Tonspur von 25.000 auf 23.976 gewandelt, welchen delay hat die Datei jetzt?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tonspur von 25.000 auf 23.976 gewandelt, welchen delay hat die Datei jetzt?

      Hallo,
      habe eine 25fps Tonspur von einer DVD mit megui auf 23,976fps gewandelt.
      Hat auch wunderbar funktioniert. Jetzt hat die neue Tonspur natürlich ein gewisses delay.

      Habe mit -1000ms getestet, das passt halbwegs, aber wie kann man das genau feststellen.
      Das muesste man doch sicher auch irgendwie berechnen können oder gibt es eine andere Möglichkeit
      wie man das ganz genau rausbekommt?
      Die engl. Original (23,976) habe ich ja auch.

      Man könnte natürlich auch irgendwie beide Tonspuren übereinanderlegen und den Versatz erkennen.
      Über Infos wäre ich sehr dankbar
    • Moin,

      das musst Du anhand der Länge des Films per Dreisatz berechnen......
      Delay heisst aber nur inwieweit die Tonspur auf der Bild/Ton-Zeitachse verschoben wird.
      Synchron bekommst Du es erst, wenn Du auch die Bildspur mit 23,976fps neu encodierst.
      Gruß
      B.

      Der Vorteil der Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann.
      Das Gegenteil ist schon schwieriger


      ziemlich viel bald wertloser Elektronikschrott
    • Bartimaus schrieb:

      Synchron bekommst Du es erst, wenn Du auch die Bildspur mit 23,976fps neu encodierst.
      statt neu encodieren, geht auch mit z.B. tsmuxer die Videospur von 25fps auf 23.976fps verlangsamen? Was ja dann Verlustfrei ohne reencoding von statten geht..dann einfach noch die 23.976 Audiospur dazu muxen.

      reinerzufall schrieb:

      abe mit -1000ms getestet, das passt halbwegs, aber wie kann man das genau feststellen.
      Meinst du meinst mit "Delay" den Unterschied 25fps zu 23.976fps? Falls ja; der Begriff "Delay" wird üblicherweise für den Zeitversatz Audio zu Video benutzt, also nur ob beides gleichzeitig oder verschoben bei der Abspielung Anfangs beginnt und nicht ein audio/video fps slowdown oder speedup, das ist was anderes und hat auch ne Fachbezeichnung..die ich gerade nicht weiss. :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • habe noch nen Denkfehler gemacht, wenn du das Zeugs von DVD nimmst, ist das Video H.262 (MPEG-2 Part 2) enkodiert und Muxer wie TSmuxer können damit nicht umgehen. Du könntest aber das Video mit z.B. Handbrake in h264 mit Originalen 25fps neu enkodieren und dann tsmuxer nutzen für den Video-Slowdown auf 23.976fps. Naja vielleicht gehts auch irgendwie einfacher mit weniger Schritten.

      Edit: Zum Verständnis, der Schritt mit tsmuxer deswegen, weil du in Handbrake aus 25fps nicht 23.976 machen solltest, das wird ansonsten nicht mehr flüssig abgespielt. Muxer hingegen machens ohne Qualitätseinbussen.

      Beispiel tsmuxer, wo die Framerate geändert werden kann

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Settings welche ich überlicherweise so in Handbrake einstelle. Die perfekte Einstellung für alle Situationen gibt es nicht, das ist zu Situativ..trotzdem, so als Richtwert, denke ich ist es nicht verkehrt.

      Deinterlace immer auf off stellen, wenn das Material progressiv ist



      • immer auf "Constant Framerate" stellen, für optimale Kompatibilität mit Playern (auch TV, oder Mediaplayer Box), Peak nur in Ausnahmefällen, wenn Datei unbedingt kleiner werden muss.
      • Korrekte Framerate einstellen, weil Handbrake "automatisch" manchmal falsch erkennt, und variable Framerate daraus macht..also immer fixen Wert, wie Source-Video.
      • RF unterhalb 16 bringt kaum noch sichtbare Besserung und lässt Dateigrösse nur massiv ansteigen, was über 20 ist kann schon sichtbar werden und über 22 würde ich nicht gehen. Empfehle als Daumengrösse Wert 18 und "Encoder Preset" Medium oder Slower
      • Man kann mit "Encoder presets" und "RF" spielen. Umso geringer RF, desto grösser das File und besser die Quali, umso mehr man den "Encoder Preset" Regler nach rechts dreht, desto länger die Encoderzeit, aber umso besser die Qualität (und die Datei wird dadurch auch noch ein wenig kleiner.)


      Soll eine Datei möglichst klein werden, aber die Qualität soll nicht allzusehr leiden, kann kann man RF auf z.B. 20 oder bis 22 drehen und aber dann "Encoder Preset" auf z.B. "slower" oder gar "very slow". Die Enkodierzeit wird dadurch massiv ansteigen, aber dafür ist das Resultat passabel obwohl die Bitrate und damit Dateigrösse klein ist.

      Oder andersrum; will man sehr schnell enkoden, aber dennoch gute Qualität haben, setze "Encoder Preset" auf z.B. "Fast", dafür aber "RF" auf z.B. Wert "16", das erzeugt zwar eine relativ grosse Videodatei, dafür dauert der Enkodiervorgang schneller und trotzdem ist die Qualität ok.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()

    • Das habe ich auch gedacht. Bloß nicht noch an der Videospur rumencodieren, das wird nur schlimmer.

      Am besten mal mit google nach einem MPEG2 Muxer suchen, das alte tmpegenc konnte das -- ich glaube auch diverse Tools zum DVD erstellen besaßen eine multiplexfunktion wobei man das Delay dort auch teilweise einstellen konnte.

      Allerdings, das Delay bzw. eine Berücksichtigung des selbigen sagt lange noch niicht aus das die Datei am Ende auch wirklich korrekt sind, die Angaben, bzw. das was diverse Tools draus lesen ist nicht immer korrekt. Probieren, nachsehen, nachhören ist immer noch der beste Weg.


      max
      bis 2004 als maxjat online ;)
    • also ich will nicht an einer sd Videospur umdoktern
      habe wie gesagt den Ton mit megui in 23,976 gewandelt und auf eine HD-Videosource gelegt
      nur war versatz da, Normlaerweise kann delay Versatz über Untertitel rausfinden, hatte allerdings keine deutschen Untertitel

      Habe es jetzt so gelöst.
      Mit free audio Editor beide Tonspuren geladen (geht leider nicht gleichzeitig.
      Markantes Geräusch gesucht, von beiden die zeit notiert.
      Differenz als Versatz eingetragen, bin dann auf 1069ms gekommen.
      Dachte halt man kann das vielleicht irgendwie berechnen.
      Denke mit einem besseren Audioprogramm kann man die Tonspuren sicher einfach übereinanderlegen und ganz einfach Versatz erkennen??