Würdet Ihr ein altes Auto noch für viel Geld reparieren lassen?

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    • Würdet Ihr ein altes Auto noch für viel Geld reparieren lassen?

      Folgendes Szenario bietet sich mir gerade.
      Ich habe einen alten BMW e46 320er Touring mit Autogasanlage.
      Leider hab ich letztens ein Stoppschild übersehen und mir ist hinten rechts ein Golf reingerauscht.
      Da der Wagen von 2004 schon 225000 km auf der Uhr hat ist er natürlich nicht mehr viel wert.
      Ein Gutachter musste entscheiden ob eine Reparatur den Wiederbeschaffungswert übersteigt.
      Ist übrigens Vollkaskoversichert mit 300 Euro Selbstbeteiligung.
      Dies ist das Ergebnis: Widerbeschaffungswert 4600 Euro, Reparaturkosten 4050 Euro, aktueller Restwert 1700 Euro.
      Wenn ich es richtig verstanden habe muss ich den Wagen nicht reparieren lassen, sondern kann mir auch
      den Wiederbeschaffungswert minus Restwert auszahlen lassen.
      Ich bin mir momentan unsicher was das Beste für mich ist.
      1.) Wagen in der Vertragswerkstatt auf Vollkasko reparieren lassen?
      2.) Geld auszahlen lassen, Wagen kaputt verticken und vom Gesamterlös einen anderen Gebrauchten kaufen?
      3.) Geld auszahlen lassen, und in einer freien Werkstatt meiner Wahl evt. für weniger als 4050 Euro reparieren lassen.

      ad 1.) Ist schon hirnrissig so viel Geld in ein altes Auto zu stecken, aber er fährt mit Gas echt günstig und hat einen
      6-Zylinder Motor. Versicherung, Steuer usw. ist super billig. Zudem ist er super ausgestattet und ansonsten noch ganz gut in Schuss.
      Technisch natürlich nicht auf der Höhe der Zeit aber ich hänge auch etwas dran. Mit etwas Pech
      kann er natürlich in einem halben Jahr aus anderen Gründen die Grätsche machen. Außerdem müsste ich ohnehin
      noch etwas Geld in andere kleine Reparaturen stecken.

      ad 2.) Viel Geld in einen neuen Wagen kann ich leider nicht investieren. Hauskauf und Kinder machen mich so schon arm.
      Würde vielleicht insgesamt 12-13TE (inkl. Erlöse von dem alten Wagen) in einen anderen gebrauchten Kombi/Familienvan
      investieren. Aber die aktuelle Dieselproblematik kommt noch als Unsicherheitsfaktor hinzu.

      ad3.) So könnte ich vielleicht ein paar Euros für andere Reparaturen aus der Sache schlagen. Ist aber ungewiss, zumal
      ich jetzt nicht eine andere Werkstatt meines Vertrauens parat habe.


      Was meint Ihr? Was würdet Ihr machen an meiner Stelle? Es soll auf jeden Fall die wirtschaftlichste Lösung her.
      Suche: Beamer Sanyo PLV-Z2000/3000/4000
    • Also wenn du dich Auszahlen lässt bekommst du soweit ich weiß nicht die volle Summe, meine die Mehrwertsteuer wird abgezogen.
      Interessant wäre auch wo das Auto Beschädigt ist, Vertragshändler tauschen schnell Blechteile aus die eine kleine Werkstatt ausbeulen und spachteln kann. Das ist dann Preislich schon ein großer Unterschied.
      Ich würde mir eine Karosserie Werkstatt oder eine große Lackiererei suchen und da mal fragen was es da kosten soll.
      I7 3770
      Gigabyte GA-Z77X-D3H
      16GB CORSAIR CL9 XMS3 PC3-1600 KIT
      HIS 6870 IceQ Turbo
      LG GSA-H62N
      LG BH10LS30
      Cooler Master Cosmos Pure Black
      Samsung SyncMaster P2770HD
    • Also ich habe mal in einem ähnlichen Fall (Wagen war aber nur knapp 2 Jahre alt, hatte aber schon 50.000 gelaufen) bei einem Schaden folgendes gemacht:

      - Der Händler meines Vertrauens hat mir ein Super-Angebot für einen Neuwagen gemacht, wenn ich den Schaden an ihn abtrete

      Vielleicht ist das bei Dir auch eine Alternative? Fragen kostet ja erst mal nix.
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • Mhhhh das Problem ist ja, du bekommst ja nichtmal 2900 € von der Versicherung. Da musst du tricksen wenn du einen begutachteten Schaden von 4000 € in einer freien dafür gemacht haben willst. Das nächste Problem könnte sein, dass der Gutachter als Schadenbasis schon die Tarife einer freien Werkstatt zu rate gezogen hat - da gabs erst vor kurzem ein Urteil, älter als 5 Jahre hat keinen Anspruch auf Markenwerkstatt.

      Es kann also passieren das die Vollkasko eine höhere Regulierung sowieso ablehnt, wenn du die Reparatur in der Fachwerkstatt machen lässt.

      Andersrum, gerade selbst erlebt, arbeiten Gutachter wohl jenseits von Gut und Böse, sofern sie nicht einer Versicherung unterstellt sind. Da werden Schäden aufgebauscht die sich bei einer Reparatur als nur halb so teuer darstellen. Den Kunden freuts, der hat den erhofften Totalschaden und bekommt die Differenzaus einen meißt ebenfalls deutlich überhöhten Wiederbeschaffungswert und gleichzeitig deutlich überminderten Restwert. So wars bei mir. Ich weiß nicht wie der Gutachter auf diese Summen gekommen ist.

      Ergo, ich würde auszahlen lassen. Mit dem schadhaften Fahrzeug zum Händler deines Vertrauens und verhandeln. Ich bin mir sicher du bekommst mehr als der Restwert laut Gutachten und wenns nicht gerade ein BMW sein muss, bekommst du für 12000 € eine vernünftige Familienkutsche die 2 Jahre alt ist und in den nächsten paar Jahren keine reparaturen beansprucht....


      max
      bis 2004 als maxjat online ;)
    • Die Sache ist die, ich brauche schnell wieder einen fahrbaren Untersatz.
      Auf die Schnelle eine neue Kutsche kaufen klappt nicht, dafür brauche ich Zeit.
      Und Zeit habe ich aufgrund Familie und Job momentan noch weniger als Geld.
      Naja, sagen wir ich hab beides nicht... :D
      In meinem ersten Post war noch ein Fehler drin, Widerbeschaffungswert war 4300.-
      Die Versicherung würde mir 2600.- auszahlen wenn ich jetzt dort nicht reparieren lasse.
      Allerdings hat er auch hinten einen auf die Achse bekommen, so dass ich nicht einfach
      rumfahren darf. Das erschwert die Suche nach einer anderen, billigeren Werkstatt noch zusatzlich.
      Daher hab ich heute beschlossen den Wagen reparieren zu lassen und ihn erst einmal
      eine Zeit lang weiter zu fahren. Eine Neuanschaffung soll dann innerhalb der nächsten
      zwei Jahre in aller Ruhe erfolgen sofern nix dazwischen kommt.
      Suche: Beamer Sanyo PLV-Z2000/3000/4000
    • Ja aber..Normalerweise geht ein Autokauf (wenns geprüft ist) beim Händler ratzfatz, unter Umständen schneller wie diese Reparatur. Als ich es kaufte, bin ich am gleichen Tag mit den Nummern und Versichungsnachweis damit rumgefahren. Es sei denn du das Auto lange noch evaluieren willst, so wie du schreibst, dann natürlich nicht. Ich hatte einen BMW E46 330Ci, mit fast 200'000 km. ein gutes Auto, aber die Reparaturen zwangen mich es los zu werden. Der Sechszylinder Motor ist super, fast unkillbar, damit hatte ich nie was..es war anderes rundum, teils Kleinigkeiten, die ich aber nicht alle sein lassen konnte und dann doch ins Geld gingen..wie Airbarglampe/Beifahrersitz (Netz im Sitz, bekanntes Problem) und vor allen Dingen die Bremsen; Scheiben wechseln, dann doch wieder Schütteln am Steuerrad, Bremszangen auch wechseln (verrostet), desweiteren hat Motordeckel Dichtung geleckt (nicht Zylinderkopf) die war mit den Jahren einfach spröde geworden, Kreuzgelenk mussten Dämpfer ersetzt werden, allgemein alles was Gummi ist kann kommen. Desweiteren zeiget die Elektronik erste schwächen; Navi konnte DVD immer öfters nicht mehr lesen, CD Wechsler auch, Radio setzte immer öfters aus usw. Die Schweiz ist sicherlich nicht vergleichbar mit DE, bei uns kostet die Arbeit behaupte ich mal locker mindestens das Doppelte wie in DE und Ersatzteile sind auch viel teuerer..was dazu führt, in diesem Lände Autos viel eher abgestossen wie Repariert werden, wie anderswo. Was ich einfach sagen kann aus meinen Auto erfahrungen; es sind nicht nur die Kilometer, auch das Alter ab einem bestimmten Punkt, meiner war fast 15 Jährig, ist auch sehr entscheidend. Schläuche/Gummi, immer mehr spröde, Elektronik..und dicke Posten wie die Kupplung und die Kette, wäre bei mir dann auch mal fällig gewesen (waren noch die Ersten).

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • kipfel schrieb:

      Ja, das mit der MWSt. scheint zu stimmen. Hab ich nicht mehr dran gedacht.
      Nicht nur die MWst. wird abgezogen. Bei fiktiver Abrechnung werden noch diverse Positionen der Kalkulation gestrichen. Ersatzteilezuschlag, Verbringung oder Lackzuschläge werden gerne seitens der Versicherung gestrichen. Wenn man jedoch Kaufbelege für Ersatzteile nachreicht, dann wird die MWst darauf erstattet.

      max schrieb:

      Andersrum, gerade selbst erlebt, arbeiten Gutachter wohl jenseits von Gut und Böse, sofern sie nicht einer Versicherung unterstellt sind. Da werden Schäden aufgebauscht die sich bei einer Reparatur als nur halb so teuer darstellen.

      Gewagte Behauptung. Gutachter arbeiten innerhalb eines definierten Rahmens. Die Kalkulationssoftware, in der Regel Audatex (die beste und aktuellste Software dafür), arbeitet nach Herstellervorgaben.
      Der Kalkulationsweg richtet sich also nach den Vorgaben des Herstellers wie etwas instandzusetzen ist. Die Unterschiede machen die Stundenverrechnungssätze mit denen kalkuliert wird. Ist ein Fzg. scheckheftgepflegt, wird mit den Stundenverrechnungssätzen des Herstellers gearbeitet. Bei älteren Fahrzeugen ohne lückenlos geführtes Scheckheft werden in der Regel Dekra-Verrechnungssätze genommen, oder die Stundensätze einer lokalen Werkstatt, falls das Fzg. dort repariert wird.
      .
      Erfahrung ist eine sehr nützliche Sache. Bedauerlicherweise macht man sie immer erst, kurz nachdem man sie gebraucht hätte....
    • Seriöse Gutachter kalkulieren was die Behebung des Schadens maximal kostet. In der Praxis kann es dann so aussehen das die tatsächlichen Kosten niedriger, eventuell sogar erheblich niedriger, sind.

      Man kann ja oft ohne Demontage nicht sehen was noch alles repariert werden muss. Also geht der Gutachter da in der Regel "auf Nummer sicher".
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    • kann nur sagen, dass ich Gutachten gegen mich immer genau anschaue!
      Mein Sohn ist an einer Kreuzung rückwärts ein Stück zurückgesetzt weil auf der Kreuzung ein Typ blöd rumrangiert ist, dabei ist er einem Golf 5 vorne draufgerollt.
      Aussage Sohn: hab ich eigentlich nicht mal gemerkt
      an unserem Auto, Meriva 8 Jahre alt lackierte Stossstangen, Nullkommanull zu sehen!
      Bild vom Golf angeschaut, ok, Lack oben auf der Stossstange gerissen. Ich schlage ihm vor, er soll zu einem Lackierer fahren und fragen, ich würde das bar bezahlen, rechnete mit 300-400€
      Lange nix gehört, irgendwann kam von meiner Versicherung die Info 3200€ (+Gutachter)
      also hat der türkische Staatsbürger über mein Kennzeichen bei meiner Versicherung gemeldet!
      Mhmm, ich habe zwar einen Freitreffer aber 3200 ?
      Ich habe das Gutachten angefordert, dort war nur der Golf von vorne, nur die Stossstange, keine Gesamtbilder/Zustand. Zustand am Golf als "gut" bewertet!

      Habe Bilder von unserem Auto an die Versicherung geschickt mit meinen Zweifeln als Mail
      So, Gegengutachten mit beiden Fahrzeugen bei einem anderen Gutachter. Da wurde 1sten klar, der Schaden kann unmöglich von unserem Auto stammen! Dann war der Golf KOMPLETT runherum verrammelt! da war kein Teil mehr ohne Kratzer.
      Ende vom Lied, meine versicherung hat NICHTS bezahlt, der Typ bleibt auf beiden Gutachten sitzen!
      Hätte er mein Angebot angenommen...

      Ich erzähle das meinem Nachbarn. Er lacht, ihm ist einer auf die Stosstange gefahren, Wochen vorher hat er beim anhängen seines Bootes ein Loch in die Stossstange gefahren! Mittig.
      Er war beim Gutachter, dieser hat mit den Worten "da muss ich das so fotografieren, dass der alte Schaden nicht zu sehen ist!" Mein Nachbar war bei genau dem gleichen Gutachter der den Golf so hoch geschätzt hat!

      Ich würde den Gutachter am liebsten ANZEIGEN! Das geht immer auf Kosten der Allgemeinheit!
      Natürlich möchte jeder etwas gut machen, ich bin der Meinung das alle s wieder Gemacht werden muss wie es zuvor war, keinem soll ein Schaden entstehen, von mir aus nach dem Lackieren, die restliche Karre nochmal polieren lassen um eventuelle Unterschiede zu kaschieren...

      soviel zum Thema seriöse Gutachter!
    • Schwarze Schafe gibt´s in jeder Branche. Reparierte Vorschäden muss man immer mit angeben. Was die Wenigsten wissen, jeder Schaden der über eine Versicherung reguliert wurde landet automatisch in der HIS-Liste. Das ist eine von allen Versicherungen geführte Datei in der die regulierten Schäden gespeichert werden. Aus eigenem Interesse sollte jeder nach Instandsetzung der Versicherung einen Nachweis über die Reparatur liefern und Löschung in der HIS-Liste beantragen.

      Zum Thema "An der Stoßstange war kaum was zu sehen", gibts auch noch eine andere Sicht auf die Dinge. Die Kunststoffe sind teilweise sehr nachgiebig. Nach der Verformung ploppen die oft wieder in den Ursprungszustand zurück und außer ein wenig Lackabschürfung sieht man kaum etwas. Ob unterhalb der Stoßstange das Abstandsblech oder der Querträger beschädigt sind, sieht man nicht. Diese haben aber eine schützende Wirkung bei einem Anstoß und sollten volle Funktionsfähigkeit haben.
      .
      Erfahrung ist eine sehr nützliche Sache. Bedauerlicherweise macht man sie immer erst, kurz nachdem man sie gebraucht hätte....
    • @Pulpman schön was von Dir zu lesen :)

      Es ist mir schon klar das auch ein Gutachter sich in einem Rahmen bewegen muss, dem er gesetzlich ungeordnet ist. Wie aber fast alles im Leben kann man auch diesen Rahmen ein gutes Stück dehnen.

      Seien es die Reparaturkosten oder der Wiederbeschaffungswert, der ursprüngliche Neuwert und und und.

      Entscheident ist in vielen Fällen wer den Gutachter beauftragt, sonst würden sich Gutachten und Gegengutachten auch nicht oftmals so eklatant unterscheiden. Bei mir wars der Ka meiner Frau. Ich war mit unterwegs, völlig unschuldig in einen doppelten Auffahrunfall verstrickt...
      Optisch recht schick, gepflegt ein Frauenauto, wenig Kilometer, allerdings alles killende Kurzstrecke. Aber der gesetzliche Rahmen wurde schon zu unseren Gunsten ausgereizt. Aus der Klima und Sound Ausstattung wurde eine Titanum -- da hat der Gutachter Recht, kann man (die Versicherung/der Unfallgegener) nirgends ableiten welche Ausstattung der Unfallwagen hatte -- macht aber bei einem 10000€ Neupreis mal eben 12500€, Wiederbeschaffungswert wurde durch online Recherche ermittelt - als Ergebniss wurden aber nur die am absolut obersten Rand befindlichen Vergleichsfahrzeuge vom renomierten Fordhändler genommen - mit 3 Jahren Gebrauchtwagengarantie (bei teilweise 7 Jahre alten Autos) oder eines inklusiven 2 Jahre alten Rundum Sorglospaket. Dadurch stieg der Wiederbeschaffungswert nochmal um gut 1000€ .

      Auf mein fragendes Gesicht begründete der Gutachter - bei ihrem Auto wussten sie was sie haben, wenn sie ein anderes erwerben muss dass ihnen gewisse Sicherheiten bieten.

      Am Ende haben wir einen fast doppelt so hohen Wiederbeschaffungswert bekommen, abzüglich Restwert, wie der eugentliche Marktwert des Ka. Das ist im Rahmen des Gesetztes, allerdings kann ich die Versicherungen auch verstehen, die schon fast bei jedem von Betrug ausgehen, die werden halt oft genug betrogen.

      Achja, der totalgeschädigte Ka fährt übrigens wieder rum. Den hat ein Mitarbeiter des Abschleppers aufgekauft und in der heimischen Werkstatt repariert. Blech und Kunststoffteile vom Schrottplatz, lackieren lassen, angebaucht. Einiges gerichtet. Seinen Angaben zufolge hat er nicht einmal 1000€ reingesteckt tstststs


      max
      bis 2004 als maxjat online ;)
    • Hi max.

      Klar hat man als GA auch Spielräume. Es gibt eine Menge Stellschrauben um einen korrekten Wiederbeschaffungswert zu ermitteln. Und ja, klar kommt es auch darauf an, wer den GA beauftragt. Wenn mich ein Kunde anruft dann ist er mein Auftraggeber und ich werde alles versuchen dass er keinen Nachteil erleidet wenn er unverschuldet in einen Unfall verwickelt und sein Wagen beschädigt wurde. Pflege- und Erhaltungszustand, Servicestau oder scheckheftgepflegtsein beeinflussen den Wiederbeschaffungswert genauso wie Laufleistung und Alter.

      Die andere Seite der Münze ist, wenn die Versicherung den eigenen Gutachter rausschickt, der dann wiederum seinen Auftraggeber, die Versicherung, zufrieden stellen wird. Dann aber zum Nachteil des eigentlich Geschädigten. Ich habe schon Gutachten gesehen, wo beispielsweise die Dekxxxx den Schaden um 40% niedrieger taxiert hat und noch nicht einmal eine Wertminderung errechnet hat.

      Was den Ka angeht, reparaturwürdig ist ein Fahrzeug bis 130% des Wiederbeschaffungswertes. Erst danach ist es ein wirklicher Totalschaden. :)
      .
      Erfahrung ist eine sehr nützliche Sache. Bedauerlicherweise macht man sie immer erst, kurz nachdem man sie gebraucht hätte....