten LOL

      Er hat zwar an den SSD an den Windows Partitionen rumgemurks aber sonst nix getan. Also sich was genommen an Space. Habe ich dann mit Acronis Disk Director wieder rückgängig gemacht in 5 Minuten.

      Mein Fazit komplett T.K.O

      Ok ich habe 2 SSDs im Laptop und wollte es aus eine Externe HDD. So gesehen nicht ganz 0815. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von trecordings ()

    • Ich nochmal. Da ich ja mit Linux Mint nicht weiter gekommen bin.

      Wollte ich nun mal das Leap 42.2 von stardvd testen. Die Installation auf eine Externe USB Platte hat ja nicht geklappt.

      Also dachte ich mir Installiere ich es einfach paraleel zu Win 7 auf die SSD.

      Ich bin dann aber in Schallendes Gelächter ausgebrochen. Ok hätte auch Sauer sein können. Was ist passiert. Es installiert und Downloaded sich einen Wolf. 36 Minuten oder so dauert dann. Dann kommt eine Fehlermeldung das Grup mehrere Laufwerksnamen nicht unterstützt. Nach dem Reboot Bootet dann Windows.

      Hm WTF? nehme dann Acronis Disk Director wollte die Partitionierung rückgängig machen. War aber nicht nötig da ist gar nix passiert?

      Scheint ein Fake Generator zu sein LOL

      Immerhin war es nur verschwendete Zeit. Und musste mein Windows Image nicht neu einspiele.

      Ich weiß nun nicht ob das Leere Unpartitionierte Namenlose Platten erwartet. Oder ob es mit 2 Platten oder Partitionen überfordert war. Aber ehrlich gesagt an dem Punkt wo ich mich über Linux ärgere bin ich schon lange hinaus. Da habe ich nur noch Spot und Hohn über. :D