Warp Antrieb vielleicht doch möglich! (theoretisch)

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    • Warp Antrieb vielleicht doch möglich! (theoretisch)

      Wird der „Warp-Antrieb“ aus Star Trek bald Realität? Uni Göttingen gelingt sensationeller Durchbruch!

      Ich verzichte auf Zitate, lest den Artikel hier -> hna.de/lokales/goettingen/goet…sitaet-news-90243330.html

      Die Theorie des Warp Antrieb beruht darauf vor dem Raumschiff der Raum gestaucht wird und dahinter expandiert. Wenn sich das Raumschiff nun selbst mit einem konventionellen Antrieb fortbewegt und diesen getauchten Raum passiert, wäre reisen mit Überlichtgeschwindigkeit möglich. Raum stauchen ist mit viel Energie möglich, einen Raum expandieren aber benötigt negative Masse/Energie die es nicht gibt, oder noch nirgends entdeckt wurde. Aus diesem Grund galt der Warp-Antrieb bisher als reine SciFiction. Das hat sich nun aber geändert weil keine negative Energie mehr benötigt wird.

      Eine solche Warp Bubble würde eine riesige Menge an Energie benötigen, in der 30-fachen Grössenordnung des Jupiters (Masse=Energie). Die benötigte Energiemenge aber konnte vor einigen Jahren sehr stark reduziert werden, auf einige Killogramm Antimaterie. Gelungen ist dies rechnerisch von (1)Dr. Harold G. White (NASA), durch eine mehrschichtige Warp Bubble die osziliert. Kurzum, wenn die Theorie von Dr. Erik Lentz stimmt und die Energiereduktion von Dr. White, ist ein Warp Antrieb nun von Status unmöglich auf theoretisch möglich hoch zu stufen. Bauen können wir das Ding selbstverständlich...nicht! Aber, vielleicht irgendwann nun doch. :thumbup:

      (1) WARP FIELD MECHANICS 102: Energy Optimization, von Dr. Harald White

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    • Mehr dazu. Artikel mit Google automatisch ins Deutsche übersetzt
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      Durchbrechen der Warp-Barriere für Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit
      Astrophysiker der Universität Göttingen entdeckt neue theoretische hyperschnelle Solitonen-Lösungen

      eurekalert.org/pub_releases/2021-03/uog-btw030921.php

      Wenn Reisen zu fernen Sternen innerhalb des Lebens eines Individuums möglich sein sollen, muss ein Mittel zum Überlichtantrieb gefunden werden. Bis heute würde sogar die neuere Forschung zum superluminalen (überlichtschnellen) Transport auf der Grundlage von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie riesige Mengen hypothetischer Teilchen und Materiezustände erfordern, die "exotische" physikalische Eigenschaften wie negative Energiedichte aufweisen. Diese Art von Materie ist derzeit entweder nicht auffindbar oder kann nicht in verwertbaren Mengen hergestellt werden. Im Gegensatz dazu umgeht neue Forschung an der Universität Göttingen dieses Problem, indem sie eine neue Klasse von hyperschnellen "Solitonen" konstruiert, die ausschließlich positive Energien verwenden, die Reisen mit jeder Geschwindigkeit ermöglichen. Dies entfacht die Debatte über die Möglichkeit einer Überlichtgeschwindigkeit basierend auf konventioneller Physik. Die Forschung wird in der Zeitschrift veröffentlicht Klassische und Quantengravitation.

      Der Autor des Papiers, Dr. Erik Lentz, analysierte die bestehende Forschung und entdeckte Lücken in früheren Studien zum „Warpantrieb“. Lentz bemerkte, dass es noch zu erforschende Konfigurationen von Raum-Zeit-Krümmungen gab, die in „Solitonen“ organisiert sind und das Potenzial haben, das Rätsel zu lösen, während sie physikalisch realisierbar sind. Ein Soliton – in diesem Zusammenhang auch informell als „Warp-Blase“ bezeichnet – ist eine kompakte Welle, die ihre Form behält und sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegt. Lentz leitete die Einstein-Gleichungen für unerforschte Soliton-Konfigurationen (bei denen die Verschiebungsvektorkomponenten der Raumzeit-Metrik einer hyperbolischen Beziehung gehorchen) her und stellte fest, dass die veränderten Raum-Zeit-Geometrien auf eine Weise gebildet werden konnten, die sogar mit konventionellen Energiequellen funktionierte. Im Wesentlichen, Die neue Methode nutzt die in einem Soliton angeordnete Struktur von Raum und Zeit, um eine Lösung für Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit zu bieten, die - anders als andere Forschungen - nur Quellen mit positiver Energiedichte benötigen würden. Keine "exotischen" negativen Energiedichten erforderlich.

      Wenn genügend Energie erzeugt werden könnte, würden die in dieser Forschung verwendeten Gleichungen eine Raumfahrt zu Proxima Centauri, unserem nächsten Stern, und zurück zur Erde in Jahren statt in Jahrzehnten oder Jahrtausenden ermöglichen. Das bedeutet, dass eine Person im Laufe ihres Lebens hin und zurück reisen könnte. Im Vergleich dazu würde die aktuelle Raketentechnologie für eine einfache Reise mehr als 50.000 Jahre brauchen. Darüber hinaus wurden die Solitonen (Warpblasen) so konfiguriert, dass sie eine Region mit minimalen Gezeitenkräften enthalten, sodass die Zeit im Inneren des Solitons der Zeit außerhalb entspricht: eine ideale Umgebung für ein Raumfahrzeug. Dies bedeutet, dass es nicht die Komplikationen des sogenannten "Zwillingsparadoxons" geben würde, bei dem ein Zwilling, der sich nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt, viel langsamer altern würde als der andere Zwilling, der auf der Erde blieb: Tatsächlich

      Diese Arbeit hat das Problem der Überlichtgeschwindigkeit einen Schritt weg von der theoretischen Forschung in der Grundlagenphysik und näher an die Ingenieurwissenschaften gerückt. Der nächste Schritt besteht darin, herauszufinden, wie man die astronomische Energiemenge, die benötigt wird, auf einen Bereich von heutigen Technologien, wie zum Beispiel ein großes modernes Kernspaltungskraftwerk, dann können wir über den Bau erster Prototypen sprechen“, sagt Lentz.

      Derzeit ist der Energiebedarf für diesen neuartigen Raumfahrtantrieb noch immens. Lentz erklärt: „Die Energie, die für diesen Antrieb mit Lichtgeschwindigkeit benötigt wird, der ein Raumfahrzeug mit einem Radius von 100 Metern umfasst, liegt in der Größenordnung des Hundertfachen der Masse des Planeten Jupiter. Die Energieeinsparungen müssten drastisch sein, etwa 30 Größenordnungen im Bereich moderner Kernspaltungsreaktoren liegen." Er fährt fort: "Glücklicherweise wurden in früheren Forschungen mehrere Energiesparmechanismen vorgeschlagen, die den Energiebedarf potenziell um fast 60 Größenordnungen senken können." Lentz befindet sich derzeit in der frühen Phase, um herauszufinden, ob diese Methoden modifiziert werden können oder ob neue Mechanismen erforderlich sind, um den Energiebedarf auf das derzeit mögliche Maß zu reduzieren.

      Originalveröffentlichung: Erik W. Lentz, Breaking the Warp Barrier: Hyper-Fast Solitons in Einstein-Maxwell-Plasma Theory, Classical and Quantum Gravity, März 2021. DOI: 10.1088/1361-6382/abe692
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