Star Trek Discovery

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    • Star Trek Discovery

      Spielt im Star Trek Universum, 10 Jahre vor Raumschiff Enterprise. Die ersten beiden Folgen flimmerten am 24. September 2017 über den Sender CBS, deutscher Synchro auch auf Netflix zu sehen, jeden Montag kommt eine weitere Folge dazu.

      Ehrlich gesagt ich weiss nicht so recht was ich davon halten soll. Zum einen mag ich Star Trek und freue mich endlich über eine neue Serie im Star Trek Universum, andererseits passt Discovery überhaupt nicht in meine Vorstellung der Star Trek Welt.

      Das Positive: Die Serie kommt modern & chick daher, farbeprächtig mit ordentlichen Special Effects, fetzigen CGI Weltraumschlachten, teils kommt sogar das Gefühl auf, in einen Kinofilm zu sitzen.

      Das Negative: Es wirkt sureal. Die Dialoge sind teils zwar sprachlich/gramatikalisch anspruchsvoller, aber Inhaltlich manchmal situationsbedingt ziemlich dämlich. Schlimm für mich; die Klingonen sehen nicht wie Klingonen wie ich sie kenne aus! Deren Sprache, Audio, wie sie sprechen, das kann mit der Zeit gewaltig nerven! Was um Himmels willen haben sie sich dabei gedacht? Sonequa Martin-Green in der Rolle von Commander Michael Burnham kann mich nicht wirklich mitreissen, für mich ist das kein Commander der Sternenflotte.

      Stören tut mich insbesondere die weit hergeholte Fantasie. Eine Pflanze, deren Wurzeln ein Geflecht in der gesamten Galaxy (oder gar Universum) hat und eine Tierähnliche Spezie geht eine Synergie auf genetischer Ebene mit dieser ein? Diese Spezies befindet sich auf dem Raumschiff, das ermöglicht es der Crew binnen Sekunden an fast jeden beliebigen Punkt zu "springen", eigntlich ist es mehr materalisieren. Sie nennen es "Sporenantrieb". Klingt logisch oder, alles klar? Nein? Dann geht es euch wie mir. Wie verrückt darfs denn bitte sein? Star Trek hat bisher versucht den Bezug zur Wissenschaft nicht völlig wegzulassen, aber das hier ist Harry Potter. Wir befinden uns in einer Zeitperiode 10 Jahre vor Enterprise, Jonathan Archer würde sich die Augen reiben.

      Vielleicht werde ich einfach nur alt, bin verkorkst neuem Gegenüber. Meine Welt sind Warpantrieb, Phaser & Photonentorpedos und nicht Alice im Wunderland. In Serie im Stile von Raumschiff Voyager wäre genau das was ich mir wünschte. Die Serie Discovery scheint aber zu gefallen; IMDb Wertung von 7.3/10 und 4 von 5 Sterne bei Serienjunkies. Spiegel schreibt "Zweite Staffel ist bereits bestellt. Gute Kritiken, noch bessere Zuschauerzahlen: Die "Star Trek"-Fortsetzung "Discovery" kommt so gut an, dass Sender CBS bereits nach Hälfte der ersten Staffel beschlossen hat, die SciFi-Serie zu verlängern." spiegel.de/kultur/tv/star-trek…s-bestellt-a-1174301.html

      Wie denkt ihr, wie findet ihr Star Trek Discovery?

      Der hübsche Kerl ist ein Klingone


      noch mehr Klingonen wie wir sie nicht kennen


      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Auszug aus einem ausführlichen Artikel zu Star Trek Discovery.

      http://zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gesehenes-mainmenu-150/31987-das-richtige-star-trek-im-falschen-star-trek-discovery-versus-the-orville schrieb:

      Nun sind Science-Fiction-Fans leider zumeist konservativer als es das Genre vertragen kann. Denn nach dem Pilotfilm wurden rasch die Aufschreie laut. Dies sei nicht Star Trek! Das Design passe nicht in die normale Zeitlinie! Das ist alles so dunkel! Der Hauptcharakter ist so unnahbar! Die Klingonen - OMG, DIE KLINGONEN!!!

      Dagegen ist bei „The Orville“, der Serie von Seth McFarlane auf FOX, ja, da ist alles anders! Die ist so schön bunt! So hell! Da gehts auch um ein Raumschiff und eine Crew, die Abenteuer in einer Art - nun - „Föderation“ erleben. Da gehts um die Frage, ob es gerechtfertigt ist, wenn Menschen Tiere in einen Zoo einsperren oder die Umwandlung des Geschlechtes eines Aliens.

      Und Humor ist auch noch mit dabei! Und ein Roboter! Ein Alien, das irgendwie an einen Klingonen erinnert, aber superstark ist und weiblich! Und ein Roboter, der genau immer die Fragen stellt, warum Menschen so reagieren - wie - sie… Hmm. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Richtig. Dass „The Orville“ eine Hommage an Star Trek ist, dass verleugnen die Macher nun nicht. Vom Vorspann, der ebenso an TNG wie an Voyager erinnert - Raumschiff fliegt durch den Weltraum vor irgendwelchen Planeten - über die Musik - teilweise ist die so an TNG-mahnend, dass man jede Sekunde die bekannten Fanfaren erwartet - über die Besatzung, die haargenau von TNG „übernommen“ wurde. Hüstel, nein, natürlich nur „inspiriert“, hüstel. Ist in den ersten Folgen zumindest noch etwas „Family Guy“-Humor zu spüren, so verläuft sich dieser dann rasch und reduziert sich auf einzelne Dialoge. Zudem ist es, als hätten die Produzenten irgendwo im Archiv alte nicht-verfilmte TNG-Drehbücher gefunden und würden die jetzt nachdrehen. Von Design der Planeten her bis auf fast exakt dieselben Kameraeinstellungen ist es so vertraut und so - altmodisch vertraut.

      Kein Wunder also, dass momentan ein Krieg der Kommentare im Internet tobt und wenn man sich die Wertungen der beiden Serien auf Portalen wie RottenTomatoes etwa anschaut könnten die unterschiedlicher nicht sein. „Star Trek Discovery“ lieben die Medien-Kritiker, die Zuschauer sind eher so verhalten. „The Orville“ wird von den Medien-Kritikern dagegen als läppisch abgetan, aber die Zuschauer lieben die Serie. Die derbe Sprachklinge, die im Netz ja gerne gezogen wird, verurteilt „Discovery“, weil diese eine Zukunft - oder vergangene Zukunft - zeigt, die halt nicht dem entsprechen würde, was „Star Trek“ auszeichne.

      Dahingegen würden die wirklich wichtigen Probleme bei „The Orville“ verhandelt, die Themen, die typisch „Star Trek“ sind und außerdem seien die Charaktere ja viel besser. Gut, das Budget von FOX ist ein wenig unter dem der aktuellen Doctor-Who-Serie. Aber egal, Design ist überbewertet. Die Frage, ob es richtig ist zwei Serien zu vergleichen, die gerade mal über fünf bzw. vier Folgen verfügen und deren Potential man noch nicht so richtig abschätzen kann - wen schert diese Frage schon. Es wird halt gemacht und das Fandom liebt ja nichts so sehr wie unnötige Grabenkämpfe.
      Die Klingonen, die Klingonen *wuahh!* musste echt Schmuzeln, irgendwie ist es so mir ergangen. Cinemacraft, gebe dir recht, der Bezug zu den Alten immer im Hinterkopf während Discovery gucken, scheint hier kontraproduktiv zu sein. Vielleicht kireg ich es noch hin nicht daran zu denken. Ich sehe mir Staffel1 jetzt mal zuende an und ziehe dann ein Fazit.
    • Stimme Cinema zu mit Startrek hats eigentlich wenig zu tun auch wenn sie tun als ob. Der Typische Stratrek Humor und Weltbild findet überhaupt nicht statt, das Ganze ist sehr technisch sieht optisch oft auch mehr nach Videospiel aus. :) Rein für sich betrachtet reiht es sich aber gut in die anderen netflix Science Fiction Serien ein und einem Expanse steht das Ding auch sichtbar näher als etwa TNG. :) Warum man jetzt die Klingonen unbedingt zum dritten Mal neu erfinden mußte naja realistischere Aliens sinds ja und vergißt man das Attribut Startrek isses ganz gut geworden auch wenn so Ideen wie Sporenantrieb schon sehr exotisch sind, da muss man ja aufpassen wenn man wieder mal Pilze ißt, daß man nicht auf Alpha Centauri aufwacht. :D Ein bissel sehr abgehoben und man fragt sich natürlich, wenn die so einen Antrieb schon zu Zeiten von Kirk hatten, warum Picard noch mit so ner lahmen Mühle rumflog. ;)
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • _Mayday_ schrieb:

      Discovery S01E07, tun die das extra oder ist Parodie unbeabsichtigt? Letzteres wäre schlimmer.
      Ich verstehe jetzt nicht was Du meinst?

      Ich sage mal: "Und täglich grüßt das Murmeltier" - tolle Folge, hat mir sehr gut gefallen! :thumbup:

      Oben habe ich mich im übrigen vertan: Pause ist nach Folge 9 (ich war oben bei der Annahme es wäre nach Folge 6 eine Pause).
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Offenbar sind Discovery und ich einfach nicht kompatibel :( Episode 7 kam gut an "das sei bisher die beste Folge", las ich anderorts, für mich war es eine der Lächerlichsten bisher und das lag nicht am täglich grüsst das Murmeltier Das hat verschiedene Gründe u.a. finde ich es wurde billig kopiert, mit zu viel Parodiecharakter und unglaubwürdig umgesetzt, dazu die physikalischen/Technischen Unmöglichkeiten.

      In Michael erkannte ich in dieser Folge Seven of Nine wieder, ihre erste Gehversuche in sozialer Kompetenz "ich weiss nicht wie..usw." nur dass Seven of Nine (oder TPaul in Enterprise) einfach viel besser waren, auch Schauspierlisch (und auch optisch toll^^) In Voayger hatte Seven of Nine Gefühlsentwicklung sehr viel Tiefe, war Teil von dutzenden Folgen..gut das kann hier ja noch werden, aber ich denke die gucken sich nur partial Dinge ab, die verändert/aufgepeppt eingebaut werden.

      Der Eindringling führte sich auf wie das Q Equivalent, nur eben schlechter, irgendwie aufgedrückt lustig, wenn man die alten Seznen kennt. Auch wenn es SciFi ist, finde ich gehört sich nicht immer jede Unmöglichkeit wie ein Typ der Zeitschleifen erzeugt (diesen Apparatus hhätte ich auch gerne, in Zukunft im Star Trek Universum ist dazu riesiges Zeitschiff nötig de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Zeitschiff_%22Relativity%22 und jede technische Neuerung wie Türen in die man reinpusten muss, damit sie sich öffnen. Nur ein Beispiel aus Episode7 genannt; dunkle Materie die nicht "dunkel" also sichtbar in einem Behälter ist, was Menschen vaporisiert. Wenn es denn wenigstens dunkle Energie gewesen wäre, wobei ich bezweifle, dass die Macher überhaupt irgend im Entferntesten eine Ahnung davon hatten.

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    • Find es Schade, es im Star Trek Universum spielt, denn es passt meiner Meinung schlecht dazu, von der Machart, der Logik, Technik, was sie tun und können und natürlich diese seltsam andere Klingonen! Wäre es was eigenständiges, würde meine Kritik besser ausfallen. Nebst ihrem aussehen, stört mich wie sie prechen, das klingt seltsam und irgendwie lächerlich, vielleicht ist es in englisch Originalton besser. Eine gewisse Spannung kam dann doch zeitweise auf, dennoch wirkte vieles auf mich skuril, fast Parodiehaft. Von der letzten Folge, dem Finale, habe ich dann ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Anstelle fetzige Weltraumschlachten war zu sehen wie sich die Discovery Crew auf dem Planeten unprofessionell verhielt und vergnüte, realtiv langweilige Aufnahmen die überall gedreht sein könnten. Eine Koffergrosse Bombe in einem zufälligen gleich vorhanden Loch platziert, sollte ganz Kronos vernichten..das hat mich nicht überzeugen können. Für Vulkan war ein riesiger Bohrer und rote Materie aus der Zukunft nötig, die ein kleines schwarzes Loch erzeugt. Wie auch immer, es gab andere Discovery Folgen die besser waren wie das Staffelfinale, was eigentlich nicht sein sollte. Zumindest, bereut habe ich nichts, denn es bot einen gewissen Unterhaltungswert und auch weil es ein SciFi ist, von denen es heutzutage leider wenig gibt. Ich denke, dass Discovery beim jüngeren Publikum besser ankommt, dieses frische Keke. Gene Rodenberry würde Discovery aber vermutlich nicht gefallen.

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