Klimawandel

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    • Denke es braucht ein Bündel an Massnahmen z.B. Photovoltaik stärker fördern wäre sinnvoll, damit meine ich in erster Linie die auf Hausdächern welche kein Land verbrauchen. Denke Gas ist als Übergangslösung zu sehen. Es kann auch was anderes sein, aber was bleibt denn über wenn Kohle und Atom wegfällt und Speicher für Erneuerbare massig fehlen. Jedenfalls muss es etwas her das schnell "einspringen", die Leistung sich rasch regeln lässt. Wegen Gas Abhängigkeit, ist leider so, ich finde das auch nicht gut aber mit Oel und vuielen anderen Rohstoffen ist es nicht anders. Es gibt auch Zugeständnisse an USA ihr Gas abzukaufen, es wird beides passieren was vielleicht gar nicht so schlecht ist für "Preisverhandlungen"
    • Muss man anders sehen, die Menschen reagieren langsam und wollen solche Wagen, das ist gut, die Hersteller reagieren eher zu langsam, zu wenig Produktuionskapazitäten, dafür stehen die alten Kutschen wahrscheinlich auf Halde und die wollen sie noch los werden bevor gar keiner mehr die Stinker will. Alles Politik leider, aber ein Spielchen das eben schon viel früher möglich gewesen wäre, dann hätten wir den Übergang längst vollzogen, statt kurz vor knapp wenns wahrscheinlcih schon langsam zu spät ist.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

      kicktipp.de/movie2digital
    • Der Plug In kostet ab ca. 30000 und ist dann schon sehr gut ausgestattet, der vollelektrische natürlich einiges mehr, für den gibts aber auch wieder etwas Cash Back dann vom Staat. Eigentlich ist da der vollelektrische schon heute der interessantere auch vom Preis, denn der Unterhalt eines reinen E-Fahrzeuges das sowas wie Schmierstofee z.B. gar nicht mehr braucht ist viel günstiger vom Energieverbrauch sowieso. Ca. 12 KW auf 100km sind eben je nach Strompreis 3,50 bis 4 EUR, 5l was ja schon sparsam ist für so ein Fahrzeuge aber eben mal so um 7 EUR. Wer rechnen kann merkt dann vielleicht auch so teuer außer in der Anschaffung ist ein reines E-Fahrzeug gar nicht mehr.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

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      Bleibt eines der Hauptprobleme: die Umweltbilanz ist beim reinen E-Fahrzeug noch viel zu schlecht.

      Aktuell heute aus der Tageszeitung (Quelle: Ruhrnachrichten vom 12.09.2019): E- Auto vs. Benziner - erst ab 127.500 km ist das E-Auto umweltfreundlicher. Noch schlechter ist der Vergleich zum Diesel: da sind es 219.000 km.

      Für mich wäre das also aus vielen Gründen vollkommen unwirtschaftlich: ich fahre max. 10.000 km im Jahr, ansonsten Fahrrad oder zu Fuß ;)
      NS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
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      Da fallen dann tatsächlich etliche Verschleißteile des Verbrennungsmotors weg, es kommen dafür andere, noch unberechenbare, hinzu.

      Wie lange hält so ein Elektromotor?

      Schafft man die o. g. 127.000km mit einer Batterie? Wohl kaum.

      Werden vielleicht viele Werkstätten mit der Wartung der Stromer noch überfordert sein?

      Es geht doch jetzt schon so, dass ein Fehler mit dem Diagnosegerät grob lokalisiert und dann ein komplettes Aggregat ausgewechselt wird. Repariert wird da kaum noch was.

      Im Grunde kann man solche neue Technik doch nur leasen und sich nach 2-3 Jahren oder wenn die Garantie abläuft davon trennen, denn bis dahin werden die Fortschritte schon wieder gewaltig sein. :/
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      Finix schrieb:

      Wie lange hält so ein Elektromotor?
      Gibts doch reichlich Erfahrungswerte aus dem Bereich Gabelstapler und E Züge. Was ist denn ein Elektromotor, eigentlich was sehr simples eine großer walzenförmiger Magnet der durch Strom in Drehung gebracht wird, das wars, keine komplizierten Anbauteile wie Ventile, Kolben, Pleuelstangen, Krümmer etc.. Ein E-Motor wird im Schnitt sehr viel länger halten als ein Verbrenner. Akkus mag ne andere Frage sein aber so pessimistisch muss man da auch nicht sein, wenn wir mal an unsere Handys denken die wir täglich laden, es sollen schon Akkus kaputt gegangen sein, aber den meisten ist das wahrscheinlich trotz intensiver Nutzung noch nie passiert und das sind die gleichen LiIon Akkus wie im Auto in kleinerem Format. Und wenn man mal an die defekten Turbos, Einspritzdüsen, Kats etc, denkt, man wird sich eher nicht verschlechtern. ;)
      Ich denke Wartung wird durchaus ein Problem aber anders, es gibt viel weniger zu warten als bei Verbrennern und damit weniger zu tun, was manche Werkstätten dann arg treffen könnte.
      :bier: Tschüß :bier:

      Sic transit gloria mundi

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      Würde ich auch haben wollen.
      Aber ich wohne in einem Gebiet was mehr Wohnungen wie Strassenparkplätze hatund kaum private Garagen oder private/öffentliche Tiefgaragen (schon gar nicht zu einem Hausgehörend) anbietet.
      Arbeitergegend halt!
      Soll ich eine 230V Verlägerungsleitung aus dem 2. Stock werfen, sofern ich maleinen Parkplatz vor der Tür ergattere? Und wenn nicht, was dann?

      ÖPNV ist eine Zumutung hier. Teuer, nicht bedarfsgerecht und strotz nur sovon Ausfällen. Mein Chef würde dieses ÖPNV-bedingte Fernbleiben nur anfangs tolerieren.

      Wer sich E-Mobilität leisten kann soll es unbedingt tun. Meiner Meinung nachsollte die Brennstoffzelle hier aber endlich den Vorzug bekommen und richtungsweisend sein.
      ABER, es sollten nicht diejenigen vergessen werden, welche nicht diesetollen Möglichkeiten haben.

      Das Geld wäre ja in der Einzelfallbetrachtung schon da um vielleicht ein E-Kfz zu kaufen. Aberdann noch dazu eine Eigentumswohnung mit Lademöglichkeit?
      Reichweitenproblem trifft eher auch wieder Leute, welche mehr Geld haben um einen Balkonien-Urlaub gut zu finden. Wird dann eher geflogen.

      Aber genug, wir müssen aufpassen, in welche Gesellschaft wir uns da hinein entwickeln.

      LG
      Grüsse :muede:
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      Unsere Politik steckt wie immer den Kopf Jahrelang in den Sand :sleep: oder mit der Industrie unter einer Decke :deal: :lieb: .
      Um in letzter Minute den Arsch bei der nächsten Wahl zu retten, wird dann irgendwas Halbgares vom Zaun gebrochen, was uns dann als "Wende" und "alternativlos" verkauft wird.
      Die Besserverdienenden mögen die Mehrkosten mit einem Achselzucken schultern können, der Normalverbraucher kann sehen, wie er zurecht- und in diesem Fall zur Arbeit kommt.

      Passend dazu: VW schaltet auch beim Diesel 6 ab, wenns sein muss: :D

      n-tv.de/wirtschaft/VW-Dieselsk…ffen-article21267728.html <X

      Das schreit doch nach neuen Fahrverboten! :P 8o :motz: :ironie:
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      Arne schrieb:

      . Meiner Meinung nachsollte die Brennstoffzelle hier aber endlich den Vorzug bekommen
      Nur mit LiIon Batterien gehts sowieso nicht allein wenn wirklich weltweit umgerüstet wird, dafür reichen die Vorkommen an seltenen Erden nicht aus, außer man baut die im Weltraum auf Asteroiden ab (wäre auch kein schlechter Grund das deswegen zu starten und wird sicher auch in diesem Jahrhundert noch kommen). Nur die Brennstoffzelle sieht bisher nur auf dem Papier gut aus, es hapert an der Produktion des Wasserstoffes,. dazu muss erst mal viel Energie in die Elektrolyse gesteckt werden um den Wasserstoff abzuspalten, bei der Verflüssigung und Kühlung gibts nochmals Verluste, die Energieausbeute die dann am Ende wieder rauskommt liegt bei 30% bisher, bei Akkus über 60%. Damit ist bisher Brennstoffzelle noch uneffizient und nicht sehr hilfreich. Das kann sich aber ändern. Warum es trotzdem gerne propagiert wird liegt einfach an der geringeren Umgewöhnung man hat nach wie vor einen Tank und geht ohne Zeitverlust tanken ähnlich wie bei Erdgas. Und nicht zuletzt eben die Tankstellen und damit die Ölmultis hätten noch was zu verkaufen, DAS ist der Hauptgrund warum manche Kreise das gerne den Leuten schmackhaft machen. Und natürlich ist auch ein Brennstoffzellenauto ein Elektroauto ;) es ist nur der Ersatz für die Batterie. Und in Sachen Batterien wird sich sicher auch noch viel tun wenn erst mal ein großer Markt da ist in den sich Investitionen auch lohnen. Das gilt dann auch für Firmen wie Bosch die nach wie vor gerne bremsen würden und was vorjammern weil sie soviel Dieseltechnik im Portfolio haben, was kurzfristig demnächst auch absolut Arbeitsplätze kosten könnte. Aber da muss man durch und neue Innovationen schaffen es gibt keine Alternative dazu wenn wir unserer Verantwortung gerecht werden wollen.
      :bier: Tschüß :bier:

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      Größter Kostenfaktor ist der Wertverlust??? Die haben wohl ne Glaskugel und warum sollte der so groß sein wenns irgendwann mal nur noch E Fahrzeuge gibt. Warum hat mayday das nicht gefunden ist doch die typische Milchmädchenrechnung mit der sich alles beweisen lässt was man will, wenn nicht passt wird halt eine variable Variable einberechnet die sich beliebig in der Größe verändern läßt bis das Ergebnis so aussieht wie mans gerne hätte. ;)
      :bier: Tschüß :bier:

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      Man sollte den Artikel schon zu Ende lesen ;) , dann relativiert sich die Überschrift nämlich wieder. :yes:
      Der Wertverlust ist mit dem technischen Fortschritt zu erklären.
      Ist eine Reichweite von 300km heute das bezahlbare Nonplusultra, gibts in einem halben Jahr für ähnliches Geld vielleicht schon 500km.

      Möglicherweise hat sich das in den skandinavischen Ländern wegen der größeren Akzeptanz auch schon eingependelt.
      Selbst dort stehen tausende funktionstüchtige E-Autos der Vorgängergeneration auf Schrottplätzen herum, die jetzt niemand mehr haben möchte, weil sie von der Leistung her unattraktiv geworden sind.
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      Es ist ja schon klar, daß sich Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahren noch weiter entwickeln werden und eins das man heute kauft in 10 Jahren völlig veraltet ist. Insofern stimmt das ja sogar. Nur was aber geflissentlich verschwiegen wird, wenn ich stattdessen heute einen Verbrenner kaufe was wird denn der dann noch wert sein, wenn ich ihn in ein paar Jahren wieder loswerden will. Klickts? quasi gar nixmehr bzw. eben nur noch sehr wenig. Von daher wird ein in die Jahre gekommener Stromer da im Zweifel immer noch attraktiver sein. Und daher ist das als Argument um den Stromer künstlich schlecht zu rechnen nicht seriös.
      Mit dem Argument dürftest Du ja auch keinen Computer , kein Handy und keinen TV kaufen, je mehr Technologie ein Produkt enthält desto schneller wird es veralten und damit an Wert verlieren. Aber das ist doch kein Argument beim Altmodischen zu bleiben. Dann würden wir ja heute noch mit Rechenschiebern arbeiten die sind auch garantiert wertstabiler als ein PC. ;)
      :bier: Tschüß :bier:

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      Das Elektroauto schneidet da so schlecht ab weil diese Artikel Bezug nehmen auf die Schweden Studie, deren Macher selbst erklärt haben diese nicht alles berücksichtig und Mängel hat. In das gleiche Horn stösst die IFO Studie beim Vergleich Elektrofahrzeug vs Verbenner macht dabei eine ganze Reihe Fehlannahmen zu ungusten des Elektrofahrezugs. Es gibt etwa fünf grosse Fails in der Info Studie. Der grösste welche gemacht wurde ist die Produktion des Elektrofahreuges mit rein fossiler Energie zu rechnen und Energieaufwandung für Akku Herstellung mit einzurechnen, aber dann beim Verbrenner den Energieaufwand für Produktion des Motorblocks, Abgasstrang und Gebtriebe nicht mitzurechnen. focus.de/auto/elektroauto/stud…e-fehler_id_10611851.html

      Der Elektromotor wenn er gut gebaut und nicht chronisch überlastet wird funktioniert auch noch nach 30 Jahren. In der Werkstatt wurden Langzeittest gemacht z.B. der Tesla Antiebstrang mit Motor hielt 1.5 Millionen Kilometer. Das ist ein Laborwert und gilt in der Praxis natürlich nicht bei Performance Autos und sportlicher Fahrweise. Es gab auch schon Motorwechsel nach nur zwei Jahren, Konstruktionsmängel oder zu stark belastet..jedoch normal ist das nicht, bei normaler Fahrweise kann der Motor ein Autoleben lang halten.

      Anders sieht es beim Akku aus, hier ist die Herstellungsqualität und die Behandlung des Besitzers entschiedend. Oft Schnelladen kann zu sog. Plating führen: upsbatterycenter.com/blog/lithium-plating Der Akku ist klar noch der Schwachpunkt von Elektroautos aber ein Akku hält i.d.R. länger wie nur 150'000km. Auf YT sind Videos zu finden mit über 250'000km gekauften Fahrzeugen und der Akku hatte noch 90% Restkapazität. Ein Beispiel hier, Langzeittest 350'000km -> https://www.ecario.info/wie-lange-haelt-ein-tesla

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von _Mayday_ ()